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Produkte und Lösungen, 24.02.2014, 11:31

Zwischenspeicher für erneuerbare Energien

Sonnenenergie- und Wasserstoff-Technologien – im industriellen Maßstab genutzt – sind wichtige Bausteine einer nachhaltigen Energieversorgung. Die Nachfrage nach leistungsstarken Batteriezellen und Batteriesystemen als Zwischenspeicher wächst. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Ulm beauftragte ThyssenKrupp System Engineering, ein Tochterunternehmen des Anlagenbauspezialisten ThyssenKrupp Industrial Solutions, jetzt mit der Planung und Konstruktion einer vollautomatischen Pilotanlage zur Formation von Batteriezellen auf Lithium-Ionen-Basis. Die Anlage wird zunächst über 240 Formatierungsstationen verfügen und Ende 2014 in Betrieb gehen. Das System ist so flexibel, dass ein späterer Ausbau um weitere 240 Stationen möglich ist.

„Umweltfreundliche Energiespeicher und emissionsarme Elektroantriebe werden die Energieversorgung und Mobilität der Zukunft prägen“, sagt Bernd Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung von ThyssenKrupp System Engineering. „Wir haben uns auf die Planung und Konstruktion von Fertigungsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien spezialisiert. Die Formation ist für die Qualität der Zellen ein entscheidender Prozess. Hier wird die Zelle erstmals unter sehr präzise kontrollierten Bedingungen mit unterschiedlichen Spannungen und Stromstärken belastet.“

Das ZSW setzt erstmals auf das Know-how von ThyssenKrupp. Zu den Aufgaben des Zentrums gehört die Erforschung und Entwicklung von Technologien zur nachhaltigen und klimafreundlichen Bereitstellung von Strom, Wärme und regenerativen Kraftstoffen. Das Land Baden-Württemberg gründete das ZSW 1988 zusammen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen als gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Heute ist das ZSW mit rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 120 studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften eines der führenden europäischen Energieforschungsinstitute.

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