Bewegung und Aufbruch

Städtebauliche Entwicklung

Welchen Blick bzw. welche Einschätzung erhoffen Sie sich von Ihren Gästen und Nachbarn in Essen? Erwarten Sie eine städtebauliche Entwicklung wie wir sie in den letzten Jahren in Deutschland beispielsweise am Potsdamer Platz in Berlin oder in der Hamburger HafenCity erlebt haben?

Das lässt sich sicher nicht über einen Kamm scheren. Essen und das Ruhrgebiet haben in den vergangenen Jahrzehnten einen umfassenden Strukturwandel durchgemacht, der bis heute anhält – und sich übrigens auch in der Wahl zur diesjährigen Kulturhauptstadt Europas widerspiegelt. Der Entwicklungsprozess, mit dem die Zukunft dieser Region gesichert werden sollte, war alles andere als einfach und vielerorts mit schmerzhaften Entscheidungen verbunden. In diesem Zusammenhang ist unsere Standortentscheidung auch ein Signal, dass wir an die Zukunft der Region glauben. Eine solche Einschätzung erhoffe ich mir auch von unseren Gästen und Nachbarn. Die Grundlagen für eine lebendige städtebauliche Entwicklung – die man nie ganz genau steuern kann und die sich deshalb auch nicht genau vorhersagen lässt – sind mit dem Rahmenplan und dem ThyssenKrupp Quartier gelegt. Jetzt kommt es darauf an, was wir und alle anderen daraus machen. Das wird spannend.

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