Sonnenschutz

Werkstoffe mit Pfiff und Schliff

Die von ThyssenKrupp Nirosta aus einem Chrom-Nickel-Molybdän-Edelstahl gefertigten Elemente wurden auf einer Seite geschliffen, auf der anderen Seite gestrahlt. Dadurch erscheinen die Lamellen je nach Blickwinkel und Lichteinfall matt oder glänzend – und lenken das einfallende Licht so nach innen, dass es in den Büros auch bei geschlossenem Sonnenschutz hell genug ist. Die Herstellung des neuartigen Sonnenschutzsystems war anspruchsvoll. Nach der Bearbeitung der Metallstreifen durch ThyssenKrupp Umformtechnik montierte eine Spezialfirma aus Südtirol je 116 bis 160 Lamellen auf den Achsen zu elektronisch angetriebenen Lamellenpaketen. Dabei kam es darauf an, dass die Lamellen in der Mittelachse beweglich bleiben und exakt auf die Signale des elektrischen Antriebs reagieren.

Der ist clever programmiert: Die Steuerung kennt nicht nur den jahreszeitlichen Sonnenstand, sondern weiß dank der Daten aus einer Wetterstation auf dem Dach des neuen Hauptgebäudes auch, wie das Wetter gerade ist – Voraussetzung, um einen rundum guten Sonnenschutz zu gewährleisten. Ein weiteres Plus: Auch wenn die Lamellen vor der Fassade sitzen, können die Mitarbeiter jederzeit die Fenster öffnen. Nur eine schützende Hand vor dem Licht der Sonne, die brauchen sie nun nicht mehr.

 

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