Skip Navigation

Produkte und Lösungen, 19.09.2006, 11:11

Systempartnerschaft: Türen für den neuen Sprinter

Die Division Auto der ThyssenKrupp Steel AG hat in der Vorentwicklung des neuen Mercedes Sprinter die Türen des Transporters konstruiert. Das Projekt umfasste die Konstruktion, die virtuelle Strukturauslegung und die Machbarkeitsabsicherung. Die Ergebnisse zeigt ThyssenKrupp Steel in Halle 17, Stand B05.

Der neue Sprinter ist seit Mai 2006 auf dem Markt. "Noch mehr Raum, Sicherheit und Komfort" lautete das Ziel, das sich DaimlerChrysler bei der Neuentwicklung des Fahrzeugs gesetzt hatte. Nach elf Jahren Laufzeit und rund 1,3 Millionen verkauften Exemplaren für das Vorgängermodell investierte das Unternehmen etwa 1,8 Milliarden Euro und setzte neue Maßstäbe in der Klasse der Transporter um 3,5 Tonnen Gesamtgewicht.

In seiner Bauform als Kastenwagen beispielsweise besitzt der neue Sprinter einen deutlich größeren Laderaum als sein Vorgänger: Das bislang größte Modell fasste 13,4 Kubikmeter, der neue Sprinter bietet in der Version mit einem Superhochdach und verlängertem hinteren Überhang nun 17 Kubikmeter Laderaum. Ein verlängerter Radstand ermöglicht unter anderem eine breitere Laderaumschiebetür, durch die jetzt eine Europalette im Querformat hindurchpasst. Auch die Fahrerkabine ist geräumiger und komfortabler geworden und die sicherheitsrelevanten Crashzonen im Vorderbau wurden vergrößert.

Diesen Raumgewinn hat DaimlerChrysler nahezu gewichtsneutral umgesetzt. Unterstützung hierfür kam von der ThyssenKrupp Steel AG. In der Vorentwicklung wurde die Division Auto des größten deutschen Stahlproduzenten mit der Projektleitung für die Konstruktion der Türen betraut. Notwendig war die Neukonstruktion, weil mit dem Volumen des Transporters auch diese Teile deutlich größer geworden waren. Etwa 40 Prozent beträgt der Zuwachs bei der Laderaumschiebetür. Auch die Heckdrehtüren und die Fahrer- und Beifahrertüren sind um jeweils rund 17 bis 19 Prozent größer als beim Vorgängermodell.

Neben der Auswahl geeigneter Stahlwerkstoffe waren auch die CAD-Konstruktion sowie Festigkeits-, Steifigkeits- und Dauerbelastbarkeitsberechnungen Bestandteile des Projekts.

Außerdem hat ThyssenKrupp Steel die produktionstechnische Machbarkeit der Türenkonstruktion unter anderem durch Umformsimulationen und fertigungstechnische Beratung abgesichert. Der Duisburger Stahlhersteller verfügt über umfangreiche Entwicklungskompetenz und vielseitiges Fertigungs-Know-how für das System Karosserie und wird von Automobilherstellern immer häufiger als Entwicklungspartner beauftragt. Dabei unterstützt ThyssenKrupp Steel seine Kunden bei der Konzeption und Konstruktion von Karosserien sowie bei der Berechnung und Produktionsplanung.

Diese Presse-Information finden Sie auch im Internet unter: www.thyssenkrupp-steel.de

nach oben