![]() |
![]() |
|
Erläuterungen zur Konzern-Bilanz10 AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagespiegel dargestellt. Immaterielle VermögensgegenständeDie immateriellen Vermögensgegenstände des Konzerns verteilen sich auf folgende Hauptgruppen: Tabelle: Immaterielle Vermögensgegenstände Darüber hinaus besteht ein nicht abnutzbarer Firmenname mit einem Nettowert in Höhe von 9 (2004: 9) Mio €. Im Geschäftsjahr 2004/2005 belaufen sich die Abschreibungen für die vorgenannten immateriellen Vermögensgegenstände auf 113 (2003/2004: 94) Mio €. Für die nächsten fünf Jahre werden folgende Abschreibungen geschätzt: 90 Mio € in 2005/2006, 90 Mio € in 2006/2007, 86 Mio € in 2007/2008, 79 Mio € in 2008/2009 und 79 Mio € in 2009/2010. Seit dem 01. Januar 2005 unterliegt ThyssenKrupp dem europaweit geltenden Emissionshandelsgesetz. Der Konzern hat von der Emissionshandelsstelle (DEHSt) Zuteilungsbescheide für insgesamt 56,0 Mio Tonnen CO2-Emissionen (ein Drittel davon entfällt auf 2005) für den Zeitraum 2005-2007 erhalten. Die Bescheide entfallen im Wesentlichen auf das Segment Steel. Die Rechte werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen in der Zeile "Lizenzen und Konzessionen" ausgewiesen und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Übersteigen die tatsächlichen CO2-Emissionen die zugeteilten Rechte pro Jahr, wird aufwandswirksam eine Rückstellung für den Nachkauf der Rechte gebildet. FirmenwerteIm Geschäftsjahr 2004/2005 veränderten sich die Nettowerte der Firmenwerte (ohne Firmenwerte auf at equity bewertete Beteiligungen) wie folgt: Ferner werden in der Bilanzposition "Immaterielle Vermögensgegenstände" Geleistete Anzahlungen sowie Immaterielle Vermögensgegenstände wegen Pensionen von insgesamt 74 (i. Vj. 72) Mio € ausgewiesen. Sach- und FinanzanlagenDie Sachanlagen enthalten auch geleaste Bauten, Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, bei denen dem Konzern als Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum zuzurechnen ist, da er alle wesentlichen Chancen und Risiken aus der Nutzung des Leasinggegenstandes trägt (sog. "capital lease").
Im Geschäftsjahr 2004/2005 wurden außerplanmäßige Abschreibungen (impairments) gemäß SFAS 144 "Accounting for the Impairment or Disposal of Long-Lived Assets" in Höhe von insgesamt 281 Mio € vorgenommen. Davon entfallen 88 Mio € auf Vermögensgegenstände, die weiterhin im Unternehmen genutzt werden sollen (held and used); sie sind damit im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten enthalten. Die Vermögensgegenstände betreffen die Segmente Steel (27 Mio €), Automotive (33 Mio €), Services (1 Mio €) sowie Corporate (27 Mio €). 193 Mio € des Impairments betreffen Vermögensgegenstände aus nicht fortgeführten Aktivitäten. Hiervon sind die Segmente Steel (57 Mio €), Automotive (37 Mio €), Technologies (97 Mio €) und Services (2 Mio €) betroffen. Im Geschäftsjahr 2003/2004 wurden außerplanmäßige Abschreibungen (impairments) gemäß SFAS 144 "Accounting for the Impairment or Disposal of Long-Lived Assets" in Höhe von insgesamt 72 Mio € vorgenommen. Davon entfallen 49 Mio € auf Vermögensgegenstände, die weiterhin im Unternehmen genutzt werden sollen (held and used); sie sind damit im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten enthalten. Die Vermögensgegenstände betreffen die Segmente Steel (13 Mio €), Automotive (8 Mio €), Services (3 Mio €) sowie Corporate (25 Mio €). 