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Unternehmensmeldungen, 12.04.2018, 14:20

Vorstand informiert Aufsichtsrat über Stand des geplanten Joint Ventures

  • Gute Fortschritte im Prozess – erwartete Synergien bestätigt
  • Tragfähige Lösungen für wesentliche Punkte aus der Due Diligence erzielt – Due Diligence nahezu abgeschlossen
  • Konsultationsprozess mit Arbeitnehmervertretern bei Tata Steel Europe noch abzuschließen
  • Entscheidung der Gremien im ersten Halbjahr 2018 möglich – anschließend Signing geplant

Der Vorstand der thyssenkrupp AG hat heute den Aufsichtsrat über den Stand der Verhandlungen zum geplanten Joint Venture der europäischen Stahlaktivitäten mit Tata Steel informiert: Die Due Diligence der Unternehmensteile ist nahezu abgeschlossen. Damit wurden gemeinsam tragfähige Lösungen für wesentliche Punkte erzielt.

Im Rahmen der Due Diligence haben von beiden Seiten mandatierte Experten das strategische und operative Potential des Joint Ventures und Synergien von 400 bis 600 Mio Euro bestätigt. Dazu gehört auch der vorgesehene Abbau von insgesamt bis zu 4000 Stellen in den Verwaltungsbereichen und der Produktion in den nächsten Jahren, der von beiden Partnern zu gleichen Teilen getragen wird. Dazu hatte thyssenkrupp Ende Dezember 2017 einen Tarifvertrag geschlossen, dem die Mitglieder der IG Metall Anfang Februar 2018 zugestimmt haben.

Tata Steel arbeitet im Rahmen seiner Konsultationsprozesse daran, vergleichbare Vereinbarungen mit der Mitbestimmung an den Standorten des Unternehmens abzuschließen, um den jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen der einzelnen Länder zu entsprechen. Dazu verhandelt Tata Steel Europe derzeit unter anderem in den Niederlanden und Großbritannien. thyssenkrupp und Tata Steel sind sich einig, dass im Rahmen des Zusammenschlusses alle Unternehmensteile und Standorte integriert und als ein gemeinsames Unternehmen geführt werden.

Vor diesem Hintergrund geht thyssenkrupp davon aus, dass eine Entscheidung der Gremien zum Joint Venture im ersten Halbjahr 2018 erfolgen kann. Vorher werden dem Aufsichtsrat die beauftragten Gutachten zur Verfügung gestellt.

Mit der Ausgliederung des Stahlbereichs schafft thyssenkrupp eine zentrale Voraussetzung dafür, das strategische Zielbild des Konzerns zu schärfen und damit auch die finanziellen Zielsetzungen anzupassen. Diese Weiterentwicklung der Strategie wird der Vorstand dem Aufsichtsrat nach dem Signing vorstellen.

thyssenkrupp hatte im September 2017 die Gründung eines Joint Ventures seiner europäischen Stahlaktivitäten mit Tata Steel Europe angekündigt. Ziel des Joint Ventures ist es, einen führenden europäischen Flachstahlanbieter zu schaffen und diesen als Qualitäts- und Technologieführer zu positionieren. Das neue Unternehmen würde einen Umsatz von etwa 15 Mrd € erzielen und etwa 48.000 Mitarbeiter beschäftigen.

www.thyssenkrupp.com

Twitter: @thyssenkrupp

Company blog: https://engineered.thyssenkrupp.com

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