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Unternehmensmeldungen, 03.02.2017, 11:04

thyssenkrupp investiert weiter in automobiles Komponentengeschäft in Ungarn

- Investition von rund 35 Millionen Euro in neue Produktionsstätte für Federn und Stabilisatoren in Debrecen

Der Technologiekonzern thyssenkrupp wird ein weiteres automobiles Zulieferwerk in Ungarn errichten. Der ungarische Außenminister, Peter Szijartó, und der CEO des Geschäftsbereichs Federn & Stabilisatoren bei thyssenkrupp, Matthias Koll, haben heute das Investitionsprojekt in Budapest vorgestellt. Noch in diesem Frühjahr soll mit dem Bau des Werks auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmeter in Debrecen im Osten des Landes begonnen werden. Ab 2018 werden dort jährlich insgesamt über sechs Millionen Schraubenfedern und Stabilisatoren hergestellt. Zu den Kunden zählen namhafte europäische Automobilhersteller. Die Investitionssumme liegt bei rund 35 Millionen Euro. Mit dieser Investition schafft thyssenkrupp bis zum Jahr 2020 am Standort rund 250 neue Arbeitsplätze.

Karsten Kroos, CEO der Komponentensparte von thyssenkrupp: „Ungarn hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für die internationale Autoindustrie in Europa entwickelt. In den letzten vier Jahren hat sich die Autoproduktion in Ungarn mehr als verdoppelt. Im vergangenen Jahr wurden dort über 500.000 Pkw hergestellt. Mit dem Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Ungarn setzen wir die profitable Wachstumsstrategie unseres Komponentengeschäfts gemeinsam mit unseren Kunden weiter fort. “

Bereits im vergangenen Frühjahr hat thyssenkrupp in der Nähe von Budapest mit dem Bau eines neuen Produktionsstandortes für Motor- und Fahrwerkskomponenten begonnen. Ab 2018 ist dort die Serienproduktion von elektrisch unterstützten Lenksystemen und Zylinderkopfhauben mit integrierten Nockenwellen geplant. Rund 100 Millionen Euro investiert das Unternehmen in diesen neuen Fertigungsstandort. Darüber hinaus betreibt thyssenkrupp seit 2013 ein Montagewerk für Vorder- und Hinterachsen für den Kunden Audi in Győr.

Aber nicht nur als Produktionsstandort gewinnt Ungarn für thyssenkrupp zunehmend an Bedeutung. Bereits heute betreibt das Unternehmen in Budapest ein Software-Entwicklungszentrum für Lenkungstechnologie. Mehr als 500 Softwareingenieure entwickeln dort für die internationale Automobilindustrie Softwarelösungen für elektro-mechanische Lenksysteme. Auf Basis dieser Lenkungstechnologie werden dort auch aktuelle Entwicklungsprojekte wie „Steer-by-Wire“ sowie die Weiterentwicklung von Assistenzsystemen als Vorstufe des autonomen Fahrens weiter vorangetrieben.

thyssenkrupp in der Automobilindustrie

thyssenkrupp ist weltweit einer der führenden Werkstoff- und Komponentenzulieferer für die Automobilindustrie. In neun von zehn Pkw der Premiumklasse sind Komponenten des Unternehmens verbaut. In jedem dritten Lkw befinden sich Antriebskomponenten von thyssenkrupp. Der Umsatz, den thyssenkrupp im Geschäftsjahr 2015/2016 im Automobilsektor erzielt hat, liegt bei rund 9,8 Milliarden Euro. Zu den Kunden zählen nahezu alle großen Automobilhersteller.

thyssenkrupp Business Area Components Technology

thyssenkrupp produziert mit rund 30.000 Mitarbeitern weltweit Hightech-Komponenten für die Automobilindustrie und den Maschinenbau. Im Automobilsektor reicht die Produktpalette von gebauten Nockenwellen und Zylinderkopfmodulen mit integrierten Nockenwellen über Kurbelwellen, Lenkungs- und Dämpfersystemen bis hin zu Federn und Stabilisatoren sowie der Montage von Achsmodulen. Im Industriebereich liefert thyssenkrupp Komponenten für Baumaschinen, Windkraftanlagen und zahlreiche Anwendungen des allgemeinen Maschinenbaus. Die Business Area Components Technology erreichte im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz in Höhe von 6,8 Milliarden Euro.

CEO von thyssenkrupp Federn & Stabilisatoren stellt mit ungarischem Außenminister das neue Investitionsprojekt in Debrecen vor

CEO von thyssenkrupp Federn & Stabilisatoren stellt mit ungarischem Außenminister das neue Investitionsprojekt in Debrecen vor
CEO von thyssenkrupp Federn & Stabilisatoren stellt mit ungarischem Außenminister das neue Investitionsprojekt in Debrecen vor
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