23 Mio € des Impairments betreffen Vermögensgegenstände aus nicht fortgeführten Aktivitäten. Hiervon sind die Segmente Steel (21 Mio €) und Services (2 Mio €) betroffen. Die Marktwerte der Vermögensgegenstände zur Berechnung des Impairments wurden als Barwerte zukünftiger Cash-Flows oder, wenn verfügbar, mit Hilfe von externen Gutachten ermittelt. Bei den at equity bewerteten Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Anteilen an verbundenen Unternehmen beträgt der Unterschied der Buchwerte zum anteiligen Eigenkapital 30 (i. Vj. 38) Mio €. Im Berichtsjahr 2002/2003 revidierte das Management seine Einschätzung bezüglich der Möglichkeit, einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik einer wesentlichen Beteiligung, der RAG Aktiengesellschaft, ausüben zu können, da es ThyssenKrupp nicht möglich ist, quartalsweise nach US-GAAP ermittelte Finanzinformationen zeitnah und geprüft zu erhalten. Demzufolge hat der Konzern die Anwendung der Equity-Methode zur Bilanzierung der RAG-Beteiligung aufgegeben. Ab 01. April 2003 wird die Beteiligung an der RAG AG nach der Anschaffungskostenmethode bewertet, wonach die Beteiligung mit ihrem Buchwert zum Ende des zweiten Quartals angesetzt wird. Der Effekt aus der Änderung der Einschätzung auf die laufende und die folgenden Berichtsperioden kann daher nicht bestimmt werden. Die Beteiligung ist von den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in die Sonstigen Beteiligungen umgegliedert worden. Bezüglich der im Geschäftsjahr 2004/2005 vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung vgl. die Ausführungen unter Anhang-Nr. 8. Zum 30. September 2005 betragen die aufgelaufenen Anschaffungskosten der Beteiligungen des Konzerns, die nach der Anschaffungskostenmethode bewertet werden, 102 (i. Vj. 529) Mio €. Der Konzern hat in Übereinstimmung mit den Paragraphen 14 und 15 von SFAS 107 "Disclosures about Fair Values of Financial Instruments" festgelegt, dass die Ermittlung der Marktwerte dieser Beteiligungen nicht praktikabel ist. Da die Marktwerte nicht zuverlässig geschätzt werden können und keine Ereignisse oder Veränderungen von Umständen eingetreten sind, die eine wesentliche Auswirkung auf die Marktwerte gehabt hätten, sind die zu Anschaffungskosten bewerteten Beteiligungen mit Ausnahme der RAG Beteiligung (vgl. Anhang-Nr. 8) nicht hinsichtlich eines außerplanmäßigen Wertberichtigungsbedarfs untersucht worden. 11 Vermietete Gegenstände ("operating lease")Der Konzern vermietet als Leasinggeber unter "operating lease" im Wesentlichen gewerblich genutzte Immobilien. Die Bruttowerte dieser vermieteten Gegenstände belaufen sich auf 811 (i. Vj. 2.362) Mio €, die aufgelaufenen Abschreibungen auf 195 (i. Vj. 704) Mio €. Der Rückgang resultiert aus dem Verkauf des Wohnimmobilien-Bereichs. Die zukünftigen Mindestmieterträge aus unkündbaren "operating lease"-Verträgen betragen zum 30. September 2005:
Die Angabe zu den zukünftigen Mieterträgen beinhaltet keine variablen Mietanteile ("contingent rentals"). Im Berichtsjahr wurden keine variablen Mieterträge aus solchen "contingent rentals"-Verträgen vereinnahmt (2003/2004: 0; 2002/2003: weniger als 100.000 €). 12 Vorräte
Erhaltene Anzahlungen in Höhe von 279 (i. Vj. 0) Mio € sind durch die Übereignung von Vorräten besichert. 13 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 39 (i. Vj. 49) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Konzern verkauft regelmäßig Forderungen im Rahmen von Securitisation- und anderen Programmen. Die Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften von SFAS 140. Per 30. September 2005 waren Forderungen einschließlich Wechseldiskontierung mit einem Nominalwert von 1.075 (i. Vj. 1.077) Mio € verkauft; hieraus erzielte der Konzern einen Verkaufserlös von 1.047 (i. Vj. 1.042) Mio €. Das Obligo aus der Wechseldiskontierung beträgt 6 (i. Vj. 13) Mio €. Im Rahmen dieser Verkäufe behält der Konzern in einigen Fällen Rechte und Pflichten zurück (retained interest); hierzu zählen die Erbringung von Abwicklungsdienstleistungen sowie die Einräumung von Forderungsausfallreserven. Auf Grund der Natur der Forderungen entspricht der Wert der zurückbehaltenen Rechte und Pflichten dem Buchwert. Zum 30. September 2005 beträgt der Marktwert der zurückbehaltenen Rechte 119 (i. Vj. 126) Mio € und entfällt im Wesentlichen auf die Forderungsausfallreserve. Im Zusammenhang mit dem Forderungsverkauf entstanden Aufwendungen von 23 (2003/2004: 28; 2002/2003: 31) Mio €, die überwiegend auf Diskontierung und Verkaufsverluste entfallen; sie sind mit den erhaltenen Gebühren für Abwicklungsdienstleistungen saldiert und in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis enthalten. Die nachfolgende Tabelle fasst die wesentlichen Cash-Flow-Bewegungen zusammen:
