Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagespiegel dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Konzerns verteilen sich auf folgende Hauptgruppen:

Tabelle: Immaterielle Vermögensgegenstände

Darüber hinaus besteht ein nicht abnutzbarer Firmenname mit einem Nettowert in Höhe von 9 (2004: 9) Mio €. Im Geschäftsjahr 2004/2005 belaufen sich die Abschreibungen für die vorgenannten immateriellen Vermögensgegenstände auf 113 (2003/2004: 94) Mio €. Für die nächsten fünf Jahre werden folgende Abschreibungen geschätzt: 90 Mio € in 2005/2006, 90 Mio € in 2006/2007, 86 Mio € in 2007/2008, 79 Mio € in 2008/2009 und 79 Mio € in 2009/2010.

Seit dem 01. Januar 2005 unterliegt ThyssenKrupp dem europaweit geltenden Emissionshandelsgesetz. Der Konzern hat von der Emissionshandelsstelle (DEHSt) Zuteilungsbescheide für insgesamt 56,0 Mio Tonnen CO2-Emissionen (ein Drittel davon entfällt auf 2005) für den Zeitraum 2005-2007 erhalten. Die Bescheide entfallen im Wesentlichen auf das Segment Steel. Die Rechte werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen in der Zeile "Lizenzen und Konzessionen" ausgewiesen und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Übersteigen die tatsächlichen CO2-Emissionen die zugeteilten Rechte pro Jahr, wird aufwandswirksam eine Rückstellung für den Nachkauf der Rechte gebildet.

Firmenwerte

Im Geschäftsjahr 2004/2005 veränderten sich die Nettowerte der Firmenwerte (ohne Firmenwerte auf at equity bewertete Beteiligungen) wie folgt:

Tabelle: Firmenwerte

Ferner werden in der Bilanzposition "Immaterielle Vermögensgegenstände" Geleistete Anzahlungen sowie Immaterielle Vermögensgegenstände wegen Pensionen von insgesamt 74 (i. Vj. 72) Mio € ausgewiesen.

Sach- und Finanzanlagen

Die Sachanlagen enthalten auch geleaste Bauten, Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, bei denen dem Konzern als Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum zuzurechnen ist, da er alle wesentlichen Chancen und Risiken aus der Nutzung des Leasinggegenstandes trägt (sog. "capital lease").

Mio €

 

 

 

Bruttowerte

 

aufgelaufene Abschreibungen

 

Nettowerte

                 
 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

 

30.09.2004

 

30.09.2005

 

30.09.2004

 

30.09.2005

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

 

 

111

 

103

 

33

 

37

 

78

 

66

Technische Anlagen und Maschinen

 

 

59

 

60

 

24

 

31

 

35

 

29

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

 

 

60

 

54

 

40

 

34

 

20

 

20

Geleaste Sachanlagen

 

 

230

 

217

 

97

 

102

 

133

 

115

 

 

                       

Im Geschäftsjahr 2004/2005 wurden außerplanmäßige Abschreibungen (impairments) gemäß SFAS 144 "Accounting for the Impairment or Disposal of Long-Lived Assets" in Höhe von insgesamt 281 Mio € vorgenommen. Davon entfallen 88 Mio € auf Vermögensgegenstände, die weiterhin im Unternehmen genutzt werden sollen (held and used); sie sind damit im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten enthalten. Die Vermögensgegenstände betreffen die Segmente Steel (27 Mio €), Automotive (33 Mio €), Services (1 Mio €) sowie Corporate (27 Mio €). 193 Mio € des Impairments betreffen Vermögensgegenstände aus nicht fortgeführten Aktivitäten. Hiervon sind die Segmente Steel (57 Mio €), Automotive (37 Mio €), Technologies (97 Mio €) und Services (2 Mio €) betroffen.

Im Geschäftsjahr 2003/2004 wurden außerplanmäßige Abschreibungen (impairments) gemäß SFAS 144 "Accounting for the Impairment or Disposal of Long-Lived Assets" in Höhe von insgesamt 72 Mio € vorgenommen. Davon entfallen 49 Mio € auf Vermögensgegenstände, die weiterhin im Unternehmen genutzt werden sollen (held and used); sie sind damit im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten enthalten. Die Vermögensgegenstände betreffen die Segmente Steel (13 Mio €), Automotive (8 Mio €), Services (3 Mio €) sowie Corporate (25 Mio €). 23 Mio € des Impairments betreffen Vermögensgegenstände aus nicht fortgeführten Aktivitäten. Hiervon sind die Segmente Steel (21 Mio €) und Services (2 Mio €) betroffen.

Die Marktwerte der Vermögensgegenstände zur Berechnung des Impairments wurden als Barwerte zukünftiger Cash-Flows oder, wenn verfügbar, mit Hilfe von externen Gutachten ermittelt.

Bei den at equity bewerteten Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Anteilen an verbundenen Unternehmen beträgt der Unterschied der Buchwerte zum anteiligen Eigenkapital 30 (i. Vj. 38) Mio €.

Im Berichtsjahr 2002/2003 revidierte das Management seine Einschätzung bezüglich der Möglichkeit, einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik einer wesentlichen Beteiligung, der RAG Aktiengesellschaft, ausüben zu können, da es ThyssenKrupp nicht möglich ist, quartalsweise nach US-GAAP ermittelte Finanzinformationen zeitnah und geprüft zu erhalten. Demzufolge hat der Konzern die Anwendung der Equity-Methode zur Bilanzierung der RAG-Beteiligung aufgegeben. Ab 01. April 2003 wird die Beteiligung an der RAG AG nach der Anschaffungskostenmethode bewertet, wonach die Beteiligung mit ihrem Buchwert zum Ende des zweiten Quartals angesetzt wird. Der Effekt aus der Änderung der Einschätzung auf die laufende und die folgenden Berichtsperioden kann daher nicht bestimmt werden. Die Beteiligung ist von den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in die Sonstigen Beteiligungen umgegliedert worden. Bezüglich der im Geschäftsjahr 2004/2005 vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung vgl. die Ausführungen unter Anhang-Nr. 8.

Zum 30. September 2005 betragen die aufgelaufenen Anschaffungskosten der Beteiligungen des Konzerns, die nach der Anschaffungskostenmethode bewertet werden, 102 (i. Vj. 529) Mio €. Der Konzern hat in Übereinstimmung mit den Paragraphen 14 und 15 von SFAS 107 "Disclosures about Fair Values of Financial Instruments" festgelegt, dass die Ermittlung der Marktwerte dieser Beteiligungen nicht praktikabel ist. Da die Marktwerte nicht zuverlässig geschätzt werden können und keine Ereignisse oder Veränderungen von Umständen eingetreten sind, die eine wesentliche Auswirkung auf die Marktwerte gehabt hätten, sind die zu Anschaffungskosten bewerteten Beteiligungen mit Ausnahme der RAG Beteiligung (vgl. Anhang-Nr. 8) nicht hinsichtlich eines außerplanmäßigen Wertberichtigungsbedarfs untersucht worden.

