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Unternehmensmeldungen, 04.07.2016, 12:00

Neuausrichtung von thyssenkrupp Industrial Solutions rückt Kunden in den Mittelpunkt

  • Geschäftseinheiten werden neu organisiert und stärker auf Branchen und Kundengruppen ausgerichtet
  • Ausbau des Servicegeschäfts und weitere Stärkung der Regionen
  • Bündelung der unternehmensweiten Engineering- und Projektabwicklungskapazitäten zur Steigerung von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit

Der Geschäftsbereich Industrial Solutions, der den Spezial- und Großanlagenbau sowie das Marinegeschäft des thyssenkrupp Konzerns umfasst, richtet sich zurzeit im Rahmen seines Transformationsprogramms „planets“ neu aus. Ziel ist die Sicherstellung der Wachstums- und Leistungsfähigkeit, die noch stärkere Ausrichtung auf Kunden, Märkte und das margenstarke Servicegeschäft sowie das Vorantreiben des Kulturwandels innerhalb des Geschäftsbereichs. Ein zentrales Element der Neustrukturierung ist die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur hin zu einer modernen Managementstruktur, die sich an Kunden und Geschäftsfeldern ausrichtet und die Bereiche Marine Systems und System Engineering stärker integriert.

Parallel zu der organisatorischen Neuaufstellung wird derzeit überprüft, ob die einzelnen operativen Geschäftseinheiten zukunftsfähig aufgestellt sind und wie die Leistungsfähigkeit in einem dynamischen und sehr herausfordernden Wettbewerbsumfeld weiter gesteigert werden kann. Diese Überprüfung findet in enger Abstimmung mit der Mitbestimmung statt und soll bis zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden.

Jens Michael Wegmann, seit Oktober 2015 CEO des Geschäftsbereichs Industrial Solutions von thyssenkrupp: „Wir bewegen uns in einem herausfordernden Umfeld. Der Anlagenbau ist von Natur aus Schwankungen unterlegen. Wir haben viele Stärken, die uns in der Vergangenheit sehr erfolgreich gemacht haben. Aber wir haben auch Verbesserungspotenzial identifiziert und Luft nach oben.“ Wegmann will den Geschäftsbereich schneller, flexibler und effizienter machen. Wegmann: „Mit unserer neuen Netzwerk-Struktur, dem Ausbau des Service-Geschäfts und der Neuordnung unserer Geschäftseinheiten stellen wir den Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns. Das ist die Basis, um die Zufriedenheit unserer Kunden sicherzustellen und so langfristig unsere Wachstums- und Profitabilitätsziele erreichen zu können.“ Die dafür notwendigen Anpassungen könne man aktuell aus einer Position der Stärke angehen. „Wir warten nicht ab, sondern machen jetzt unsere Hausaufgaben, um unser profitables Wachstum abzusichern und insgesamt noch stabiler zu werden“, so Wegmann.

Wegfall einer Managementebene für mehr Effizienz
Künftig entfällt im Bereich des Großanlagenbaus eine Managementebene. Die bisherigen Business Units Resource Technologies und Process Technologies werden aufgelöst. Die zuvor organisatorisch nachgeordneten operativen Geschäfte im Großanlagenbau werden teils neu strukturiert. Diese Einheiten tragen künftig die weltweite Verantwortung für die Weiterentwicklung ihres Geschäfts, die Abwicklung von Projekten und das Ergebnis. Sie berichten direkt an den Vorstand der Business Area Industrial Solutions. Entscheidungswege werden hierdurch verkürzt, die Marktnähe erhöht und das unternehmerische Handeln sowie die Eigenverantwortung der Geschäftsfelder gestärkt. Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres zum 1. Oktober 2016 wird die neue Struktur umgesetzt. Industrial Solutions wird sein Geschäft dann in insgesamt acht Geschäftseinheiten (Business Units) führen: Industrial Specialties, Mining Technologies, Cement Technologies, Electrolysis & Polymers Technologies, Fertilizer Technologies, Services sowie Marine Systems und System Engineering.

Stärkung des Servicegeschäfts und Bündelung der Projektabwicklungs-kapazitäten
Zur Stärkung des Servicegeschäfts werden in der neu geschaffenen Business Unit Services erstmals die Serviceaktivitäten des Großanlagenbaus gebündelt. Perspektivisch soll der Anteil des Servicegeschäfts von derzeit rund 13 Prozent auf rund ein Drittel mehr als verdoppelt werden. Die Abwicklungs- und Projektmanagementfunktionen werden in einem Network of Excellence zusammengeführt und damit unternehmensweit zentral gesteuert. Dieser Schritt steigert die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, hilft saisonal und projektbedingte Unterauslastungen abzufedern und erhöht durch eine stärkere lokale Leistungserbringung die Kundennähe auch in der Abwicklung der Projekte.

Personeller Neuanfang sichert Veränderung
Um den erweiterten Führungsaufgaben des Bereichsvorstandes gerecht zu werden wird die Position des Chief Operating Officer im Bereichsvorstand des Geschäftsbereichs Industrial Solutions neu geschaffen. Über die Besetzung soll zeitnah entschieden werden. Neuer CFO ist seit 1. Juni Stefan Gesing (38), der zuvor den Bereich Controlling, Accounting & Risk in der Konzernzentrale von thyssenkrupp geleitet hat. Bereits zum 1. Mai 2016 hat der Niederländer Johan P. Cnossen (56) das Führungsteam von Industrial Solutions als Leiter des so genannten Transformationsbüros für die Umsetzung von „planets“ verstärkt. Insgesamt werden in der oberen Führungsebene des Geschäftsbereichs rund 50 Prozent der Führungspositionen neu besetzt.

Der Name „planets“ steht für „people leading a network of engineering technology and solutions“.

Mehr Informationen unter: www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com

Bilder zum Download: thyssenkrupp Picturepool

Company blog: www.engineered.com

Twitter: @thyssenkrupp

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