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TechnologiesChemieanlagen und Megayachten, Großwälzlager und die Magnetbahn Transrapid gehören gleichermaßen zum Programm von Technologies, dem internationalen Maschinen- und Anlagenbauer. Dank weltweit führender Marktpositionen und hervorragender System- und Engineering-Kompetenz stieg der Umsatz auf 5,7 Mrd €.
ThyssenKrupp Technologies strebt mit seinen Aktivitäten weltweit führende Positionen in seinen Märkten und Technologien an. Dafür entwickeln wir systematisch innovative Produkte mit hohem Kundennutzen und bauen das Dienstleistungsgeschäft zügig aus. Durch mehrere Unternehmenskäufe und -verkäufe haben wir uns fit gemacht und neues Wachstumspotenzial in den vier Business Units Plant Technology, Marine Systems, Mechanical Engineering und Transrapid gewonnen. Mehr Dienstleistungen und stärkere internationale PräsenzDas Dienstleistungsgeschäft soll in den nächsten Jahren erheblich wachsen. Die Business Unit Plant Technology will ihren Kunden eine umfassende Life-Cycle-Betreuung anbieten und auf Wunsch die Anlagen nach Lieferung weiter warten und ihre Einsatzfähigkeit sicherstellen. Auch bei Marine Systems wird der Ausbau des After Sales Service forciert. Mechanical Engineering hat sich als strategisches Ziel gesetzt, intensive Beratung und Schulung anzubieten und dadurch den Dienstleistungsanteil am Umsatz deutlich zu erhöhen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Ausbau der internationalen Präsenz. ThyssenKrupp Technologies ist heute schon mit 150 Standorten auf dem Weltmarkt zu Hause. Rund 75 % des Umsatzes werden mit Kunden im Ausland gemacht, und fast jeder zweite Mitarbeiter ist im Ausland tätig. In Asien, und dort vor allem in Indien, China und dem Mittleren Osten, wollen wir noch stärker werden. Derzeit ist Plant Technology beispielsweise in Indien mit zwei eigenen Gesellschaften an neun Standorten vertreten. Knapp 700 Mitarbeiter erbringen Engineering-Dienstleistungen für Chemie-, Petrochemie- und Düngemittelanlagen. Außerdem werden in Indien Zuckeranlagen, Zementanlagen und Umschlagsanlagen konstruiert und von dort weltweit exportiert. Wir wollen in Zukunft das Spektrum dieser Ingenieurdienstleistungen erweitern und die Kapazitäten verstärkt in internationale Projekte einbinden. Plant Technology als weltweit renommierter AnlagenbauerIm Spezial-/Großanlagenbau, dem Arbeitsfeld der Business Unit Plant Technology, wollen wir nicht nur in Indien unsere technologischen Kernkompetenzen festigen und ausbauen. Die Schwerpunkte des Programms sind Petrochemie-/Chemieanlagen, Zementanlagen, Förder- und Kokereitechnik. Im Anlagenbau für Düngemittel, Elektrolyse, Gastechnik, Kokereitechnik, Polymerprozesse, Raffinerien und Pharma hält die Business Unit weltweit die Marktpositionen 1 – 3. Das Technologie-Portfolio wurde im August 2005 mit dem Erwerb der exklusiven Lizenz der YARA-Harnstoff-Granulierungstechnologie erweitert. Auch in Sachen Umwelttechnik setzt die Business Unit Maßstäbe: Sie wird wichtige Anlagen für ein Ölsand-Mega-Projekt in Kanada errichten. Der dortige Sandstein enthält etwa 6 Mrd Barrel an Bitumen, die im Tagebau abgebaut werden können. Für die Aufbereitung werden wir z.B. Brechanlagen, Zwischenspeicher und Fördereinrichtungen konstruieren, liefern und montieren. Marine Systems schwimmt auf ErfolgswelleDie Business Unit Marine Systems versteht sich als Werft-Systemhaus mit starken Positionen im Marineschiffbau. Hier konzentriert sich die Kernkompetenz des deutschen Marineschiffbaus im Bereich der konventionellen U-Boote und der Überwasserschiffe. Diese Rolle des weltweiten Technologieführers wollen wir weiter stärken. Mit der MEKO-Technologie für Überwasser-Marineschiffe bauen unsere Werften anerkannt die besten Fregatten und Korvetten der Welt; auch im Bau nichtnuklearer U-Boote sind wir internationale Marktführer. Außerdem arbeiten unsere Werften im Umbau- und Reparaturgeschäft für Schiffe aller Art sehr erfolgreich. Die neue U-Bootklasse 212, die von Marine Systems entwickelt wurde, zeichnet sich durch einen außenluftunabhängigen Antrieb auf Basis der Brennstoffzelle aus. Dank der Brennstoffzelle, die aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom produziert, können U-Boote dieser Klasse wochenlang unter Wasser in Fahrt bleiben. Dabei werden weder Geräusche noch Abgaswärme erzeugt. Zusammen mit anderen Eigenschaften bedeutet dies, dass das U-Boot praktisch nicht mehr zu orten ist. Auch im zivilen Schiffbau, zum Beispiel bei Megayachten, gilt Marine Systems als eine der besten Adressen für Eigner und Konstrukteure. Beispiel für die Innovationskompetenz unserer Schiffbauexperten ist der Bau eines komplett neuen Netzwerks für die Bordkommunikation. Mit diesem "Multi Service Board Network" ist es erstmals gelungen, alle Kommunikationsdienste an Bord über ein einziges Netz zu transportieren. Bei Mechanical Engineering dreht sich alles um den MaschinenbauUnter dem Dach der Business Unit Mechanical Engineering vereinen sich Komponentenhersteller mit weltweit führenden Marktpositionen. Die internationalen Kunden kommen vor allem aus dem allgemeinen Maschinenbau. Produziert werden Großwälzlager und Ringe für Solar- und Windanlagen, für Erdbewegungsmaschinen, Offshoretechnik und für den Maschinenbau. Die Business Unit ist weltweit führend bei Großwälzlagern. Aus strategischen Gründen wollen wir diese Aktivitäten künftig weiter internationalisieren, insbesondere in Richtung China und Indien. Außerdem werden wir das Marktpotenzial in Osteuropa erschließen. Mechanical Engineering liefert mit weltweit führender Marktposition auch Laufwerke für Bagger- und Planierraupen, für die in den nächsten Jahren China ein aussichtsreicher Markt sein dürfte. Darüber hinaus werden Montagesysteme für Aggregate entwickelt, konstruiert und gefertigt. Dank der Modularität ihrer Komponenten lassen sich diese Montagelinien für Motore, Getriebe und Achsen sehr genau auf die Wünsche der Kunden abstimmen, die zumeist aus der Automobilindustrie kommen. Strategische Allianzen für den TransrapidFür die Business Unit Transrapid steht der Bau einer deutschen Anwendungsstrecke im Vordergrund. Derzeit wird das Projekt einer 37 km langen Magnetbahn-Verbindung zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Flughafen Franz-Josef-Strauß verfolgt. Außerdem sollen neue Märkte erschlossen werden – auch mit Hilfe strategischer Allianzen. |
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