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Unternehmensmeldungen, 30.09.2010, 13:06

ThyssenKrupp, Abu Dhabi MAR und die griechische Regierung sichern Zukunft für Hellenic Shipyards

Verteidigungsminister Prof. Dr. Evangelos Venizelos sowie Finanzminister Giorgos Papakonstantinou haben als Vertreter der griechischen Regierung gemeinsam mit Dr. Hans Christoph Atzpodien, Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Marine Systems AG und Iskandar Safa, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abu Dhabi MAR LLC, am 30. September 2010 die Verträge zur Umsetzung des Framework Agreements in Athen unterzeichnet.

Dr. Olaf Berlien, Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp AG: „Die Unterzeichung des Vertrags ist ein großer Erfolg, von dem alle drei beteiligten Parteien profitieren. Nach langen Verhandlungen ist es gelungen, die Zukunft der Werft zu sichern und die Kompetenz im U-Bootbau in Griechenland zu erhalten.“

Seit Dezember 2009 hatten Gespräche mit Vertretern der griechischen Regierung auf der einen und Abu Dhabi MAR und ThyssenKrupp Marine Systems auf der anderen Seite über eine Gesamtlösung für Hellenic Shipyards und die einvernehmliche Beendigung der laufenden Schiedsverfahren stattgefunden. Diese Paketlösung mündete am 18. März 2010 in eine Grundsatzvereinbarung, („Framework-Agreement“), die von allen drei Parteien unterschrieben worden war. Die Vereinbarung sieht die Übertragung von 75,1% der Anteile an der griechischen Werft an Abu Dhabi MAR vor, die Abnahme der bislang gebauten U-Boote sowie die Bestellung von zwei weiteren U-Booten der Klasse 214 im Rahmen des bestehenden Neptune II-Programms (anstelle der Modernisierung zweier U-Boote der Klasse 209).

Die Verträge treten mit dem Closing in Kraft, das voraussichtlich im Oktober dieses Jahres stattfinden wird.

ThyssenKrupp hat seit dem Erwerb im Jahr 2005 die Werft HSY zu einem hochmodernen Fertigungsstandort für den U-Bootbau im Mittelmeerraum ausgebaut.

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