Der Konzern vermietet als Leasinggeber unter "operating lease" im Wesentlichen gewerblich genutzte Immobilien. Die Bruttowerte dieser vermieteten Gegenstände belaufen sich auf 811 (i. Vj. 2.362) Mio €, die aufgelaufenen Abschreibungen auf 195 (i. Vj. 704) Mio €. Der Rückgang resultiert aus dem Verkauf des Wohnimmobilien-Bereichs.

Die zukünftigen Mindestmieterträge aus unkündbaren "operating lease"-Verträgen betragen zum 30. September 2005:

Mio €
 

 

 

 

(für die Geschäftsjahre)

 

 

 

2005/2006

 

 

39

2006/2007

 

 

25

2007/2008

 

 

18

2008/2009

 

 

15

2009/2010

 

 

11

nach 2009/2010

 

 

31

Insgesamt

 

 

139

 

 

 

 

Die Angabe zu den zukünftigen Mieterträgen beinhaltet keine variablen Mietanteile ("contingent rentals"). Im Berichtsjahr wurden keine variablen Mieterträge aus solchen "contingent rentals"-Verträgen vereinnahmt (2003/2004: 0; 2002/2003: weniger als 100.000 €).

Mio €

 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

Rohstoffe

 

 

1.295

 

1.787

Hilfs- und Betriebsstoffe

 

 

369

 

412

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen

 

 

2.151

 

2.449

(davon: Auftragsfertigung nach PoC)

 

 

(370)

 

(577)

(davon: Auftragsfertigung nach "completed contract")

 

 

(43)

 

(1)

Fertige Erzeugnisse

 

 

1.961

 

2.111

Waren

 

 

1.101

 

1.119

Geleistete Anzahlungen

 

 

266

 

576

 

 

 

7.143

 

8.454

abzüglich Erhaltene Anzahlungen

 

 

-803

 

-781

Insgesamt

 

 

6.340

 

7.673

 

 

 

 

 

 

Erhaltene Anzahlungen in Höhe von 279 (i. Vj. 0) Mio € sind durch die Übereignung von Vorräten besichert.

Mio €

 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne PoC)

 

 

5.619

 

5.789

Noch nicht fakturierte Forderungen aus Langfristaufträgen abzüglich Erhaltener Anzahlungen

 

 

535

 

662

 

 

 

6.154

 

6.451

abzüglich Wertberichtigungen

 

 

-325

 

-325

Insgesamt

 

 

5.829

 

6.126

 

 

       

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 39 (i. Vj. 49) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Konzern verkauft regelmäßig Forderungen im Rahmen von Securitisation- und anderen Programmen. Die Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften von SFAS 140. Per 30. September 2005 waren Forderungen einschließlich Wechseldiskontierung mit einem Nominalwert von 1.075 (i. Vj. 1.077) Mio € verkauft; hieraus erzielte der Konzern einen Verkaufserlös von 1.047 (i. Vj. 1.042) Mio €. Das Obligo aus der Wechseldiskontierung beträgt 6 (i. Vj. 13) Mio €. Im Rahmen dieser Verkäufe behält der Konzern in einigen Fällen Rechte und Pflichten zurück (retained interest); hierzu zählen die Erbringung von Abwicklungsdienstleistungen sowie die Einräumung von Forderungsausfallreserven. Auf Grund der Natur der Forderungen entspricht der Wert der zurückbehaltenen Rechte und Pflichten dem Buchwert. Zum 30. September 2005 beträgt der Marktwert der zurückbehaltenen Rechte 119 (i. Vj. 126) Mio € und entfällt im Wesentlichen auf die Forderungsausfallreserve. Im Zusammenhang mit dem Forderungsverkauf entstanden Aufwendungen von 23 (2003/2004: 28; 2002/2003: 31) Mio €, die überwiegend auf Diskontierung und Verkaufsverluste entfallen; sie sind mit den erhaltenen Gebühren für Abwicklungsdienstleistungen saldiert und in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis enthalten.

Die nachfolgende Tabelle fasst die wesentlichen Cash-Flow-Bewegungen zusammen:

Mio €

 

 

 

2002/2003

 

2003/2004

 

2004/2005

Verkaufserlös aus Forderungsverkäufen

 

 

6.606

 

6.789

 

6.292

Für Abwicklungsdienstleistungen („servicing”) erhaltene Gebühren

 

 

21

 

22

 

12

Mio €

 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

 

 

45

 

63

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

 

 

150

 

129

Sonstige Vermögensgegenstände

 

 

931

 

1.008

 

 

 

1.126

 

1.200

abzüglich Wertberichtigungen

 

 

-143

 

-127

Insgesamt

 

 

983

 

1.073

 

 

       

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von 270 (i. Vj. 189) Mio € und die positiven Marktwerte der Währungsderivate einschließlich eingebetteter Derivate sowie der Zins- und Warenderivate in Höhe von 158 (i. Vj. 169) Mio € (vgl. auch Anhang-Nr. 28) enthalten.

Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 73 (i. Vj. 79) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Mio €

 

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

Übrige Forderungen
und
Sonstige Vermögens- gegenstände

Stand am 30.09.2003

 

 

337

 

222

Veränderung des Konsolidierungskreises

 

 

-3

 

-3

Zuführungen

 

 

90

 

34

Inanspruchnahmen

 

 

-64

 

-93

Auflösungen

 

 

-33

 

-17

Sonstige Veränderungen

 

 

-2

 

0

Stand am 30.09.2004

 

 

325

 

143

Veränderung des Konsolidierungskreises

 

 

-20

 

5

Zuführungen

 

 

97

 

13

Inanspruchnahmen

 

 

-50

 

-25

Auflösungen

 

 

-33

 

-10

Sonstige Veränderungen

 

 

6

 

1

Stand am 30.09.2005

 

 

325

 

127

 

 

       

Die in den Positionen Wertpapiere des Anlagevermögens und Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesenen Wertpapiere sind jederzeit veräußerbar ("available-for-sale"-Wertpapiere):

Mio €

 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

 

kurzfristig

 

langfristig

Wertpapiere des Anlagevermögens

 

 

14

 

9

 

0

 

9

Wertpapiere des Umlaufvermögens

 

 

42

 

108

 

108

 

0

Insgesamt

 

 

56

 

117

 

108

 

9

 

 

               

