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Produkte und Lösungen, 23.04.2001, 02:00

Ressourcenschonung durch Innovation: Gewichtsreduzierung bei der Getränkedose

In Weißblech steckt Innovationspotenzial. Kontinuierlich arbeiten Projektteams der weißblechproduzierenden und -verarbeitenden Unternehmen gemeinsam mit der Getränke- und Lebensmittelindustrie an neuen Verpackungslösungen. Neue Technologien wie das Shapen und Prägen ermöglichen es, Verpackungen bisher unbekannte Formen zu geben, die dann im Supermarkt für Differenzierung sorgen. Darüber hinaus ist die Entwicklung noch leichterer Verpackungen von zentraler Bedeutung.

Die Weißblechwand einer 425-Milliliter-Lebensmitteldose ist heute nur noch 0,14 Millimeter dick. Das heißt: Es wird rund 30 Prozent weniger Material eingesetzt als noch in den 70er-Jahren. Auch bei der Getränkedose wird kontinuierlich Material eingespart. Die Wandstärke einer Getränkedose beträgt im Minimum sogar nur acht hundertstel Millimeter, ist damit also dünner als ein Haar.

Die kontinuierliche Dickenreduzierung des Weißblechs hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile. Durch die Materialeinsparung und die daraus resultierende Ressourcenschonung verbessert sich gleichzeitig auch die Ökobilanz der Weißblechverpackung. So wurde zum Beispiel in Deutschland im Segment Weißblech-Getränkedose der Energieverbrauch von 1990 bis heute um 40 Prozent gesenkt. Ein Ergebnis, das auf einer Gewichtsreduzierung der Weißblech-Getränkedose um mehr als 30 Prozent beruht sowie auf einer Verdoppelung der Weißblech-Recyclingrate auf 80 Prozent.

Durch das zurzeit diskutierte Pfand könnte nur eine geringe zusätzliche Steigerung erzielt werden, die mit den Investitionskosten für Rücknahmeautomaten von drei bis vier Milliarden Mark in keinem Verhältnis steht.

Für Rückfragen: Informations-Zentrum Weißblech e.V., Daniela Dühr / Astrid Goldberg, Tel.: (02 11) 3 86 59-21/-16, Fax: (02 11) 3 86 59-24 E-Mail: duehr@izw.de, goldberg@izw.de

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