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Unternehmensmeldungen, 25.07.2005, 13:00

ThyssenKrupp Stahl und Bezirksregierung Düsseldorf schließen Vereinbarung zur Luftreinhaltung

Am 25. Juli 2005 haben die ThyssenKrupp Stahl AG und die Bezirksregierung Düsseldorf eine Vereinbarung zur Reduzierung der Feinstaubbelastung im Duisburger Norden unterschrieben. Sie steht im Zusammenhang mit der Pflicht der Bezirksregierung einen Aktionsplan zu erstellen. Dieser knüpft an den Luftreinhalteplan von Herbst 2004 an und soll der kurzfristigen Verringerung der Feinstaubbelastung (PM 10) dienen.

Mit dieser Vereinbarung verabreden die Bezirksregierung Düsseldorf und die ThyssenKrupp Stahl AG ein langfristiges, planvolles Vorgehen in der Luftreinhaltepolitik im Duisburger Norden. Dazu gehört, dass man während der Laufzeit der Vereinbarung, die am 31.12.2007 endet, die Wirksamkeit der Maßnahmen und die Fortentwicklung der Kenntnisse über die Ursachen der Feinstaubbelastung gemeinsam weiter erforscht.

"Wir wollen mit dieser Vereinbarung unterstreichen, dass wir proaktiv und eigenverantwortlich mit der Feinstaubproblematik umgehen, wobei wir von der Politik Verlässlichkeit und Augenmaß erwarten. Unser Unternehmen hat jetzt einen weiteren Schritt getan, um im Duisburger Norden Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig weiter zu verbessern", betonte Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Stahl AG, nach der Unterzeichnung. Er sieht die Vereinbarung als Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit, die mit dem Vertrag über die Staubminderung im April 2001 begonnen hat. Im Zuge der Umsetzung dieses Vertrages wurden über 60 Mio Euro in Staubminderungsmaßnahmen investiert.

Die jetzt getroffene Vereinbarung mit der ThyssenKrupp Stahl AG, die auch für weitere Konzerngesellschaften gültig ist, enthält ein umfangreiches Programm von kurzfristig zu realisierenden Maßnahmen. Hierzu zählen zum Beispiel intensivere Reinigung von Betriebsstraßen und Verkehrsflächen, zusätzliche Begrünung von unbefestigten Flächen, erhöhte Sorgfalt beim Transport von staubenden Gütern und ein verbessertes Umweltmanagement. Das von ThyssenKrupp Stahl bereits im April 2005 angekündigte Programm wurde ebenfalls integriert (Presse-Information vom 5. April 2005).

Neben diesen 23 kurzfristig zu realisierenden Aktivitäten sieht die Vereinbarung außerdem vor, dass in den fortzuschreibenden Luftreinhalteplan weitere 18 Staubminderungsmaßnahmen von der ThyssenKrupp Stahl AG und anderen Konzerngesellschaften aufgenommen werden, die bis zum Herbst 2007 umzusetzen sind. Geplant sind umfangreiche Investitionen in Berieselungsanlagen, Reifenwaschanlagen für Lkw, aber auch Verbesserungen an Entstaubungseinrichtungen.

Die Bezirksregierung sieht auch im Neubau des Hochofens 8 und beim Immissionsschutzwall an der Kaiser-Wilhelm-Straße in Duisburg-Bruckhausen einen wichtigen Beitrag für die Luftreinhalteplanung.

Die Feinstaubproblematik im Duisburger Norden entsteht durch eine komplexe Situation, die sehr stark geprägt ist durch das regionale Hintergrundniveau an Feinstäuben aus dem Straßenverkehr und anderen lokalen Quellen. Die Bezirksregierung Düsseldorf und die ThyssenKrupp Stahl AG sehen sich hier gemeinsam in der Verantwortung, an dem Ziel zu arbeiten, das Niveau der Feinstaubemissionen zu senken. Da das Unternehmen nur zum Teil an den Feinstaubemissionen im Duisburger Norden beteiligt ist, kann eine nachhaltige Einhaltung der Grenzwerte alleine nicht bewirkt werden. Es ist eine abgestimmte Strategie aller Beteiligten gefordert, die auch aktive Maßnahmen der Stadtentwicklung einschließen muss.

Diese Presse-Information finden Sie auch im Internet unter: www.thyssenkrupp-steel.de

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