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Unternehmensmeldungen, Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 11.05.2019, 18:39

Präsidium und Strategie-, Finanz- und Investitionsausschuss des Aufsichtsrats unterstützen Pläne des Vorstands einstimmig - Grundlagenvereinbarung mit der IG Metall zur Neuausrichtung geschlossen

Der Vorstand hat heute dem Strategie-, Finanz- und Investitionsausschuss des Aufsichtsrats seine Pläne zur Neuausrichtung des Unternehmens vorgestellt. Im Verlauf der Sitzung hat dieser Ausschuss einstimmig den Empfehlungen des Vorstands zur Neuausrichtung des Konzerns zugestimmt. Teil der Zustimmung ist eine Grundlagenvereinbarung zwischen Vorstand und IG Metall zur strategischen Neuausrichtung des Konzerns. Die Vereinbarung regelt die wesentlichen Grundsätze einer zukunftsorientierten Gestaltung des thyssenkrupp-Konzerns und setzt den Rahmen für eine verantwortungsvolle Umsetzung der neuen Strategie.

Auch das Präsidium des Aufsichtsrats hat sich mit der neuen Strategie des Vorstands intensiv beschäftigt und wird daher gemeinsam mit dem Strategie-, Finanz- und Investitionsausschuss dem Aufsichtsrat empfehlen, der Neuausrichtung von thyssenkrupp in seiner Sitzung am 21. Mai zuzustimmen.

Die neue Strategie des Vorstands sieht vor, ein grundlegend neues thyssenkrupp zu bauen. Die unternehmerische Freiheit der einzelnen Bereiche soll erhöht und die Flexibilität der Geschäfte gesteigert werden. In diesem Zuge soll auch das Aufzugsgeschäft über ein Initial Public Offering (IPO) an die Börse gebracht werden. Die bestehenden Konzern- und Verwaltungsstrukturen sollen deutlich verschlankt und die Leistungsfähigkeit der einzelnen Geschäfte verbessert werden. Die Pläne umfassen auch ein konzernweites Performance-Programm, das den Abbau von 6.000 Stellen vorsieht.

Martina Merz, Vorsitzende des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG: „Die vom Vorstand vorgeschlagene Neuausrichtung des Konzerns ist eine verantwortungsvolle Entscheidung, vor der ich großen Respekt habe. Die erwartete Untersagung des Stahl-Joint-Ventures und die veränderten Rahmenbedingungen haben eine grundlegende Neubewertung des bisherigen Weges erforderlich gemacht. In dieser schwierigen Situation wird es so möglich, die Interessen von Mitarbeitern, Kunden und Aktionären gleichermaßen zu berücksichtigen. Die Ausschüsse werden dem Aufsichtsrat daher empfehlen, dem Vorschlag des Vorstands am 21. Mai zuzustimmen. Bei der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung werden wir den Vorstand gerne begleiten. Ich danke allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit.“

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