14 Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von 270 (i. Vj. 189) Mio € und die positiven Marktwerte der Währungsderivate einschließlich eingebetteter Derivate sowie der Zins- und Warenderivate in Höhe von 158 (i. Vj. 169) Mio € (vgl. auch Anhang-Nr. 28) enthalten. Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 73 (i. Vj. 79) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 15 Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen
16 Marktgängige Wertpapiere des Anlage- und UmlaufvermögensDie in den Positionen Wertpapiere des Anlagevermögens und Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesenen Wertpapiere sind jederzeit veräußerbar ("available-for-sale"-Wertpapiere):
Nach Wertpapierkategorien dargestellt, verteilen sich die Anschaffungskosten, die unrealisierten Gewinne sowie die Marktwerte folgendermaßen:
Die darin enthaltenen Gläubigerpapiere weisen zum 30. September 2005 nach der vertraglichen Restlaufzeit folgende Fälligkeitsstruktur auf:
Aus dem Verkauf von "available-for-sale"-Wertpapieren resultieren Veräußerungserlöse in Höhe von 8 (2003/2004: 5; 2002/2003: 7) Mio €. Dabei wurden Gewinne von 3 (2003/2004: 1; 2002/2003: 1) Mio € realisiert, die nach der Methode der tatsächlichen Verbrauchsfolge ermittelt wurden. 17 Rechnungsabgrenzungsposten
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 8 (i. Vj. 12) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 18 EigenkapitalGezeichnetes KapitalZum 30. September 2005 ist das Gezeichnete Kapital unverändert gegenüber dem Vorjahr eingeteilt in 514.489.044 nennwertlose Inhaber-Stammaktien. Die Aktien sind alle ausgegeben; zum Bilanzstichtag befanden sich 499.149.151 (2004: 498.338.299; 2003: 497.546.991) im Umlauf. Rechnerisch entfällt auf jede Aktie ein Anteil am Gezeichneten Kapital in Höhe von 2,56 €. Wesentlicher GesellschafterDie Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ist mit 20,6 % an der ThyssenKrupp AG beteiligt. Sie ist wesentlicher Gesellschafter (principal owner) gemäß SFAS 57 "Related Party Disclosures". Eigene AktienIm Rahmen des Belegschaftsaktienprogramms hat der Konzern im 3. Quartal 2004/2005 790.852 eigene Aktien (vgl. Anhang-Nr. 19) und im 2. Quartal 2003/2004 790.498 eigene Aktien an die Belegschaft ausgegeben. Die ThyssenKrupp AG hat im Mai 2003 insgesamt 16.921.243 eigene Inhaber-Stückaktien von der IFIC Holding AG erworben. Der darauf entfallende rechnerische Wert des Grundkapitals der ThyssenKrupp AG beträgt 43.318.382,08 €; dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von rund 3,29 %. Der Erwerbspreis je Aktie betrug 24 €; daraus ergab sich ein Gesamtkaufpreis von rund 406 Mio €. Dieser Aktienerwerb bezweckte die Reduzierung der Beteiligungsquote der IFIC Holding AG an der ThyssenKrupp AG von 7,79 % auf unter 5 %. Die IFIC Holding AG steht mittelbar im Anteilsbesitz der Islamischen Republik Iran. Der Rückkauf der eigenen Aktien durch ThyssenKrupp AG war notwendig, um einen schweren, unmittelbar bevorstehenden Schaden von der Gesellschaft abzuwenden (§ 71 Abs. 1 Nr. 1 AktG):
Da im Rahmen des Aktienkaufs keine zusätzlichen Vermögensgegenstände erworben worden sind und der bisherige Aktieneigentümer keinerlei weitere Verpflichtungen gegenüber der ThyssenKrupp AG eingegangen ist, mindern die Anschaffungskosten der Aktien das Konzerneigenkapital ohne Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern. Ermächtigung zur Ausgabe bzw. zum Erwerb eigener AktienDurch BeschlusSFASsung der Hauptversammlung vom 23. Januar 2004 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 500 Mio € zu begeben und den Inhabern von Schuldverschreibungen Umtauschrechte auf eigene, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft zu gewähren (Wandelschuldverschreibungen). Die Berechtigung gilt bis zum 22. Januar 2009. Darüber hinaus ist die ThyssenKrupp AG durch BeschlusSFASsung der Hauptversammlung vom 21. Januar 2005 bis zum 20. Juli 2006 ermächtigt, für bestimmte vordefinierte Zwecke eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Seit der Ermächtigung sind keine Aktien erworben worden. Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen (other comprehensive income)Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Bestandteile der erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen (other comprehensive income) einschließlich der Steuereffekte: Tabelle: Entwicklung der Bestandteile der erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen DividendenvorschlagVorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, aus dem nach den Grundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) ermittelten Bilanzgewinn der ThyssenKrupp AG für das Geschäftsjahr 2004/2005 eine Dividende von 0,70 € zuzüglich einer Sonderausschüttung von 0,10 € je dividendenberechtigter Aktie auszuschütten. 19 Aktienorientierte VergütungspläneManagement IncentivepläneThyssenKrupp hat 1999 einen Long Term Management Incentiveplan eingeführt. Teilnahmeberechtigt sind Vorstandsmitglieder sowie ausgewählte leitende Angestellte im In- und Ausland. Im Rahmen des Incentiveplans werden über einen Zeitraum von fünf Jahren den Begünstigten jährlich Wertzuwachsrechte (sog. Phantom Stocks) gewährt, die einen Performance-Zeitraum von ca. drei Jahren haben. Diese Wertzuwachsrechte werden am Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums in Geld vergütet, sofern bestimmte Performance-Hürden erreicht werden. Voraussetzung dafür ist, dass im Performance-Zeitraum entweder der Börsenkurs der ThyssenKrupp Aktie um mindestens 15 % gestiegen ist, oder sich der Börsenkurs der ThyssenKrupp Aktie besser entwickelt hat als der Wertverlauf des Börsenindex DJ STOXX. Sofern zumindest eine dieser beiden Performance-Hürden erreicht wird, errechnet sich die Höhe der Vergütung grundsätzlich aus der Differenz zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem Basispreis. Der aktuelle Aktienkurs entspricht dabei dem Durchschnitt der Börsenkurse der Aktie an den ersten fünf Handelstagen nach der ordentlichen Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG, mit der die jeweilige Tranche des Incentiveplans endet. Der Basispreis leitet sich aus dem aktuellen Aktienkurs ab, der um einen Kurs/Index-Performance-Abschlag sowie einen Kursentwicklungs-Abschlag zu reduzieren ist. Der Kurs/Index-Performance-Abschlag wird ermittelt, indem der Prozentsatz der Out- bzw. Underperformance der ThyssenKrupp Aktie zum DJ STOXX mit dem aktuellen Aktienkurs multipliziert wird. Der Kursentwicklungs-Abschlag entspricht der Hälfte der absoluten Wertentwicklung der ThyssenKrupp Aktie in dem jeweiligen Performance-Zeitraum. Beide Abschläge werden addiert und vom aktuellen Aktienkurs abgezogen, um den Basispreis zu erhalten. Die Vergütung je Wertzuwachsrecht ist auf 25 € begrenzt. Sofern am Ende des Performance-Zeitraums die Performance-Hürden nicht erreicht werden, erfolgt weder eine Zahlung noch entstehen dem Konzern Aufwendungen aus dem Incentiveplan. Um Stichtagseinflüsse auszuschließen, werden sowohl für die Start- als auch für die End-Referenzperioden des Performance-Zeitraums Mittelwerte für den ThyssenKrupp Kurs und den DJ STOXX zu Grunde gelegt. Für die Start-Referenzperiode der 5. Tranche liegen die Mittelwerte für den Aktienkurs bei 8,06 € und für den DJ STOXX bei 239,51. Die Vergleichswerte zum 30. September 2005 betragen für die ThyssenKrupp Aktie 17,12 € (adjustiert um die Dividendenzahlungen für die Geschäftsjahre 2002/2003 und 2003/2004) und für den DJ STOXX 416,98. Zum 30. September 2005 sind in der 5. Tranche 2,5 Mio Wertzuwachsrechte an 513 Führungskräfte ausgegeben. Der Performance-Zeitraum für die 5. Tranche läuft vom 24. Februar 2003 bis zur ordentlichen Hauptversammlung in 2006. Die 1. und 2. Tranche sind in 2001/2002 bzw. 2002/2003 