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Unternehmensmeldungen, 14.10.2009, 10:52

Ausbildung über Bedarf auf konstant hohem Niveau

Mit dem Start in das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 haben 477 junge Menschen ihre Berufsausbildung in der Business Area Steel Europe begonnen. Alle Ausbildungsjahre zusammengerechnet werden damit insgesamt 1.667 Auszubildende beschäftigt; das entspricht einer Ausbildungsquote von 5,6 %, die deutlich über dem Durchschnittswert vergleichbarer Unternehmen liegt. Allein die ThyssenKrupp Steel Europe AG mit ihren Standorten in Duisburg, Bochum, Dortmund, Eichen-Ferndorf und Finnentrop hat zu Beginn des Ausbildungsjahres 333 Auszubildende eingestellt. Die jungen Leute haben ihre Berufslaufbahn in insgesamt 28 industriell-technischen sowie zehn kaufmännischen- und IT-Berufen begonnen. „Wir bilden schon seit Jahren traditionell weit über den eigenen Bedarf hinaus aus und übernehmen als Premiumausbilder Verantwortung für die Region. Dazu stehen wir auch in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise“, betont ThyssenKrupp Steel Europe Arbeitsdirektor Dieter Kroll.

Ziel des umfangreichen Ausbildungsprogramms ist eine langfristige Nachwuchssicherung und -förderung, um bei einem Konjunkturaufschwung dem Problem des Fachkräftemangels offensiv zu begegnen. „Wir werden deshalb auch bei schlechter Auftragslage und Produktionsauslastung mit der Leitlinie „Gewinnen – binden – entwickeln“ alles daran setzen, junge Menschen für Technik zu begeistern und sie mit einer sehr guten Berufsausbildung auszustatten“, so Kroll.

Wermutstropfen der Ausbildung weit über den eigenen Bedarf hinaus: Das Unternehmen kann nicht alle Ausgebildeten übernehmen – aber diese Tatsache ist den jungen Menschen beim Einstieg ins Unternehmen bekannt. Um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, hat sich die ThyssenKrupp Steel Europe AG jedoch 2006 im Rahmen des Programms „ProZukunft“ verpflichtet, bis zum Jahr 2013 insgesamt 1.000 Auszubildende unbefristet zu übernehmen. „Wir stehen zu unserer Vereinbarung und halten Wort. Das Ziel, 1.000 Ausgebildete zu übernehmen, haben wir proportional betrachtet, bezogen auf die Laufzeit bereits übererfüllt“, kommentiert Dieter Kroll. „Damit stellen wir unter Beweis, dass wir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten über den heutigen Tag hinaus denken.“

Mit den 177 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommenen Ausgebildeten im vergangenen Geschäftsjahr wurden seit 2006/07 insgesamt 596 junge Leute unbefristet übernommen, das entspricht rund 60 % der vereinbarten Übernahmen. „Im gerade begonnenen Geschäftsjahr 2009/2010 werden 110 Ausgebildete einen unbefristeten Arbeitsvertrag und 70 eine weitere Befristung erhalten. ThyssenKrupp Steel Europe hält so die Balance zwischen den ökonomischen Herausforderungen und einer nachhaltigen Personalstrategie“, bewertet Dieter Kroll die Einstellungspolitik des Unternehmens.

Studienförderung und Einstiegsqualifizierung „Chance“

Neben einer prozess- und betriebsorientierten Ausbildung bietet ThyssenKrupp Steel Europe jungen Menschen auch die Förderung eines Studiums. Über 100 Auszubildende erhalten derzeit eine finanzielle Förderung beziehungsweise eine fachliche Begleitung im Rahmen des so genannten Young Potential-Programms.

Auch Bewerbern, die die Einstellungskriterien im ersten Anlauf nicht erfüllen können, bietet ThyssenKrupp Steel Europe bereits seit 2003 eine Einstiegsqualifizierung mit dem Namen „Chance“, um sie auf eine erneute, erfolgreiche Bewerbung beziehungsweise eine Ausbildung im industriell-technischen Bereich vorzubereiten. „Seit Beginn des Projekts haben 126 junge Menschen teilgenommen, davon haben 78 anschließend ihre Ausbildung bei der ThyssenKrupp Steel Europe AG begonnen und 19 einen Vertrag bei anderen Unternehmen bekommen“, erläutert Dr. Rudolf-Carl Meiler, Leiter Personalentwicklung der ThyssenKrupp Steel Europe AG. „Diese hohe Erfolgsquote spricht für sich.“ Für das Geschäftsjahr 2009/10 wurden weitere 18 Teilnehmer angenommen.

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