Nach Wertpapierkategorien dargestellt, verteilen sich die Anschaffungskosten, die unrealisierten Gewinne sowie die Marktwerte folgendermaßen:

Mio €
 

 

 

Anschaffungs- kosten

 

unrealisierter Brutto- Gewinn

 

Marktwert

Stand am 30.09.2004

 

 

 

 

 

 

 

Aktien

 

 

4

 

2

 

6

Schuldtitel ausländischer Staaten

 

 

5

 

0

 

5

Schuldtitel von Kapitalgesellschaften

 

 

1

 

0

 

1

Anteile Rentenfonds

 

 

7

 

0

 

7

Sonstige marktgängige Wertpapiere

 

 

37

 

0

 

37

Insgesamt

 

 

54

 

2

 

56

 

 

           

 

Mio €

 

 

 

Anschaffungs- kosten

 

unrealisierter Brutto- Gewinn

 

Marktwert

Stand am 30.09.2005

 

 

 

 

 

 

 

Aktien

 

 

3

 

3

 

6

Schuldtitel ausländischer Staaten

 

 

44

 

0

 

44

Schuldtitel von Kapitalgesellschaften

 

 

6

 

0

 

6

Anteile Rentenfonds

 

 

4

 

0

 

4

Sonstige marktgängige Wertpapiere

 

 

57

 

0

 

57

Insgesamt

 

 

114

 

3

 

117

 

 

           

Die darin enthaltenen Gläubigerpapiere weisen zum 30. September 2005 nach der vertraglichen Restlaufzeit folgende Fälligkeitsstruktur auf:

Marktwerte in Mio €
 

 

 

30.09.2005

Fälligkeit innerhalb eines Jahres

 

 

51

Fälligkeit zwischen 1 und 5 Jahren

 

 

55

Fälligkeit zwischen 5 und 10 Jahren

 

 

1

Fälligkeit nach 10 Jahren

 

 

0

Insgesamt

 

 

107

 

 

 

 

Aus dem Verkauf von "available-for-sale"-Wertpapieren resultieren Veräußerungserlöse in Höhe von 8 (2003/2004: 5; 2002/2003: 7) Mio €. Dabei wurden Gewinne von 3 (2003/2004: 1; 2002/2003: 1) Mio € realisiert, die nach der Methode der tatsächlichen Verbrauchsfolge ermittelt wurden.

Mio €
 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

Überdeckung von Pensionsverpflichtungen

 

 

74

 

110

Übrige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

 

 

147

 

166

Insgesamt

 

 

221

 

276

 

 

 

 

 

 

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 8 (i. Vj. 12) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Zum 30. September 2005 ist das Gezeichnete Kapital unverändert gegenüber dem Vorjahr eingeteilt in 514.489.044 nennwertlose Inhaber-Stammaktien. Die Aktien sind alle ausgegeben; zum Bilanzstichtag befanden sich 499.149.151 (2004: 498.338.299; 2003: 497.546.991) im Umlauf. Rechnerisch entfällt auf jede Aktie ein Anteil am Gezeichneten Kapital in Höhe von 2,56 €.

Wesentlicher Gesellschafter

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ist mit 20,6 % an der ThyssenKrupp AG beteiligt. Sie ist wesentlicher Gesellschafter (principal owner) gemäß SFAS 57 "Related Party Disclosures".

Eigene Aktien

Im Rahmen des Belegschaftsaktienprogramms hat der Konzern im 3. Quartal 2004/2005 790.852 eigene Aktien (vgl. Anhang-Nr. 19) und im 2. Quartal 2003/2004 790.498 eigene Aktien an die Belegschaft ausgegeben.

Die ThyssenKrupp AG hat im Mai 2003 insgesamt 16.921.243 eigene Inhaber-Stückaktien von der IFIC Holding AG erworben. Der darauf entfallende rechnerische Wert des Grundkapitals der ThyssenKrupp AG beträgt 43.318.382,08 €; dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von rund 3,29 %. Der Erwerbspreis je Aktie betrug 24 €; daraus ergab sich ein Gesamtkaufpreis von rund 406 Mio €.

Dieser Aktienerwerb bezweckte die Reduzierung der Beteiligungsquote der IFIC Holding AG an der ThyssenKrupp AG von 7,79 % auf unter 5 %. Die IFIC Holding AG steht mittelbar im Anteilsbesitz der Islamischen Republik Iran. Der Rückkauf der eigenen Aktien durch ThyssenKrupp AG war notwendig, um einen schweren, unmittelbar bevorstehenden Schaden von der Gesellschaft abzuwenden (§ 71 Abs. 1 Nr. 1 AktG):

  • Die US-amerikanische Gesetzgebung (10 U.S.C. § 2327 und damit im Zusammenhang stehende Vorschriften) verbietet es dem amerikanischen Verteidigungsministerium und seinen Untergliederungen grundsätzlich, Aufträge an Unternehmen zu vergeben, wenn ein Staat einen wesentlichen, d.h. mehr als 5 %igen Anteil besitzt oder kontrolliert und das Secretary of State diesen Staat als einen qualifiziert hat, der wiederholt terroristische Akte unterstützt. Betroffene Unternehmen werden in eine öffentlich zugängliche Liste des U.S. General Services, Office of Acquisition Policy, als für "Regierungsaufträge unqualifiziert" aufgenommen (Listing).
  • Amerikanische Unternehmen, insbesondere der Automobilindustrie, fordern ihrerseits von Zulieferern die Zusicherung, dass sie uneingeschränkt zum Abschluss von Regierungsaufträgen befähigt sind. Betroffen sind Aufträge im Wert von mehr als 100.000 US-Dollar und auch Subkontrakte im Wert von mehr als 25.000 US-Dollar.
  • Im Hinblick auf die mehr als 5 %ige Beteiligung der IFIC Holding AG an der ThyssenKrupp AG hatte das US-Verteidigungsministerium zuletzt Ende April 2003 definitiv mitgeteilt, den Konzern auf die öffentlich zugängliche Liste zu setzen, wenn die Beteiligungsquote der IFIC Holding AG nicht reduziert werde, und eine Frist von wenigen Tagen für eine entsprechende Mitteilung gesetzt. Zuvor hatte die ThyssenKrupp AG die Auflage erhalten, sicherzustellen, dass sich ThyssenKrupp Unternehmen nicht um Aufträge oberhalb der gesetzlichen Grenze bewerben. Sämtliche Anstrengungen der ThyssenKrupp AG um eine Ausnahmeregelung oder gar Änderung der US-Gesetzgebung waren zuvor gescheitert. Alternative, weniger einschneidende Gestaltungen standen nicht zur Verfügung. Durch den Rückerwerb von ThyssenKrupp Aktien von der IFIC Holding AG konnten das unmittelbar bevorstehende Listing und die daran anknüpfende gravierende Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Aktivitäten der ThyssenKrupp AG in den USA vermieden werden.
  • Die ThyssenKrupp AG und ihre Konzernunternehmen erwirtschaften in den USA einen Umsatz von knapp 8 Mrd US-Dollar. Durch ein Listing wäre ein wesentlicher Teil dieses Umsatzes gefährdet gewesen – mit entsprechenden Auswirkungen auf Ergebnis und Arbeitsplätze. Diese Abschätzung bezieht sich auf Schäden in Folge der Verletzung/Beendigung bereits bestehender Vertragsverhältnisse und Folgeschäden durch den Entfall künftiger Aufträge/Geschäfte bzw. Reputationsschäden.