ohne Zahlung einer Vergütung verfallen, da zum Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums keine der beiden Performance-Hürden erreicht wurde. Die im Rahmen der 3. Tranche des Incentiveplans gewährten 2,8 Mio Wertzuwachsrechte sind im 2. Quartal 2003/2004 mit einer Zahlung von 11,1 Mio € abgerechnet worden, da zum Ende des Performance-Zeitraums die Performance-Hürden erreicht worden sind. Die in der 4. Tranche des Incentiveplans gewährten 2,7 Mio Wertzuwachsrechte sind im 2. Quartal 2004/2005 mit einer Zahlung von 1,4 Mio € abgerechnet worden, da zum Ende des Performance-Zeitraums ebenfalls die Performance-Hürden erreicht worden sind. Der Marktwert der Wertzuwachsrechte, der die Grundlage für die Ermittlung der zeitanteiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag ist, basiert auf dem Black-Scholes-Optionspreismodell, das gemäß den Besonderheiten des Long Term Management Incentiveplans entsprechend modifiziert wurde. Zum 30. September 2005 betrug der Marktwert der Wertzuwachsrechte der 5. Tranche 13,09 €. Folgende Parameter sind in die Berechnung eingegangen:
Der risikolose Zinssatz basiert auf dem laufzeitkongruenten EURIBOR. Die angenommenen Dividenden entsprechen den gezahlten Dividenden. Die erwarteten Volatilitäten basieren auf der historischen Volatilität der ThyssenKrupp Aktie und des DJ STOXX. Zum 30. September 2005 sind für die 5. Tranche des Long Term Management Incentiveplans die Performance-Hürden erfüllt worden. Einschließlich der Aufwendungen aus der Änderung von Bilanzierungsgrundsätzen enthält das Konzernergebnis 2004/2005 Aufwendungen aus dem Incentiveplan in Höhe von 10,2 (i. Vj. 27,7) Mio €. In 2003 implementierte ThyssenKrupp einen performance-orientierten Mid Term Incentiveplan, in dessen Rahmen Wertrechte an die Begünstigten ausgegeben werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder des Vorstands der ThyssenKrupp AG. In der zweiten Tranche, deren Ausgabe in 2004 erfolgte, wurde der Teilnehmerkreis auf die Vorstandsmitglieder der Segmentführungsgesellschaften und einige andere ausgewählte Führungskräfte ausgedehnt. In der dritten Tranche, deren Ausgabe in 2005 erfolgte, wurde der Begünstigtenkreis ein zweites Mal ausgeweitet, um auch Geschäftsführer und ausgewählte Führungskräfte großer Konzernunternehmen einzuschließen. In der ersten Tranche wurden 123.381 Wertrechte, in der zweiten Tranche, 252.068 Wertrechte und in der dritten Tranche 533.739 Wertrechte ausgegeben. Die Anzahl der ausgegebenen Wertrechte wird am Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums auf Basis eines Vergleichs des durchschnittlichen Wertbeitrags des dreijährigen Performance-Zeitraums – beginnend mit dem 01. Oktober des Geschäftsjahres, in dem die Wertrechte gewährt wurden – mit dem durchschnittlichen Wertbeitrag der vorangegangenen drei Geschäftsjahre angepasst. Am Ende des Performance-Zeitraums erfolgt eine Vergütung der gewährten Wertrechte auf Basis des Durchschnittskurses der ThyssenKrupp Aktie, der sich aus dem Kursverlauf in den ersten drei Monaten nach Ende des Performance-Zeitraums ergibt. Zur Bestimmung der Marktwerte der Wertrechte, die die Grundlage für die Ermittlung der zeitanteiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag sind, werden Forward-Preise der ThyssenKrupp Aktie berechnet. Die Forward-Ermittlung erfolgt für im Voraus definierte Perioden (Mittelungsperioden) unter Berücksichtigung des Aktienkurses der ThyssenKrupp Aktie und der Euro-Zinsstrukturkurve zum Stichtag sowie der angenommenen Dividendenzahlungen der ThyssenKrupp AG bis zur Fälligkeit der Wertrechte. Folgende Parameter sind in die Berechnung eingegangen:
