4 Das mobile Schmiedelabor

Spielerisch den Werkstoff Metall entdecken

Schmieden ist Teil unserer Kultur, sagt u. a. die Deutsche UNESCO Kommission. Das „Mobile Schmiedelabor“ ist eine fahrbare Skulptur in Form eines Ambosses und will Kinder und Jugendliche mit der Kunst sowie dem Handwerk des Schmiedens und seinen Möglichkeiten vertraut machen. Der Schmiede- und Ideenkünstler Andreas Rimkus hat mit dem Labor ein Mitmach-Exponat konstruiert, bei dem Kinder und Jugendliche sich handwerklich, spielerisch und künstlerisch mit dem Werkstoff Metall auseinandersetzen können.

Das traditionsreiche Handwerk des Schmiedens und die modernen Inhalte auf den Gebieten der Metallurgie sowie der Umformtechnik werden auf diese Weise eindrucksvoll verknüpft und hautnah erlebbar.

Mit drei Essen, sechs Ambossen (einer davon für Rollstuhlfahrer), Hämmern und Zangen ließen sich die zahlreichen physikalischen Prinzipien beim Schmiedevorgang lebendig demonstrieren. Ein weiterer Bestandteil des Exponats war das virtuelle Schmiedelabor. Es beinhaltete einen multimedialen und interaktiven Informationsterminal, um die im Aktionsbereich erlebten Informationen zu vertiefen. Jenseits des Schulalltags entdeckten die Kinder durch Modellieren und Formen, wie sich ein so harter Werkstoff mit Kreativität und aus eigener Kraft gestalten lässt.

Andreas Rimkus: www.ideenkunst.de
Deutsche UNESCO Kommission: www.unesco.de

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