Da im Rahmen des Aktienkaufs keine zusätzlichen Vermögensgegenstände erworben worden sind und der bisherige Aktieneigentümer keinerlei weitere Verpflichtungen gegenüber der ThyssenKrupp AG eingegangen ist, mindern die Anschaffungskosten der Aktien das Konzerneigenkapital ohne Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern.

Ermächtigung zur Ausgabe bzw. zum Erwerb eigener Aktien

Durch BeschlusSFASsung der Hauptversammlung vom 23. Januar 2004 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 500 Mio € zu begeben und den Inhabern von Schuldverschreibungen Umtauschrechte auf eigene, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft zu gewähren (Wandelschuldverschreibungen). Die Berechtigung gilt bis zum 22. Januar 2009. Darüber hinaus ist die ThyssenKrupp AG durch BeschlusSFASsung der Hauptversammlung vom 21. Januar 2005 bis zum 20. Juli 2006 ermächtigt, für bestimmte vordefinierte Zwecke eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Seit der Ermächtigung sind keine Aktien erworben worden.

Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen (other comprehensive income)

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Bestandteile der erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen (other comprehensive income) einschließlich der Steuereffekte:

Tabelle: Entwicklung der Bestandteile der erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen

Dividendenvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, aus dem nach den Grundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) ermittelten Bilanzgewinn der ThyssenKrupp AG für das Geschäftsjahr 2004/2005 eine Dividende von 0,70 € zuzüglich einer Sonderausschüttung von 0,10 € je dividendenberechtigter Aktie auszuschütten.

Management Incentivepläne

ThyssenKrupp hat 1999 einen Long Term Management Incentiveplan eingeführt. Teilnahmeberechtigt sind Vorstandsmitglieder sowie ausgewählte leitende Angestellte im In- und Ausland. Im Rahmen des Incentiveplans werden über einen Zeitraum von fünf Jahren den Begünstigten jährlich Wertzuwachsrechte (sog. Phantom Stocks) gewährt, die einen Performance-Zeitraum von ca. drei Jahren haben. Diese Wertzuwachsrechte werden am Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums in Geld vergütet, sofern bestimmte Performance-Hürden erreicht werden. Voraussetzung dafür ist, dass im Performance-Zeitraum entweder der Börsenkurs der ThyssenKrupp Aktie um mindestens 15 % gestiegen ist, oder sich der Börsenkurs der ThyssenKrupp Aktie besser entwickelt hat als der Wertverlauf des Börsenindex DJ STOXX. Sofern zumindest eine dieser beiden Performance-Hürden erreicht wird, errechnet sich die Höhe der Vergütung grundsätzlich aus der Differenz zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem Basispreis. Der aktuelle Aktienkurs entspricht dabei dem Durchschnitt der Börsenkurse der Aktie an den ersten fünf Handelstagen nach der ordentlichen Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG, mit der die jeweilige Tranche des Incentiveplans endet. Der Basispreis leitet sich aus dem aktuellen Aktienkurs ab, der um einen Kurs/Index-Performance-Abschlag sowie einen Kursentwicklungs-Abschlag zu reduzieren ist. Der Kurs/Index-Performance-Abschlag wird ermittelt, indem der Prozentsatz der Out- bzw. Underperformance der ThyssenKrupp Aktie zum DJ STOXX mit dem aktuellen Aktienkurs multipliziert wird. Der Kursentwicklungs-Abschlag entspricht der Hälfte der absoluten Wertentwicklung der ThyssenKrupp Aktie in dem jeweiligen Performance-Zeitraum. Beide Abschläge werden addiert und vom aktuellen Aktienkurs abgezogen, um den Basispreis zu erhalten. Die Vergütung je Wertzuwachsrecht ist auf 25 € begrenzt. Sofern am Ende des Performance-Zeitraums die Performance-Hürden nicht erreicht werden, erfolgt weder eine Zahlung noch entstehen dem Konzern Aufwendungen aus dem Incentiveplan.

Um Stichtagseinflüsse auszuschließen, werden sowohl für die Start- als auch für die End-Referenzperioden des Performance-Zeitraums Mittelwerte für den ThyssenKrupp Kurs und den DJ STOXX zu Grunde gelegt. Für die Start-Referenzperiode der 5. Tranche liegen die Mittelwerte für den Aktienkurs bei 8,06 € und für den DJ STOXX bei 239,51. Die Vergleichswerte zum 30. September 2005 betragen für die ThyssenKrupp Aktie 17,12 € (adjustiert um die Dividendenzahlungen für die Geschäftsjahre 2002/2003 und 2003/2004) und für den DJ STOXX 416,98.

Zum 30. September 2005 sind in der 5. Tranche 2,5 Mio Wertzuwachsrechte an 513 Führungskräfte ausgegeben. Der Performance-Zeitraum für die 5. Tranche läuft vom 24. Februar 2003 bis zur ordentlichen Hauptversammlung in 2006.

Die 1. und 2. Tranche sind in 2001/2002 bzw. 2002/2003 ohne Zahlung einer Vergütung verfallen, da zum Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums keine der beiden Performance-Hürden erreicht wurde. Die im Rahmen der 3. Tranche des Incentiveplans gewährten 2,8 Mio Wertzuwachsrechte sind im 2. Quartal 2003/2004 mit einer Zahlung von 11,1 Mio € abgerechnet worden, da zum Ende des Performance-Zeitraums die Performance-Hürden erreicht worden sind. Die in der 4. Tranche des Incentiveplans gewährten 2,7 Mio Wertzuwachsrechte sind im 2. Quartal 2004/2005 mit einer Zahlung von 1,4 Mio € abgerechnet worden, da zum Ende des Performance-Zeitraums ebenfalls die Performance-Hürden erreicht worden sind.

