Bewegung und Aufbruch

Projektgröße

Herr Labonte, 2006 startete ThyssenKrupp einen internationalen Architektenwettbewerb für das neue ThyssenKrupp Quartier, Mitte 2007 war der erste Spatenstich. Nun ziehen die Mitarbeiter des Konzerns ein. Was bedeutet ein derart großes Projekt, das Tausende von Menschen an einem neuen Standort versammelt, für ThyssenKrupp?

Um es gleich zu Beginn zu sagen: Wir sind froh und stolz, nun in ein architektonisch so gelungenes Quartier einzuziehen, das genau auf unsere Anforderungen zugeschnitten ist. Es macht auf vielfältige Weise deutlich, wie wir uns sehen und was uns wichtig ist. Es ist somit Ausdruck unseres Selbstverständnisses. Mit der Rückkehr ins Ruhrgebiet bekennen wir uns klar zu der Region, in der ThyssenKrupp und seine beiden Vorgängerunternehmen ihre Wurzeln haben.

In Essen hat 1811 die Konzerngeschichte mit einer kleinen Gussstahlfabrik namens Krupp begonnen und hier wird sie jetzt fortgeschrieben. Das ist etwas Besonderes.

Denken Sie nur an die Standortverlagerungen anderer Unternehmen, auch ins Ausland. Außerdem steht ein Umzug immer auch für Bewegung, für Aufbruch. Ich denke, ich spreche für alle Konzernmitarbeiter, wenn ich sage, dass wir uns dieser historischen Dimension bewusst sind. Ich bin gespannt, welche Dynamik das bei uns allen bewirkt.

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