Skip Navigation

Unternehmensmeldungen, 16.05.2018, 13:00

thyssenkrupp gemeinsam mit Vereinten Nationen gegen Diskriminierung von LGBTI

thyssenkrupp setzt ein weiteres starkes Zeichen dafür, dass sich im Unternehmen alle Menschen frei entfalten können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, religiösem Bekenntnis oder sexueller Orientierung. Dazu übernimmt der Essener Industriekonzern die Standards der Vereinten Nationen von 2017, die sich gegen die Diskriminierung von Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexuellen (LGBTI) richten. thyssenkrupp gehört damit zu den ersten 100 Unternehmen weltweit, die die UN-Initiative „Free&Equal“ unterstützen.

„Wir beschäftigen 159.000 Menschen aus 79 Ländern. Eine Kultur der Chancengleichheit, des wechselseitigen Vertrauens und gegenseitiger Achtung ist für uns von großer Bedeutung“, sagt Oliver Burkhard, Personalvorstand der thyssenkrupp AG. „Nach unserem Leitbild sind wir offen für alle, die sich an unseren Wertekompass halten. Wir sind überzeugt, dass vielfältige Teams erfolgreicher sind. Das nützt auch dem Geschäft.“

Fabrice Houdart, Menschenrechtsbeauftragter im Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen und Mitverfasser der Standards, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, thyssenkrupp als einen der frühen Befürworter der „Global LGBTI Standards“ begrüßen zu dürfen. Es sendet ein sehr kraftvolles Signal an Unternehmen, die ihre Reise zur Achtung und Förderung der Menschenrechte von LGBTI-Mitarbeitenden noch nicht begonnen haben."

Die Business-Standards der Vereinten Nationen sehen fünf konkrete Punkte vor, die für thyssenkrupp bisher schon selbstverständlich sind. Als global formulierte Standards unterstreichen sie jedoch die Verantwortung, die das Unternehmen für Respekt und Toleranz übernimmt – in seinen Märkten und an seinen Standorten.

1. Wir achten, wahren und schützen die Rechte lesbischer, schwuler, bisexueller, trans- und intergeschlechtlicher Menschen im eigenen Unternehmen wie in unseren geschäftlichen Beziehungen.

2. Wir tolerieren keinerlei Diskriminierung von LGBTI-Mitarbeitenden am Arbeitsplatz.

3. Wir unterstützen und fördern unsere LGBTI-Mitarbeitenden und schaffen ein positives Arbeitsumfeld. Wie für alle unsere Mitarbeitenden.

4. Wir dulden keine Diskriminierung von LGBTI-Mitarbeitenden bei Zulieferern, Vertriebspartnern, Kunden oder anderen Geschäftspartnern.

5. Wir sind stolz auf unsere Vielfalt und setzen uns auch in der Öffentlichkeit für die Teilhabe von LGBTI ein.

thyssenkrupp hat längst Schritte unternommen und bindende Regeln formuliert, die LGBTI im Unternehmen stärken.

  • Seit Januar 2016 gibt es ein aktives LGBTI-Netzwerk im Unternehmen, das die ausdrückliche Unterstützung des Vorstands genießt.
  • Der Code of Conduct gibt Mitarbeitenden, Führungskräften und Vorstand einen verbindlichen Rahmen für ihr Verhalten untereinander.
  • Führungskräfte nimmt thyssenkrupp besonders in die Pflicht. Sie werden anhand einheitlicher Kompetenzsprofile regelmäßig bewertet und entwickelt. Eine wesentliche Kompetenz ist „inclusiveness“; hier geht es darum, ob Führungskräfte in der Lage sind, kulturelle oder geschlechtsbezogene Unterschiede zu erkennen und zu nutzen.
  • Die offene, tolerante Unternehmenskultur bei thyssenkrupp spielt eine wesentliche Rolle. Beschäftigte werden ermuntert, Missstände offen anzusprechen.

www.thyssenkrupp.com

Twitter: @thyssenkrupp

Company blog: https://engineered.thyssenkrupp.com

nach oben