Skip Navigation

Unternehmensmeldungen, 07.03.2008, 14:00

ThyssenKrupp Marine Systems konzentriert Produktbereiche

Die ThyssenKrupp Marine Systems AG (TKMS) mit Sitz in Hamburg wird sich zum 1. April 2008 neu aufstellen. In der Aufsichtsratsitzung am 7. März 2008 wurde beschlossen, die Bereiche Marineschiffbau und ziviler Neubau der Blohm + Voss GmbH in zwei gesellschaftsrechtlich eigenständige Bereiche aufzuteilen.

Der Marineschiffbau der Blohm + Voss GmbH, Hamburg, und die Nordseewerke GmbH, Emden, werden ab April 2008 unter dem Dach der TKMS Blohm + Voss Nordseewerke GmbH gebündelt. Die Firmensitze der Gesellschaft werden sowohl Hamburg als auch Emden sein.

Der zivile Bereich der Blohm + Voss GmbH firmiert um zur Blohm + Voss Shipyards GmbH und übernimmt zugleich die unternehmerische Führung der HDW-Gaarden GmbH, Kiel. Diese beiden Gesellschaften konzentrieren sich auf das zivile Neubaugeschäft. Die für Blohm + Voss vorgesehenen Fregatten 125 sollen weiterhin am Standort Hamburg gebaut werden.

Mit der Umstrukturierung wird der Standort Hamburg für Neubau und Reparatur im zivilen Bereich gestärkt und ausgebaut. Dies geschieht ebenso für den Standort Emden im Bereich des Marine-Überwasser-Schiffbaus.

Unter der Leitung der ThyssenKrupp Marine Systems AG als Holding werden in Zukunft drei Führungsgesellschaften das operative Geschäft betreiben:

- die TKMS Blohm + Voss Nordseewerke GmbH, Hamburg und Emden, mit dem Schwerpunkt Marine-Überwasser,
- die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH, Kiel, mit dem Schwerpunkt U-Boote, sowie
- die Blohm + Voss Shipyards & Services GmbH, Hamburg/Kiel, mit dem Schwerpunkten ziviler Neubau, Reparatur, Offshore und Komponenten.

Die Geschäftsaktivitäten der zum TKMS-Verbund gehörenden ausländischen Werften Kockums AB (Schweden) und Hellenic Shipyards SA (Griechenland) die im wesentlichen in den Bereichen U-Boote und Marine-Überwasser liegen, werden in den neuen Führungsstrukturen integriert.

Die ThyssenKrupp Marine Systems AG reagiert damit auf die veränderte Situation im weltweiten Schiffbau. Im Rahmen der Umstrukturierung werden auch die internen Organisationsstrukturen weiter optimiert. So kann besser auf die unterschiedlichen Kunden- und Marktstrukturen eingegangen werden, zugleich werden die Prozesse und Abläufe im Unternehmen effizienter gestaltet. Zu einer Monostruktur soll es an keinem der TKMS-Standorte kommen. Personalanpassungen sind aufgrund der Umstrukturierung nicht vorgesehen.

nach oben