Der Marktwert der Wertzuwachsrechte, der die Grundlage für die Ermittlung der zeitanteiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag ist, basiert auf dem Black-Scholes-Optionspreismodell, das gemäß den Besonderheiten des Long Term Management Incentiveplans entsprechend modifiziert wurde. Zum 30. September 2005 betrug der Marktwert der Wertzuwachsrechte der 5. Tranche 13,09 €. Folgende Parameter sind in die Berechnung eingegangen:

 

 

 

 

5. Tranche

Risikoloser Zinssatz

 

 

2,20%

Angenommene Dividende für 2003, 2004, 2005

 

 

0,40€; 0,50€; 0,60€

Erwartete Volatilität der Aktie

 

 

20,96%

Erwartete Volatilität des Index

 

 

11,75%

 

 

 

 

Der risikolose Zinssatz basiert auf dem laufzeitkongruenten EURIBOR. Die angenommenen Dividenden entsprechen den gezahlten Dividenden. Die erwarteten Volatilitäten basieren auf der historischen Volatilität der ThyssenKrupp Aktie und des DJ STOXX.

Zum 30. September 2005 sind für die 5. Tranche des Long Term Management Incentiveplans die Performance-Hürden erfüllt worden. Einschließlich der Aufwendungen aus der Änderung von Bilanzierungsgrundsätzen enthält das Konzernergebnis 2004/2005 Aufwendungen aus dem Incentiveplan in Höhe von 10,2 (i. Vj. 27,7) Mio €.

In 2003 implementierte ThyssenKrupp einen performance-orientierten Mid Term Incentiveplan, in dessen Rahmen Wertrechte an die Begünstigten ausgegeben werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder des Vorstands der ThyssenKrupp AG. In der zweiten Tranche, deren Ausgabe in 2004 erfolgte, wurde der Teilnehmerkreis auf die Vorstandsmitglieder der Segmentführungsgesellschaften und einige andere ausgewählte Führungskräfte ausgedehnt. In der dritten Tranche, deren Ausgabe in 2005 erfolgte, wurde der Begünstigtenkreis ein zweites Mal ausgeweitet, um auch Geschäftsführer und ausgewählte Führungskräfte großer Konzernunternehmen einzuschließen. In der ersten Tranche wurden 123.381 Wertrechte, in der zweiten Tranche, 252.068 Wertrechte und in der dritten Tranche 533.739 Wertrechte ausgegeben.

Die Anzahl der ausgegebenen Wertrechte wird am Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums auf Basis eines Vergleichs des durchschnittlichen Wertbeitrags des dreijährigen Performance-Zeitraums – beginnend mit dem 01. Oktober des Geschäftsjahres, in dem die Wertrechte gewährt wurden – mit dem durchschnittlichen Wertbeitrag der vorangegangenen drei Geschäftsjahre angepasst. Am Ende des Performance-Zeitraums erfolgt eine Vergütung der gewährten Wertrechte auf Basis des Durchschnittskurses der ThyssenKrupp Aktie, der sich aus dem Kursverlauf in den ersten drei Monaten nach Ende des Performance-Zeitraums ergibt.

Zur Bestimmung der Marktwerte der Wertrechte, die die Grundlage für die Ermittlung der zeitanteiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag sind, werden Forward-Preise der ThyssenKrupp Aktie berechnet. Die Forward-Ermittlung erfolgt für im Voraus definierte Perioden (Mittelungsperioden) unter Berücksichtigung des Aktienkurses der ThyssenKrupp Aktie und der Euro-Zinsstrukturkurve zum Stichtag sowie der angenommenen Dividendenzahlungen der ThyssenKrupp AG bis zur Fälligkeit der Wertrechte. Folgende Parameter sind in die Berechnung eingegangen:

 

 

 

 

1. Tranche

 

2. Tranche

 

3. Tranche

Fälligkeit

 

 

31.12.2005

 

31.12.2006

 

31.12.2006

Mittelungsperiode

 

 

01.10. - 31.12.2005

 

01.10. - 31.12.2006

 

01.10. - 31.12.2007

ThyssenKrupp Aktienkurs zum Stichtag

 

 

17,37 €

 

17,37 €

 

17,37 €

Angenommene Dividendenzahlung(en) pro Aktie bis zur Fälligkeit

 

 

-

 

0,70 € zum 30.01.06

 

0,70 € zum 30.01.06
0,70 € zum 29.01.07

Durchschnittliche Dividendenrendite

 

 

-

 

3,74%

 

3,96%

Durchschnittlicher Zins (Mittelungsperiode)

 

 

2,15%

 

2,32%

 

2,54%

Marktwert per 30.09.2005

 

 

17,32 €

 

16,62 €

 

15,94 €

 

 

 

 

 

 

 

 

Einschließlich der Aufwendungen aus der Änderung von Bilanzierungsgrundsätzen enthält das Ergebnis 2004/2005 Aufwendungen in Höhe von 16,9 (i. Vj. 2,1) Mio € für den Mid Term Incentiveplan.

Belegschaftsaktienprogramm

Im 3. Quartal 2004/2005 hat der Konzern der inländischen und der französischen Belegschaft den Erwerb von ThyssenKrupp Belegschaftsaktien im Gegenwert von bis zu 270 € mit einem 50%-igen Rabatt angeboten. Aus der Ausgabe von 790.852 eigenen Aktien an die Belegschaft resultierte ein Aufwand von 6,3 Mio €.

Mio €

 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

Rückstellungen für Pensionen

 

 

6.380

 

7.103

Rückstellungen für Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen

 

 

533

 

592

Sonstige pensionsähnliche Verpflichtungen

 

 

308

 

377

Insgesamt

 

 

7.221

 

8.072

 

 

 

 

 

 

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 7.571 (i. Vj. 6.706) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Pensionspläne

ThyssenKrupp gewährt betriebliche Altersversorgung in Form von leistungs- oder beitragsorientierten Plänen an die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland, in den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich. In einigen anderen Ländern erhalten berechtigte Arbeitnehmer Leistungen nach den jeweiligen landesspezifischen Gegebenheiten.

In Deutschland bestehen die Leistungen in der Regel in Rentenzahlungen, die einen Inflationsausgleich beinhalten. Ein Teil der leitenden Angestellten erhält Rentenleistungen, die von der Dienstzeit und vom Vergütungsniveau in einem Referenzzeitraum von in der Regel drei Jahren vor der Pensionierung abhängen. Im Übrigen erhalten die Arbeitnehmer in der Regel Zusagen auf feste Rentenbeträge pro Dienstjahr. Darüber hinaus bietet ThyssenKrupp in Deutschland die Möglichkeit, durch Gehaltsumwandlung zusätzliche Versorgungsbezüge zu erwerben (Deferred-Compensation-Vereinbarungen). Die Umwandlungsbeträge sind verzinslich mit 6,00 % und führen bei Eintritt des Versorgungsfalls zu einem festgelegten Leistungsanspruch.

