8 Uni Duisburg-Essen

Schiffsbau

Der perfekte Schiffsrumpf

Wer hat nicht schon mal ein Papierschiffchen aus einer Zeitungsseite gebastelt? Hinsichtlich Form und Material war es vermutlich nicht das perfekte Boot. Auf die Suche nach dem perfekten Schiffsrumpf hingegen konnten sich die Besucher gemeinsam mit den Schiffsbaustudenten des Instituts für Schiffstechnik und Transportsysteme der Universität Duisburg-Essen während der Quartiertage machen.

Unter fachkundiger Anleitung durften Kinder, Jugendliche und natürlich auch Erwachsene mit einfachem Werkzeug Schiffsrumpfdesigner spielen. Beim Testrennen im Wasserbecken zeigte sich direkt im Anschluss, ob das selbst entworfene Boot schneller ist als das Modell der Schiffsbaustudenten. War der erste Versuch noch nicht so erfolgreich? Dann informierten die Schiffstechniker aus Duisburg auch gerne über den aktuellen Wissensstand, wie umweltschonende, energiesparende und schnelle Schiffsrümpfe heute am Computer entworfen und immer weiter verbessert werden.

Universität Duisburg-Essen
Institut für Schiffstechnik, Meerestechnik und Transportsysteme
www.uni-duisburg-essen.de/IST


Drivassist

Fahrzeugtechnik der Zukunft

Am Lehrstuhl für Mechatronik der Universität Duisburg-Essen arbeiten Wissenschaftler an innovativen Projekten in den Bereichen Robotik und Fahrzeugtechnik. Dabei rücken zunehmend Systeme zur Bedienassistenz in den Vordergrund. Basierend auf der mathematischen Beschreibung und Modellierung von Fahrzeugen, Maschinen und anderen technischen Systemen werden Regelsysteme und Maschinensteuerungen untersucht und entwickelt, die den Anwender in der Bedienung eines Systems entlasten, Bedienfehler vermeiden oder die Produktivität erhöhen. Der Lehrstuhl setzt dabei zur Erforschung neuer Fahrassistenzsysteme ein Simulationskonzept der Universitätsausgründung mercatronics GmbH ein.

Der auf dieser Basis entstandene Fahrsimulator DRIVASSIST nutzt Echtzeit-Fahrzeugmodelle. Fahrassistenzsysteme wie ABS, ESP, ACC, Spurassistenz und künftige Systeme, die möglichst früh im Dialogmit dem Fahrer getestet und bewertet werden müssen, konnten hier reproduzierbar, kostengünstig und realistisch „erfahren“ werden.

Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Mechatronik
www.imech.de

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