Ergänzung zur Gewinnverwendung

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat am 21. November 2005 insgesamt 15.339.893 eigene Aktien der ThyssenKrupp AG – das sind 2,98 % des Grundkapitals – zum Börsenkurs von 17,44 € von der Gesellschaft übernommen. Durch diese Transaktion und die Ausgabe von Belegschaftsaktien in den Jahren 2004 und 2005 hat die ThyssenKrupp AG sämtliche eigenen Aktien veräußert, die sie im Mai 2003 von der IFIC Holding AG erworben hatte.

Auf Grund dieses Ereignisses haben sich folgende Daten gegenüber den Verhältnissen zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses geändert:

  • Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung als größter Aktionär der Gesellschaft hält nun 23,58 % der Stimmrechte an der ThyssenKrupp AG statt bisher 20,6 %.

  • Der Free Float geht von 79,4 % auf 76,4 % zurück.

  • Die Anzahl der dividendenberechtigten Aktien für das Geschäftsjahr 2004/2005 erhöht sich von 499.149.151 um 15.339.893 auf 514.489.044 Aktien.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung daher vor, den Bilanzgewinn der ThyssenKrupp AG von 448.417.003,30 € wie folgt zu verwenden:

  • 411.591.235,20 € zur Ausschüttung einer Dividende von 0,70 € zuzüglich einer Sonderausschüttung von 0,10 € je dividendenberechtigter Stückaktie

  • 36.825.768,10 € zur Einstellung in andere Gewinnrücklagen

Der ursprünglich vorgesehene Ausschüttungsbetrag von 399.319.320,80 € erhöht sich um 12.271.914,40 € auf 411.591.235,20 €. Der vorgesehene Gewinnvortrag von 12.271.914,40 € entfällt entsprechend.

Die Ausschüttungsquote beträgt 45 % des Jahresüberschusses der ThyssenKrupp AG statt 43 % bzw. 40 % des Konzern-Jahresüberschusses statt 39 %.

(Stand: 01. Dezember 2005)