In den USA und Kanada erhalten auf Stundenbasis bezahlte Arbeitnehmer Rentenzusagen auf Basis von Festbeträgen pro Dienstjahr. Arbeitnehmer mit festen Bezügen erhalten Leistungen in der Regel in Abhängigkeit von ihrer Dienstzeit und den während ihrer Dienstzeit erzielten Bezügen. Im Vereinigten Königreich erhalten Arbeitnehmer Rentenleistungen in Abhängigkeit von ihren Dienstjahren und dem Endgehalt bei Pensionierung.

Anwartschaftsbarwert und Finanzierungsstatus

Im Folgenden werden rückstellungsfinanzierte Altersversorgungsverpflichtungen und fondsfinanzierte Altersversorgungspläne getrennt dargestellt. Dabei entfallen die in der Kategorie "rückstellungsfinanziert" dargestellten Verpflichtungen ganz überwiegend auf Rentenverpflichtungen in Deutschland und in geringerem Umfang auch auf Abfertigungsleistungen in Italien sowie in geringfügigem Umfang auf ähnliche Renten- und Abfertigungsverpflichtungen in anderen Ländern. Die in der Kategorie "fondsfinanziert" dargestellten Verpflichtungen entfallen auf die USA, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Seit Oktober 2003 finanziert der Konzern auch einen Teil der deutschen Pensionsverpflichtungen durch Fonds, die ebenfalls in der Kategorie "fondsfinanziert" enthalten sind.

Die Veränderung des Anwartschaftsbarwerts der Pensionsverpflichtungen sowie des Marktwerts des Fondsvermögens stellt sich wie folgt dar:

Tabelle: Veränderung des Anwartschaftsbarwerts

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Finanzierungsstatus, der sich aus der Differenz zwischen Anwartschaftsbarwert und Fondsvermögen errechnet, einschließlich der Überleitung zu den bilanzierten Beträgen:

Tabelle: Finanzierungsstatus am Ende des Geschäftsjahres

Anwartschaftsbarwert ohne Gehaltssteigerung

Der Anwartschaftsbarwert ohne Gehaltssteigerung aller leistungsorientierten Pensionspläne beläuft sich auf 8.828 (i. Vj. 7.828) Mio €. Pensionspläne, bei denen der Anwartschaftsbarwert mit Gehaltssteigerungen den Marktwert des Fondsvermögens übersteigt, betreffen Anwartschaftsbarwerte mit Gehaltssteigerungen in Höhe von 2.495 (i. Vj. 2.009) Mio € bei einem Fondsvermögen von 1.716 (i. Vj. 1.519) Mio €. Pensionspläne, bei denen der Anwartschaftsbarwert ohne Gehaltssteigerungen den Marktwert des Fondsvermögens übersteigt, betreffen Anwartschaftsbarwerte ohne Gehaltssteigerungen in Höhe von 2.401 (i. Vj. 1.924) Mio € bei einem Fondsvermögen von 1.714 (i. Vj. 1.506) Mio €.

Netto-Pensionsaufwendungen

Die Netto-Pensionsaufwendungen für Leistungszusagen setzen sich wie folgt zusammen:

Tabelle: Netto-Pensionsaufwendungen für Leistungszusagen

Bewertungsannahmen (-prämissen)

Stichtag für die Bewertung der Pensionspläne ist grundsätzlich der 30. Juni. Die Ansätze für die Diskontierungssätze und die Gehaltssteigerungsraten, die der Berechnung des Verpflichtungsumfangs zu Grunde liegen, wurden nach einheitlichen Grundsätzen abgeleitet und pro Land in Abhängigkeit von den jeweiligen ökonomischen Gegebenheiten festgesetzt. Die Annahmen über den erwarteten Kapitalertrag auf das Fondsvermögen beruhen auf detaillierten Analysen, die von externen Finanzexperten und Versicherungsmathematikern durchgeführt werden. Diese Analysen berücksichtigen sowohl die historischen Ist-Renditen langfristiger Anlagen als auch die für das Ziel-Portfolio künftig erwarteten langfristigen Renditen.

In Deutschland basiert die Bewertung der Altersversorgungsleistungen bis 2003/2004 auf den Heubeck-Tafeln 1998. Für das Geschäftsjahr 2004/2005 wurde auf Basis der Heubeck-Tafeln 2005 bewertet, wobei allerdings im Hinblick auf die besonderen Gegebenheiten bei ThyssenKrupp modifizierte Annahmen für Längerlebigkeit ab Alter 65 in Anlehnung an die Sterbetafeln 2002/2004 des statistischen Bundesamtes und für Verheiratungswahrscheinlichkeit aus den Richttafeln 1998 zu Grunde gelegt wurden.

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Annahmen (= gewichteter Durchschnitt) zu Grunde gelegt:

in %
* Deutschland: 2003/2004: 5,50 %; 2004/2005: 4,00 %
 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

     
     

Fonds- finanzierte Pensions- pläne

 

Rück- stellungs- finanzierte Pensions- pläne

 

Fonds- finanzierte Pensions- pläne

 

Rück- stellungs- finanzierte Pensions- pläne

Durchschnittliche Bewertungsfaktoren per 30.06.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diskontierungssatz

 

 

6,07

 

5,42*

 

5,04

 

3,95*

Langfristige Gehaltssteigerungsraten

 

 

4,04

 

3,00

 

2,35

 

2,47

Bei der Berechnung der Netto-Pensionsaufwendungen für Leistungszusagen wurden folgende Annahmen (= gewichteter Durchschnitt) zu Grunde gelegt:

in %
* Deutschland: 2002/2003: 6,00 %; 2003/2004: 5,25 %; 2004/2005: 5,50 %
 

 

 

2002/2003

 

2003/2004

 

2004/2005

     
     

Fonds- finanzierte Pensions- pläne

 

Rück- stellungs- finanzierte Pensions- pläne

 

Fonds- finanzierte Pensions- pläne

 

Rück- stellungs- finanzierte Pensions- pläne

 

Fonds- finanzierte Pensions- pläne

 

Rück- stellungs- finanzierte Pensions- pläne

Durchschnittliche Bewertungsfaktoren per 30.06.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diskontierungssatz

 

 

6,91

 

5,90*

 

5,84

 

5,17*

 

6,07

 

5,42*

Erwarteter Kapitalertrag auf das Fondsvermögen

 

 

9,03

 

-

 

8,16

 

-

 

7,73

 

-

Langfristige Gehaltssteigerungsraten

 

 

4,22

 

3,00

 

3,86

 

2,50

 

4,04

 

3,00


Fondsvermögen

Die Mehrzahl der fondsfinanzierten Pensionspläne des Konzerns befindet sich in den USA, in Kanada, dem Vereinigten Königreich und zu einem geringeren Umfang in den Niederlanden und in Deutschland. Das Fondsvermögen ist in diversifizierte Portfolios investiert, welche jeweils verschiedene Anlageklassen umfassen. Hiermit soll eine unter Risiko- und Renditeaspekten optimale Aufteilung der Anlageklassen erreicht werden. Die Anlageklassen der Fonds umfassen nationale und internationale Aktien, festverzinsliche Wertpapiere staatlicher und nicht-staatlicher Emittenten sowie Immobilienvermögen. Das Fondsvermögen der Pensionspläne enthält keine Gläubigerpapiere oder Aktien von ThyssenKrupp.

