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Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, Unternehmensmeldungen, 09.02.2017, 07:00

Guter Start ins neue Geschäftsjahr / Bestes Q1-Ergebnis seit Beginn des Konzernumbaus / Ber. EBIT +40 Prozent / Gesamtjahresausblick bestätigt

Guter Start ins neue Geschäftsjahr für den Industrie- und Technologiekonzern thyssenkrupp: Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis sind im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. „Wir haben das bisher beste bereinigte Ergebnis in einem 1. Quartal seit dem Beginn unserer Strategischen Weiterentwicklung erzielt“, sagt thyssenkrupp Vorstandschef Dr. Heinrich Hiesinger.

So stieg das Bereinigte EBIT des Konzerns um 40 Prozent auf 329 Mio € (Vorjahr 234 Mio €). Besonders zuverlässig verbesserten sich erneut Elevator Technology (+6 Prozent auf 215 Mio €) und Components Technology (+6 Prozent auf 75 Mio €). „Das zeigt: Unsere Strategie ist richtig. Wir bauen den Anteil der Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäfte aus. Das ermöglicht uns, in Zukunft stabilere Ergebnisse zu er¬wirtschaften und profitabel zu wachsen“, so Hiesinger weiter. Außerdem zeigten sich erste positive Ergebniseffekte aus der Erholung der Werkstoffmärkte bei Materials Services (+48 Mio € auf 51 Mio €) und Steel Americas (+111 Mio € auf 37 Mio €).

Im 1. Quartal 2016/2017 lagen Auftragseingang und Umsatz des Konzerns über den Vorjahreswerten (+1 Prozent/+6 Prozent). Bei den Industriegütergeschäften profitierte der Umsatz bei Elevator Technology vom Neuanlagengeschäft in den USA und vom Wachstum im Service. Bei Components Technology entwickelte sich das Geschäft unter anderem bei Pkw-Komponenten und Komponenten für schwere Nutzfahrzeuge in Westeuropa und China positiv. Das Anlagenbaugeschäft war rückläufig, weil im Vergleichszeitraum ein Rekordauftrag für Zementanlagen abgeschlossen worden war. Allerdings stimmt der Trend bei Industrial Solutions: Dank einer gut gefüllten Projektpipeline konnte das Geschäft gegenüber den letzten drei Quartalen wieder deutlich wachsen.

Die Werkstoffgeschäfte profitierten von der Erholung auf den Roh- und Werkstoffmärkten. Im Geschäftsbereich Steel Europe wird sich diese positive Entwicklung im Ergebnis wegen der stark gestiegenen Rohstoffkosten bei einem gleichzeitig hohen Anteil an längerfristigen Verträgen jedoch erst im weiteren Jahresverlauf zeigen.

Unterm Strich ergab sich ein Periodenüberschuss des thyssenkrupp-Konzerns im 1. Quartal von 15 Mio € (Vorjahr Periodenfehlbetrag -54 Mio €). Nach Abzug der Minderheitenanteile lag der Periodenüberschuss bei 8 Mio € (Vorjahr Periodenfehlbetrag -23 Mio €); das Ergebnis je Aktie betrug 0,01 € (Vorjahr -0,04 €). Dabei wurde das Vorsteuerergebnis von 124 Mio € durch einen im Berichtszeitraum überproportional hohen Steueraufwand belastet.

Der Free Cashflow vor M&A lag wie erwartet vorübergehend deutlich negativ bei -1,7 Mrd € (Vorjahr -0,8 Mrd €). Grund hierfür ist eine temporär erhöhte Mittelbindung im Netto-Umlaufvermögen. Diese folgt insbesondere den steigenden Mengen und stark gestiegenen Roh- und Werkstoffpreisen.

Die Netto-Finanzschulden des Konzerns stiegen gegenüber dem 30. September 2016 zum 31. Dezember 2016 entsprechend auf 5,4 Mrd €. Unter Berücksichtigung der freien Liquidität von 6,3 Mrd € sowie der ausgewogenen Fälligkeitenstruktur ist thyssenkrupp weiterhin solide finanziert.

Das Eigenkapital ist gegenüber dem 30. September 2016 von 2,6 Mrd € auf 3,3 Mrd € gestiegen. Ursache dafür war insbesondere das gestiegene Zinsniveau. Dies führte zu einem Rückgang der Pensionsverpflichtungen und damit zu einem positiven Effekt auf das Eigenkapital.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/2017 bestätigt thyssenkrupp die Prognose. Das Bereinigte EBIT soll auf rund 1,7 Mrd € steigen. Beim Jahresüberschuss prognostiziert das Unternehmen eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Der Free Cashflow vor M&A wird leicht positiv erwartet.

www.thyssenkrupp.com

Twitter: @thyssenkrupp

Unternehmensblog: www.engineered.thyssenkrupp.com

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