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Ad-Hoc Mitteilungen, 16.08.2000, 02:00

Börsengang von ThyssenKrupp Steel für September 2000 abgesagt. Niedrige Börsenbewertung trotz sehr guter wirtschaftlicher Entwicklung

ThyssenKrupp ist gemeinsam mit den Konsortialführern Deutsche Bank und Commerzbank zu dem Ergebnis gelangt, den für September 2000 geplanten Börsengang von ThyssenKrupp Steel trotz hervorragender Ergebnisentwicklung auf Grund der weiterhin schwachen Bewertung des Stahlsektors an den Börsen nicht durchzuführen. Es ist eine Wertgrenze unterschritten, mit der das Ziel, für den Konzern Mehrwert zu schaffen, nicht zu erreichen wäre. Die strategischen Vorteile des Börsengangs für ThyssenKrupp rechtfertigen es nicht, die derzeit damit verbundenen Nachteile in Kauf zu nehmen. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand der ThyssenKrupp AG beschlossen, den Börsengang für September 2000 abzusagen.

ThyssenKrupp Steel hat im 3. Quartal ein Vorsteuerergebnis von rd. 200 Mio Euro erwirtschaftet. Zusammen mit dem 1. Halbjahr hat ThyssenKrupp Steel in den ersten 9 Monaten insgesamt knapp 400 Mio Euro verdient. Für das 4. Quartal (Juli - September 2000) wird trotz der Ferienmonate wiederum ein sehr gutes Ergebnis erwartet.

Der ThyssenKrupp Konzern konnte seine Ertragskraft weiter stärken. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres wird deutlich über dem des Vorjahres liegen. Es wird wiederum eine angemessene Dividende zur Ausschüttung anstehen. Aus heutiger Sicht wird auch für das nächste Geschäftsjahr mit einer weiter verbesserten Ergebnisentwicklung gerechnet.

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