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Zwischenlagebericht

Mitarbeiter

ThyssenKrupp zählte am 31. Dezember 2007 weltweit 193.137 Mitarbeiter, 1.787 oder 0,9 % mehr als am Ende des vergangenen Geschäftsjahres. Insbesondere die Segmente Technologies und Elevator wiesen durch den Ausbau ihrer Aktivitäten mehr Mitarbeiter aus.

In Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl leicht um 0,3 % auf 85.230. Damit hatten 44 % der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz in Deutschland. In den übrigen Ländern erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um 1,5 % auf 107.907. Ende Dezember 2007 waren 23 % der Mitarbeiter im europäischen Ausland und 15 % im Nafta-Raum beschäftigt. In Südamerika waren 7 % und in Asien, insbesondere in China und Indien, sowie den übrigen Regionen 11 % unserer Mitarbeiter tätig.

In allen Werken von ThyssenKrupp ist der Arbeitsschutz ein hohes Unternehmensziel. Deshalb stärken wir in unserer konzernweiten Initiative "Null Unfälle" die Arbeitsschutzorganisation in den Betrieben und entwickeln die entsprechenden Managementsysteme weiter. Zudem qualifizieren wir die Führungskräfte, damit sie ihre Vorbildfunktion in Sachen Arbeitssicherheit wirkungsvoll wahrnehmen können. Allein in Deutschland haben bereits über 2.400 Führungskräfte an einer mehrtägigen Qualifizierung teilgenommen; weitere 1.500 Führungskräfte werden folgen. Diese Maßnahmen geschehen in enger Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften. Insgesamt sollen weltweit über 10.000 Führungskräfte weitergebildet werden.

Basis aller dieser Aktivitäten sind die Konzernleitlinien zum Arbeitsschutz, die klar aussagen, dass der Arbeitsschutz neben der Qualität unserer Produkte und dem wirtschaftlichen Erfolg ein gleichrangiges Unternehmensziel ist und eine zentrale Führungsaufgabe auf allen Ebenen des Konzerns darstellt. Für alle ThyssenKrupp Werke gelten international einheitlich unsere Richtlinien und Sicherheitsstandards. Führungskräfte, Sicherheitsfachkräfte und Sicherheitsbeauftragte arbeiten laufend an einer Verbesserung der technischen Sicherheitsstandards, der sicherheitsrelevanten Abläufe und des sicherheitsgerechten Verhaltens aller Mitarbeiter. Hierzu beraten unsere Fachkräfte bei der Neugestaltung von Anlagen und Produktionsprozessen. Gleichzeitig analysieren und beurteilen sie regelmäßig vorhandene Arbeitsplätze, dokumentieren etwaigen Handlungsbedarf und veranlassen Verbesserungen. Durch das Einbeziehen der Mitarbeiter sowohl in die Gestaltung als auch die laufende Optimierung stehen die Arbeitssicherheitsmaßnahmen dabei auf einem breiten Fundament.

Wie erfolgreich die vielfältigen Ansätze für eine noch bessere Arbeitssicherheit in unseren Betrieben sind, zeigt der Rückgang der Unfallkennzahlen. Die Unfallhäufigkeit konnte seit der Fusion von Thyssen und Krupp weltweit mehr als halbiert werden, sie war auch im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres weiter rückläufig. Wir gehen davon aus, dass die konsequente Umsetzung der intensivierten Arbeitschutzmaßnahmen künftig viele Unfälle vermeiden hilft.

Allerdings kommt es trotz großer Anstrengungen vereinzelt zu schweren und tödlichen Arbeitsunfällen. So verlor am 26. November 2007 in Dresden ein Techniker bei Aufzugsarbeiten sein Leben. Im Kaltwalzwerk Turin von ThyssenKrupp Acciai Speciali Terni geschah am 06. Dezember 2007 ein tragisches Unglück; mit sieben verstorbenen Mitarbeitern handelt es sich um den schwersten Unfall in der jüngeren Unternehmensgeschichte. Wir bedauern diese Unfälle und trauern mit den Familien. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten den Angehörigen.

Den Unfall im Kaltwalzwerk Turin können wir nicht ungeschehen machen, wir versuchen jedoch, die Folgen für die Familien und insbesondere die Kinder zu mildern. Die betroffenen Familien haben von uns eine finanzielle Ersthilfe erhalten. Außerdem wird derzeit ein Ausbildungsfonds für die Kinder der Opfer eingerichtet. Innerhalb des Stainless-Segments wurden Spendenkonten eingerichtet.

Wir werden alles dafür tun, um Unfallursachen und -verlauf rasch und rückhaltlos aufzuklären, damit Unglücke wie diese künftig vermieden werden können. Das ist nicht nur eine Verpflichtung gegenüber den Verstorbenen, sondern vor allem unsere Verantwortung für die Zukunft. Die tragischen Unfälle zeigen, dass wir mit unseren Bemühungen um besseren Arbeitsschutz nicht nachlassen dürfen.

URL: http://www.thyssenkrupp.com/fr/07_08_q1/de/employees.html

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