Einschließlich der Aufwendungen aus der Änderung von Bilanzierungsgrundsätzen enthält das Ergebnis 2004/2005 Aufwendungen in Höhe von 16,9 (i. Vj. 2,1) Mio € für den Mid Term Incentiveplan. BelegschaftsaktienprogrammIm 3. Quartal 2004/2005 hat der Konzern der inländischen und der französischen Belegschaft den Erwerb von ThyssenKrupp Belegschaftsaktien im Gegenwert von bis zu 270 € mit einem 50%-igen Rabatt angeboten. Aus der Ausgabe von 790.852 eigenen Aktien an die Belegschaft resultierte ein Aufwand von 6,3 Mio €. 20 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 7.571 (i. Vj. 6.706) Mio € haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. PensionspläneThyssenKrupp gewährt betriebliche Altersversorgung in Form von leistungs- oder beitragsorientierten Plänen an die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland, in den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich. In einigen anderen Ländern erhalten berechtigte Arbeitnehmer Leistungen nach den jeweiligen landesspezifischen Gegebenheiten. In Deutschland bestehen die Leistungen in der Regel in Rentenzahlungen, die einen Inflationsausgleich beinhalten. Ein Teil der leitenden Angestellten erhält Rentenleistungen, die von der Dienstzeit und vom Vergütungsniveau in einem Referenzzeitraum von in der Regel drei Jahren vor der Pensionierung abhängen. Im Übrigen erhalten die Arbeitnehmer in der Regel Zusagen auf feste Rentenbeträge pro Dienstjahr. Darüber hinaus bietet ThyssenKrupp in Deutschland die Möglichkeit, durch Gehaltsumwandlung zusätzliche Versorgungsbezüge zu erwerben (Deferred-Compensation-Vereinbarungen). Die Umwandlungsbeträge sind verzinslich mit 6,00 % und führen bei Eintritt des Versorgungsfalls zu einem festgelegten Leistungsanspruch. In den USA und Kanada erhalten auf Stundenbasis bezahlte Arbeitnehmer Rentenzusagen auf Basis von Festbeträgen pro Dienstjahr. Arbeitnehmer mit festen Bezügen erhalten Leistungen in der Regel in Abhängigkeit von ihrer Dienstzeit und den während ihrer Dienstzeit erzielten Bezügen. Im Vereinigten Königreich erhalten Arbeitnehmer Rentenleistungen in Abhängigkeit von ihren Dienstjahren und dem Endgehalt bei Pensionierung. Anwartschaftsbarwert und FinanzierungsstatusIm Folgenden werden rückstellungsfinanzierte Altersversorgungsverpflichtungen und fondsfinanzierte Altersversorgungspläne getrennt dargestellt. Dabei entfallen die in der Kategorie "rückstellungsfinanziert" dargestellten Verpflichtungen ganz überwiegend auf Rentenverpflichtungen in Deutschland und in geringerem Umfang auch auf Abfertigungsleistungen in Italien sowie in geringfügigem Umfang auf ähnliche Renten- und Abfertigungsverpflichtungen in anderen Ländern. Die in der Kategorie "fondsfinanziert" dargestellten Verpflichtungen entfallen auf die USA, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Seit Oktober 2003 finanziert der Konzern auch einen Teil der deutschen Pensionsverpflichtungen durch Fonds, die ebenfalls in der Kategorie "fondsfinanziert" enthalten sind. Die Veränderung des Anwartschaftsbarwerts der Pensionsverpflichtungen sowie des Marktwerts des Fondsvermögens stellt sich wie folgt dar: Tabelle: Veränderung des Anwartschaftsbarwerts Die nachfolgende Tabelle zeigt den Finanzierungsstatus, der sich aus der Differenz zwischen Anwartschaftsbarwert und Fondsvermögen errechnet, einschließlich der Überleitung zu den bilanzierten Beträgen: Tabelle: Finanzierungsstatus am Ende des Geschäftsjahres Anwartschaftsbarwert ohne GehaltssteigerungDer Anwartschaftsbarwert ohne Gehaltssteigerung aller leistungsorientierten Pensionspläne beläuft sich auf 8.828 (i. Vj. 7.828) Mio €. Pensionspläne, bei denen der Anwartschaftsbarwert mit Gehaltssteigerungen den Marktwert des Fondsvermögens übersteigt, betreffen Anwartschaftsbarwerte mit Gehaltssteigerungen in Höhe von 2.495 (i. Vj. 2.009) Mio € bei einem Fondsvermögen von 1.716 (i. Vj. 1.519) Mio €. Pensionspläne, bei denen der Anwartschaftsbarwert ohne Gehaltssteigerungen den Marktwert des Fondsvermögens übersteigt, betreffen Anwartschaftsbarwerte ohne Gehaltssteigerungen in Höhe von 2.401 (i. Vj. 1.924) Mio € bei einem Fondsvermögen von 1.714 (i. Vj. 1.506) Mio €. Netto-PensionsaufwendungenDie Netto-Pensionsaufwendungen für Leistungszusagen setzen sich wie folgt zusammen: Tabelle: Netto-Pensionsaufwendungen für Leistungszusagen