Bei der Anlage des Fondsvermögens bedient sich der Konzern professioneller Investmentmanager. Diese agieren auf Basis spezifischer Investitionsrichtlinien, die vom Investitionsausschuss des jeweiligen Plans erlassen worden sind. Die Investitionsausschüsse setzen sich aus leitenden Mitarbeitern des Finanzbereichs und anderen qualifizierten Führungskräften zusammen. Sie tagen regelmäßig, um das Ziel-Portfolio zu genehmigen sowie die Risiken und die Performance wesentlicher Pensionsfonds zu überprüfen; darüber hinaus bewilligen sie die Auswahl bzw. die Vertragsverlängerung externer Fondsmanager.

Die Struktur des Konzern-Zielportfolios basiert auf Asset-Liability-Studien, die für die wesentlichen Pensionsfonds des Konzerns durchgeführt worden sind.

Die Struktur des Ist-Portfolios und des Ziel-Portfolios des Fondsvermögens der Pensionspläne stellt sich wie folgt dar:

in %
 
 

 

 

Ist-Portfoliostruktur des Fondsvermögens

 

Ziel- Portfoliostruktur

     
     

30.09.2004

 

30.09.2005

 

30.09.2006

Aktien

 

 

69

 

67

 

60 - 75

Festverzinsliche Wertpapiere

 

 

21

 

26

 

15 - 25

Immobilien/Sonstiges

 

 

10

 

7

 

10 - 15

Gesamt

 

 

100

 

100

 

 

Dotierung der Pensionspläne

Grundsätzlich dotiert der Konzern die Pensionsfonds in Höhe des Betrags, der erforderlich ist, um die gesetzlichen Minimalzuführungserfordernisse des jeweiligen Landes, in dem der Fonds ansässig ist, zu erfüllen. In den USA und in Kanada richtet sich die Minimaldotierung einiger Fonds nach gewerkschaftlichen Regelungen. Darüber hinaus leistet der Konzern von Zeit zu Zeit nach eigenem Ermessen zusätzliche Zuführungen. Für das Geschäftsjahr 2005/2006 erwartet ThyssenKrupp Bar-Dotierungen zu den fondsfinanzierten Pensionsplänen in Höhe von 82 Mio €.

Pensionszahlungen

Im Geschäftsjahr 2004/2005 wurden Pensionszahlungen für fondsfinanzierte Pläne von 133 (i. Vj. 132) Mio € und für rückstellungsfinanzierte Pläne von 421 (i. Vj. 434) Mio € geleistet. In den kommenden 10 Geschäftsjahren werden aus den Pensionsplänen folgende Zahlungen erwartet:

Mio €
 

 

 

Fonds- finanzierte Pensionspläne

 

Rückstellungs- finanzierte Pensionspläne

(für die Geschäftsjahre)

 

 

 

 

 

2005/2006

 

 

139

 

427

2006/2007

 

 

142

 

431

2007/2008

 

 

144

 

428

2008/2009

 

 

146

 

425

2009/2010

 

 

148

 

421

2010/2011-2014/2015

 

 

773

 

2.071

Insgesamt

 

 

1.492

 

4.203

 

 

 

 

 

 

Beitragsorientierte Pläne ("Defined-Contribution-Pläne")

Darüber hinaus gewährt der Konzern im In- und Ausland Beitragszusagen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung über Pensionskassen und vergleichbare Versorgungseinrichtungen. Der Konzern erbringt für diese Pläne Beitragsleistungen in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes vom Einkommen der Mitarbeiter oder in Abhängigkeit von der Höhe der Beitragsleistungen der Mitarbeiter. Der Gesamtaufwand aus solchen Beitragsleistungen betrug im Geschäftsjahr 29 (2003/2004: 30; 2002/2003: 31) Mio €.

Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen

In den USA und Kanada gewährt der Konzern Gesundheitsfürsorgeleistungen und Lebensversicherungsleistungen an Pensionäre, die bestimmte Mindestanforderungen hinsichtlich ihres Lebens- und Dienstalters erfüllen. Die Verpflichtungen entfallen ganz überwiegend auf die ThyssenKrupp Budd Company und sind im Wesentlichen nicht durch Fondsvermögen finanziert.

Die Entwicklung der Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen stellt sich wie folgt dar:

Mio €
 

 

 

30.09.2004
US-/kanadische Pläne

 

30.09.2005
US-/kanadische Pläne

Veränderung des Anwartschaftsbarwerts:

 

 

 

 

 

Anwartschaftsbarwert am Anfang des Geschäftsjahres

 

 

1.008

 

891

Dienstzeitaufwand: Barwert der im Geschäftsjahr hinzuverdienten Ansprüche

 

 

19

 

16

Zinsaufwand: Aufzinsung der erwarteten Zuschussverpflichtungen

 

 

53

 

53

Rückwirkende Plananpassungen durch Änderung der Versorgungszusagen

 

 

-48

 

0

Versicherungsmathematische Verluste/(Gewinne)

 

 

-40

 

252

Veränderung Konsolidierungskreis

 

 

-1

 

0

Plananpassungen

 

 

-1

 

0

Kursdifferenzen

 

 

-48

 

45

Zahlungen für Versorgungsverpflichtungen

 

 

-51

 

-51

Anwartschaftsbarwert am Ende des Geschäftsjahres

 

 

891

 

1.206

 

 

 

 

 

 

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Finanzierungsstatus einschließlich der Überleitung zum Bilanzausweis:

Mio €
 

 

 

30.09.2004
US-/kanadische Pläne

 

30.09.2005
US-/kanadische Pläne

Finanzierungsstatus am Ende des Geschäftsjahres

 

 

-891

 

-1.206

Noch unberücksichtigte Dienstzeitaufwendungen aus rückwirkenden Planänderungen

 

 

-57

 

-53

Noch unberücksichtigte versicherungsmathematische Verluste

 

 

403

 

653

Im 4. Quartal durch den Arbeitgeber geleistete Beiträge und Zahlungen

 

 

12

 

14

Bilanzierter Betrag (= Rückstellungen für Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen)

 

 

-533

 

-592

 

 

 

 

 

 


Bewertungsannahmen (-prämissen)

Stichtag für die Bewertung ist der 30. Juni. Bei der Berechnung der versicherungsmathematischen Verpflichtungen wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt (= gewichteter Durchschnitt):

in %
 

 

 

30.09.2004
US/kanadische Pläne

 

30.09.2005
US/kanadische Pläne

Durchschnittliche Bewertungsfaktoren per 30.06.

 

 

 

 

 

Diskontierungssatz

 

 

6,25

 

5,20

Steigerungsrate für Gesundheitsfürsorge im nächsten Jahr

 

 

10,01

 

8,39

Höchste Steigerungsrate für Gesundheitsfürsorge (erwartet in 2009)

 

 

5,45

 

5,44

Bei der Berechnung der Netto-Aufwendungen für Zuschussverpflichtungen für die Gesundheitsfürsorgeleistungen wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt (= gewichteter Durchschnitt):

in %
 

 

 

2002/2003
US-/kanadische Pläne

 

2003/2004
US-/kanadische Pläne

 

2004/2005
US/kanadische Pläne

Durchschnittliche Bewertungsfaktoren per 30.06.

 

 

 

 

 

 

 

Diskontierungssatz

 

 

7,23

 

6,00

 

6,25

Steigerungsrate für Gesundheitsfürsorge im nächsten Jahr

 

 

11,63

 

10,88

 

10,01

Höchste Steigerungsrate für Gesundheitsfürsorge (erwartet in 2009)

 

 

5,46

 

5,46

 

5,45


Netto-Aufwendungen für Zuschussverpflichtungen für Gesundheitsfürsorgeleistungen

Die Netto-Aufwendungen der Zuschussverpflichtungen für die Gesundheitsfürsorgeleistungen für Pensionäre setzen sich wie folgt zusammen:

Mio €
 

 

 

2002/2003
US-/kanadische Pläne

 

2003/2004
US-/kanadische Pläne

 

2004/2005
US-/kanadische Pläne

Dienstzeitaufwand: Barwert der im Geschäftsjahr hinzuverdienten Versorgungsansprüche

 

 

13

 

19

 

16

Zinsaufwand: Aufzinsung der erwarteten Zuschussverpflichtungen

 

 

57

 

53

 

53

Amortisation von Dienstzeitaufwendungen aus rückwirkenden Planänderungen

 

 

-2

 

-4

 

-6

Amortisation von versicherungsmathematischen Verlusten

 

 

18

 

28

 

27

Aufwand aus Plananpassungen

 

 

0

 

-3

 

0

Netto-Aufwendungen der Zuschussverpflichtungen für Gesundheitsfürsorgeleistungen für Pensionäre

 

 

86

 

93

 

90

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachfolgend sind die Auswirkungen dargestellt, die aus einer Erhöhung bzw. Verminderung der angenommenen Steigerungsrate für die Gesundheitsfürsorgeleistungen um 1-%-Punkt resultieren:

Mio €
 
 

 

 

1-%-Punkt

     
     

Erhöhung

 

Verminderung

Effekt auf den Dienstzeit- und Zinsaufwand

 

 

14

 

-11

Effekt auf den Anwartschaftsbarwert

 

 

183

 

-147

Zahlungen für Zuschussverpflichtungen für Gesundheitsfürsorgeleistungen

ThyssenKrupp leistete im Geschäftsjahr 2004/2005 Zahlungen für Zuschussverpflichtungen für Gesundheitsfürsorgeleistungen von 51 (i. Vj. 51) Mio €. In den kommenden Geschäftsjahren werden hierfür folgende Zahlungen sowie Zuschüsse im Rahmen des "Medicare Acts" erwartet:

Mio €
 

 

 

Zahlungen für Gesund- heitsfürsorgeleistungen

 

Erhaltene Zuschüsse

(für die Geschäftsjahre)

 

 

 

 

 

2005/2006

 

 

57

 

2

2006/2007

 

 

59

 

3

2007/2008

 

 

62

 

3

2008/2009

 

 

65

 

3

2009/2010

 

 

68

 

4

2010/2011-2014/2015

 

 

371

 

19

Insgesamt

 

 

682

 

34

 

 

 

 

 

 


Sonstige pensionsähnliche Verpflichtungen

Bei verschiedenen Gesellschaften des Segments Steel und von Corporate gibt es auf kollektivrechtlicher Basis Sozialpläne. Auf Grund dieser Pläne gewährt der Arbeitgeber Abfindungszahlungen in Abhängigkeit von der Dienstzeit und Ausgleichszahlungen an ältere Arbeitnehmer für den Zeitraum zwischen ihrem Ausscheiden und der Pensionierung. Der ganz überwiegende Teil der Verpflichtungen entfällt auf Sozialpläne im Zusammenhang mit der Stilllegung der Stahlerzeugung in Dortmund. Die Pläne sind versicherungsmathematisch bewertet. Die Verbindlichkeit umfasst die von den Mitarbeitern seit Beginn der Beschäftigung erdienten Teile der Leistungen. Auf künftige Dienstjahre entfallende noch nicht erdiente Leistungen werden als Dienstzeitaufwand in der Periode ihres Entstehens erfasst. Die Zinssätze betrugen 2,5 % für den 30. September 2005 und 3,0 % für den 30. September 2004. Es wurde mit einem durchschnittlichen Gehaltstrend von 2,5 % gerechnet.

Die Rückstellung für diese Pläne hat sich wie folgt entwickelt:

Mio €

 

 

 

30.09.2004

 

30.09.2005

Rückstellung zu Beginn des Geschäftsjahres

 

 

53

 

29

Dienstzeitaufwand

 

 

7

 

30

Zinsaufwand

 

 

1

 

1

Versicherungsmathematische Verluste

 

 

5

 

3

Leistungen

 

 

-37

 

-20

Rückstellung am Ende des Geschäftsjahres

 

 

29

 

43

 

 

 

 

 

 

Bei einigen deutschen Gesellschaften bestehen Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen. Hierbei erbringt der Arbeitnehmer Vorleistungen durch Mehrarbeit, die nach dem Ausscheiden durch ratierliche Zahlungen entgolten werden. Für die Verpflichtungen wurden Rückstellungen nach SFAS 112 "Employers' Accounting for Postemployment Benefits" in Höhe von 196 (i. Vj. 169) Mio € gebildet. Als sonstige pensionsähnliche Verpflichtungen sind auch die Verpflichtungen für ausscheidende Mitarbeiter von französischen Gesellschaften in Höhe von 25 (i. Vj. 23) Mio € erfasst.

Mio €