Bewertungsannahmen (-prämissen)Stichtag für die Bewertung der Pensionspläne ist grundsätzlich der 30. Juni. Die Ansätze für die Diskontierungssätze und die Gehaltssteigerungsraten, die der Berechnung des Verpflichtungsumfangs zu Grunde liegen, wurden nach einheitlichen Grundsätzen abgeleitet und pro Land in Abhängigkeit von den jeweiligen ökonomischen Gegebenheiten festgesetzt. Die Annahmen über den erwarteten Kapitalertrag auf das Fondsvermögen beruhen auf detaillierten Analysen, die von externen Finanzexperten und Versicherungsmathematikern durchgeführt werden. Diese Analysen berücksichtigen sowohl die historischen Ist-Renditen langfristiger Anlagen als auch die für das Ziel-Portfolio künftig erwarteten langfristigen Renditen. In Deutschland basiert die Bewertung der Altersversorgungsleistungen bis 2003/2004 auf den Heubeck-Tafeln 1998. Für das Geschäftsjahr 2004/2005 wurde auf Basis der Heubeck-Tafeln 2005 bewertet, wobei allerdings im Hinblick auf die besonderen Gegebenheiten bei ThyssenKrupp modifizierte Annahmen für Längerlebigkeit ab Alter 65 in Anlehnung an die Sterbetafeln 2002/2004 des statistischen Bundesamtes und für Verheiratungswahrscheinlichkeit aus den Richttafeln 1998 zu Grunde gelegt wurden. Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Annahmen (= gewichteter Durchschnitt) zu Grunde gelegt:
Bei der Berechnung der Netto-Pensionsaufwendungen für Leistungszusagen wurden folgende Annahmen (= gewichteter Durchschnitt) zu Grunde gelegt:
FondsvermögenDie Mehrzahl der fondsfinanzierten Pensionspläne des Konzerns befindet sich in den USA, in Kanada, dem Vereinigten Königreich und zu einem geringeren Umfang in den Niederlanden und in Deutschland. Das Fondsvermögen ist in diversifizierte Portfolios investiert, welche jeweils verschiedene Anlageklassen umfassen. Hiermit soll eine unter Risiko- und Renditeaspekten optimale Aufteilung der Anlageklassen erreicht werden. Die Anlageklassen der Fonds umfassen nationale und internationale Aktien, festverzinsliche Wertpapiere staatlicher und nicht-staatlicher Emittenten sowie Immobilienvermögen. Das Fondsvermögen der Pensionspläne enthält keine Gläubigerpapiere oder Aktien von ThyssenKrupp. Bei der Anlage des Fondsvermögens bedient sich der Konzern professioneller Investmentmanager. Diese agieren auf Basis spezifischer Investitionsrichtlinien, die vom Investitionsausschuss des jeweiligen Plans erlassen worden sind. Die Investitionsausschüsse setzen sich aus leitenden Mitarbeitern des Finanzbereichs und anderen qualifizierten Führungskräften zusammen. Sie tagen regelmäßig, um das Ziel-Portfolio zu genehmigen sowie die Risiken und die Performance wesentlicher Pensionsfonds zu überprüfen; darüber hinaus bewilligen sie die Auswahl bzw. die Vertragsverlängerung externer Fondsmanager. Die Struktur des Konzern-Zielportfolios basiert auf Asset-Liability-Studien, die für die wesentlichen Pensionsfonds des Konzerns durchgeführt worden sind. Die Struktur des Ist-Portfolios und des Ziel-Portfolios des Fondsvermögens der Pensionspläne stellt sich wie folgt dar:
Dotierung der PensionspläneGrundsätzlich dotiert der Konzern die Pensionsfonds in Höhe des Betrags, der erforderlich ist, um die gesetzlichen Minimalzuführungserfordernisse des jeweiligen Landes, in dem der Fonds ansässig ist, zu erfüllen. In den USA und in Kanada richtet sich die Minimaldotierung einiger Fonds nach gewerkschaftlichen Regelungen. Darüber hinaus leistet der Konzern von Zeit zu Zeit nach eigenem Ermessen zusätzliche Zuführungen. Für das Geschäftsjahr 2005/2006 erwartet ThyssenKrupp Bar-Dotierungen zu den fondsfinanzierten Pensionsplänen in Höhe von 82 Mio €. PensionszahlungenIm Geschäftsjahr 2004/2005 wurden Pensionszahlungen für fondsfinanzierte Pläne von 133 (i. Vj. 132) Mio € und für rückstellungsfinanzierte Pläne von 421 (i. Vj. 434) Mio € geleistet. In den kommenden 10 Geschäftsjahren werden aus den Pensionsplänen folgende Zahlungen erwartet:
Beitragsorientierte Pläne ("Defined-Contribution-Pläne")Darüber hinaus gewährt der Konzern im In- und Ausland Beitragszusagen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung über Pensionskassen und vergleichbare Versorgungseinrichtungen. Der Konzern erbringt für diese Pläne Beitragsleistungen in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes vom Einkommen der Mitarbeiter oder in Abhängigkeit von der Höhe der Beitragsleistungen der Mitarbeiter. Der Gesamtaufwand aus solchen Beitragsleistungen betrug im Geschäftsjahr 29 (2003/2004: 30; 2002/2003: 31) Mio €. GesundheitsfürsorgeverpflichtungenIn den USA und Kanada gewährt der Konzern Gesundheitsfürsorgeleistungen und Lebensversicherungsleistungen an Pensionäre, die bestimmte Mindestanforderungen hinsichtlich ihres Lebens- und Dienstalters erfüllen. Die Verpflichtungen entfallen ganz überwiegend auf die ThyssenKrupp Budd Company und sind im Wesentlichen nicht durch Fondsvermögen finanziert. Die Entwicklung der Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen stellt sich wie folgt dar:
Die nachfolgende Tabelle zeigt den Finanzierungsstatus einschließlich der Überleitung zum Bilanzausweis:
Bewertungsannahmen (-prämissen)Stichtag für die Bewertung ist der 30. Juni. Bei der Berechnung der versicherungsmathematischen Verpflichtungen wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt (= gewichteter Durchschnitt):
Bei der Berechnung der Netto-Aufwendungen für Zuschussverpflichtungen für die Gesundheitsfürsorgeleistungen wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt (= gewichteter Durchschnitt):
Netto-Aufwendungen für Zuschussverpflichtungen für GesundheitsfürsorgeleistungenDie Netto-Aufwendungen der Zuschussverpflichtungen für die Gesundheitsfürsorgeleistungen für Pensionäre setzen sich wie folgt zusammen:
Nachfolgend sind die Auswirkungen dargestellt, die aus einer Erhöhung bzw. Verminderung der angenommenen Steigerungsrate für die Gesundheitsfürsorgeleistungen um 1-%-Punkt resultieren:
Zahlungen für Zuschussverpflichtungen für GesundheitsfürsorgeleistungenThyssenKrupp leistete im Geschäftsjahr 2004/2005 Zahlungen für Zuschussverpflichtungen für Gesundheitsfürsorgeleistungen von 51 (i. Vj. 51) Mio €. In den kommenden Geschäftsjahren werden hierfür folgende Zahlungen sowie Zuschüsse im Rahmen des "Medicare Acts" erwartet:
Sonstige pensionsähnliche VerpflichtungenBei verschiedenen Gesellschaften des Segments Steel und von Corporate gibt es auf kollektivrechtlicher Basis Sozialpläne. Auf Grund dieser Pläne gewährt der Arbeitgeber Abfindungszahlungen in Abhängigkeit von der Dienstzeit und Ausgleichszahlungen an ältere Arbeitnehmer für den Zeitraum zwischen ihrem Ausscheiden und der Pensionierung. Der ganz überwiegende Teil der Verpflichtungen entfällt auf Sozialpläne im Zusammenhang mit der Stilllegung der Stahlerzeugung in Dortmund. Die Pläne sind versicherungsmathematisch bewertet. Die Verbindlichkeit umfasst die von den Mitarbeitern seit Beginn der Beschäftigung erdienten Teile der Leistungen. Auf künftige Dienstjahre entfallende noch nicht erdiente Leistungen werden als Dienstzeitaufwand in der Periode ihres Entstehens erfasst. Die Zinssätze betrugen 2,5 % für den 30. September 2005 und 3,0 % für den 30. September 2004. Es wurde mit einem durchschnittlichen Gehaltstrend von 2,5 % gerechnet. Die Rückstellung für diese Pläne hat sich wie folgt entwickelt:
Bei einigen deutschen Gesellschaften bestehen Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen. Hierbei erbringt der Arbeitnehmer Vorleistungen durch Mehrarbeit, die nach dem Ausscheiden durch ratierliche Zahlungen entgolten werden. Für die Verpflichtungen wurden Rückstellungen nach SFAS 112 "Employers' Accounting for Postemployment Benefits" in Höhe von 196 (i. Vj. 169) Mio € gebildet. Als sonstige pensionsähnliche Verpflichtungen sind auch die Verpflichtungen für ausscheidende Mitarbeiter von französischen Gesellschaften in Höhe von 25 (i. Vj. 23) Mio € erfasst. 21 Übrige Rückstellungen
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||