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Grundlagen der Darstellung1 Grundsätze der RechnungslegungKonsolidierungAlle wesentlichen Unternehmen, an denen die ThyssenKrupp AG mittelbar bzw. unmittelbar Kontrolle ausübt, sind in den Konzernabschluss einbezogen. In den Konzernabschluss werden neben der ThyssenKrupp AG 242 (i. Vj. 275) inländische und 427 (i. Vj. 424) ausländische Unternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. Im Berichtsjahr werden 37 Unternehmen erstmals konsolidiert. Gleichzeitig verringerte sich die Anzahl der zu konsolidierenden Unternehmen um 67, wobei 21 Abgänge aus konzerninternen Verschmelzungen resultieren. Wesentliche Beteiligungen werden nach der Equity-Methode bewertet, wenn ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann; dies ist grundsätzlich bei einem Stimmrechtsanteil zwischen 20 % und 50 % der Fall („assoziierte Unternehmen“). Alle übrigen Beteiligungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. ThyssenKrupp konsolidiert 156 (i. Vj. 145) Tochterunternehmen nicht, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist; ihr Umsatz beträgt 0,4 % des Konzernumsatzes, ihr Ergebnis 0,3 % des Konzernergebnisses und ihr Eigenkapital 0,1 % des Konzerneigenkapitals. Sie werden in den Finanzanlagen als Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 50 (i. Vj. 55) Beteiligungen werden als assoziierte Unternehmen nach der Equity- Methode bewertet. Darüber hinaus werden 60 (i. Vj. 63) assoziierte Unternehmen wegen der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu fortgeführten Anschaffungskosten unter den Sonstigen Beteiligungen ausgewiesen. Ihr anteiliges Ergebnis beträgt 0,3 % des Konzernergebnisses und ihr anteiliges Eigenkapital 1,5 % des Konzerneigenkapitals. Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Erwerbsmethode durchgeführt (sog. „purchase accounting“). Dabei werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Anteil am Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Eine Differenz wird entsprechend der Beteiligungsquote den Vermögensgegenständen und Schulden des Tochterunternehmens bis zur Höhe der anteiligen Zeitwerte zugeordnet. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert aktiviert, welcher mindestens einmal jährlich entsprechend den Vorschriften von SFAS 142 „Goodwill and Other Intangible Assets“ hinsichtlich des Erfordernisses einer außerplanmäßigen Abschreibung zu überprüfen ist. FIN 46R "Consolidation of Variable Interest Entities, an Interpretation of ARB No. 51” konkretisiert die Konsolidierungsvorschriften im Hinblick auf die Ermittlung von Gesellschaften, die als so genannte „Variable Interest Entity (VIE)“ eingestuft werden müssen. Hierbei ist neben anderen Kriterien vor allem zu berücksichtigen, ob die Gesellschaft mit ausreichend Eigenkapital ausgestattet ist oder ob den Eigenkapitalgebern die Fähigkeit zur Ausübung des beherrschenden Einflusses fehlt. Bei Gesellschaften, die nicht als VIE einzustufen sind, erfolgt die Konsolidierung auf Basis bereits bestehender Standards. VIES werden immer dann in den konsolidierten Konzernabschluss einbezogen, wenn der Konzern als Hauptbegünstigter die Mehrheit der Risiken aus den Aktivitäten der „Variable Interest Entity“ trägt oder das Anrecht auf die Mehrheit der Chancen aus der Gesellschaft hat. Die nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen werden mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital angesetzt. Ein Unterschiedsbetrag zu den Anschaffungskosten der Beteiligung erhöht als Firmenwert den Ansatz des Eigenkapitals. Der Firmenwert wird entsprechend den Vorschriften von APB Opinion 18 „The Equity Method of Accounting for Investments in Common Stock“ hinsichtlich des Erfordernisses einer außerplanmäßigen Abschreibung überprüft. Entsprechend der Behandlung von Firmenwerten konsolidierter Tochterunternehmen sind nach SFAS 142 auch Firmenwerte at equity bewerteter Beteiligungen nicht mehr planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Die erfolgswirksamen Veränderungen des anteiligen Eigenkapitals fließen einschließlich außerplanmäßiger Firmenwertabschreibungen in das Beteiligungsergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung ein. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. WährungsumrechnungNominal in Fremdwährung gebundene Vermögensgegenstände und Schulden werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Zugangs umgerechnet und zu jedem Stichtag an den jeweiligen Stichtagskurs angepasst; dabei entstehende Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden nach dem Konzept der funktionalen Währung in die Konzernwährung Euro umgerechnet. Die Umrechnung erfolgt nach der Stichtagskursmethode, d.h. die Bilanzen werden von der funktionalen Währung in die Berichtswährung grundsätzlich mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag, die Gewinn- und Verlustrechnungen mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Unterschiede aus der Währungsumrechnung bei den Vermögensgegenständen und Schulden gegenüber der Umrechnung des Vorjahres sowie Umrechnungsdifferenzen zwischen Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz werden ergebnisneutral im Eigenkapital innerhalb der Position „Kumulierte erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen“ ausgewiesen. Bei Nicht-US-Gesellschaften, die ihre Absatz- und Beschaffungsgeschäfte und ihre Finanzierung im Wesentlichen in US-Dollar abwickeln, ist die funktionale Währung nicht die Landeswährung, sondern der US-Dollar. Die Umrechnung des in Landeswährung aufgestellten Abschlusses in die funktionale Währung erfolgt in diesen Fällen nach der Zeitbezugsmethode. Danach werden grundsätzlich das Anlagevermögen einschließlich planmäßiger Abschreibungen und das Eigenkapital mit den Durchschnittskursen des jeweiligen Zugangsjahres (historische Kurse) in US-Dollar umgerechnet. Alle anderen Bilanzpositionen werden mit Stichtagskursen und alle anderen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Die entstehenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder Erträgen erfasst. Anschließend werden die US-Dollar-Abschlüsse nach der Stichtagskursmethode in die Berichtswährung umgerechnet. Die Wechselkurse der für den ThyssenKrupp Konzern wesentlichen Währungen außerhalb der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion haben sich wie folgt verändert:
UmsatzrealisierungUmsätze werden im Wesentlichen erzielt aus Produktlieferungen, Dienstleistungen sowie Miet- und Pachtverträgen. Diese Umsätze werden unter Abzug von Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti oder Rabatte zu dem Zeitpunkt bilanziert, zu dem sie nach US-GAAP als entstanden anzusehen sind (realized or realizable and earned). Dies ist im Allgemeinen der Fall, sofern ein eindeutiger Nachweis einer Vereinbarung besteht, die Lieferung erfolgt ist bzw. die Leistung erbracht wurde, der Preis fest vereinbart bzw. eindeutig bestimmbar ist sowie die tatsächliche Zahlung angemessen sichergestellt ist. Umsatzerlöse aus Verträgen, die mehrere Vertragselemente umfassen (multiple element arrangements), werden bilanziert, wenn das jeweilige Vertragselement erbracht worden ist. Die Bewertung erfolgt auf Basis der relativen Marktwerte der einzelnen Elemente, wobei die Marktwerte objektiv nachvollziehbar sein müssen. Unter diese Regelung fallen beispielsweise Verträge, die sowohl die Lieferung von Produkten als auch die Erbringung von Dienstleistungen beinhalten. Es werden in wesentlichem Umfang (11 % des Umsatzes) Umsätze aus langfristigen Fertigungsaufträgen realisiert, die nach PoC (Percentage of Completion method) bilanziert werden. Dies betrifft die Segmente Automotive, Technologies , Elevator und Services. LangfristfertigungUmsätze und Gewinne aus langfristigen Fertigungsaufträgen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad erfasst (Percentage of Completion method). Als langfristig gelten Fertigungsaufträge, bei denen die Auftragsabwicklung einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten umfasst, gerechnet von der Inkraftsetzung des Auftrags bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Auftrag im Wesentlichen fertig gestellt ist. Zu Langfristaufträgen zählen auch Aufträge zur Erbringung von Generalunternehmer- oder Engineeringleistungen. Der Fertigstellungsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der bis zum Ende des Geschäftsjahres bereits angefallenen Auftragskosten und den zum Ende des Geschäftsjahres aktuell geschätzten gesamten Auftragskosten (cost to cost method). Verluste aus Langfristaufträgen werden unabhängig vom erreichten Fertigstellungsgrad sofort in voller Höhe in dem Geschäftsjahr erfasst, in dem die Verluste erkennbar werden. Bei Langfristaufträgen, die nach PoC realisiert wurden, erfolgt der Ausweis je nach Höhe der angeforderten Anzahlungen in der Position „Auftragsfertigung nach PoC“ oder „Verpflichtungen aus Aufträgen in Bearbeitung“. Sie sind zu Herstellungskosten zuzüglich eines anteiligen Gewinns entsprechend des erreichten Fertigstellungsgrades bewertet. Aufwendungen für Forschung und EntwicklungAufwendungen für Forschung und Entwicklung, die nicht auftragsbezogen sind, werden sofort ergebniswirksam erfasst. Ergebnis je AktieDie Kennzahl „Ergebnis je Aktie“ (basic earnings per share) berechnet sich aus der Division des Konzern-Jahresüberschusses durch den gewichteten Durchschnitt der ausgegebenen Aktien. Neu ausgegebene oder zurückgekaufte Aktien während einer Periode werden zeitanteilig für den Zeitraum, in dem sie sich in Umlauf befinden, bewertet. In den dargestellten Berichtsperioden gab es keine Verwässerungseffekte. Immaterielle VermögensgegenständeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über ihre Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei identifizierbaren selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen werden lediglich die direkten externen Kosten zur Erlangung dieser Vermögensgegenstände aktiviert und über deren Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Der Konzern überprüft seine immateriellen Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer hinsichtlich des Erfordernisses einer außerplanmäßigen Abschreibung immer dann, wenn Anzeichen dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögensgegenstandes nicht mehr werthaltig ist. Aufwendungen im Zusammenhang mit dem entgeltlichen Erwerb und der Eigenentwicklung selbst genutzter Computer-Software einschließlich der Aufwendungen, diese Software in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, werden aktiviert und unter Verwendung der linearen Abschreibungsmethode über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren planmäßig abgeschrieben. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Entscheidung über den Erwerb oder die Eigenentwicklung selbst genutzter Computer-Software werden sofort als Aufwand des Geschäftsjahres verrechnet. Gemäß SFAS 142 werden Firmenwerte und immaterielle Vermögensgegenstände mit unbestimmbarer oder unbegrenzter Nutzungsdauer nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Stattdessen überprüft der Konzern die Werthaltigkeit dieser Firmenwerte und immateriellen Vermögensgegenstände regelmäßig einmal jährlich sowie zusätzlich unterjährig, wenn Anzeichen für einen außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf vorliegen. Seit der Erstanwendung des Standards hat sich auf Basis der jährlich durchgeführten Überprüfung der Werthaltigkeit der Firmenwerte kein weiterer außerplanmäßiger Abschreibungsbedarf ergeben. SachanlagenSachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch zurechenbare Material- und Fertigungsgemeinkosten und – soweit sich die Herstellung über einen längeren Zeitraum erstreckt (qualifying asset) – Fremdkapitalzinsen während der Bauzeit. Verwaltungskosten werden nur aktiviert, sofern ein direkter Herstellungsbezug vorliegt. Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen werden als Aufwand erfasst. Kosten für Maßnahmen, die zu einer Nutzungsdauerverlängerung oder einer Steigerung der künftigen Nutzungsmöglichkeit der Vermögensgegenstände führen, werden grundsätzlich aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig linear abgeschrieben. Bei Verkauf oder Verschrottung scheiden die Anlagegegenstände aus dem Anlagevermögen aus; dabei entstehende Gewinne oder Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Für die planmäßigen Abschreibungen werden folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
LeasingLeasing-Transaktionen sind entweder als „capital lease“ oder als „operating lease“ zu klassifizieren. Transaktionen, bei denen der Konzern als Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken aus der Nutzung des Leasinggegenstandes trägt und ihm folglich das wirtschaftliche Eigentum zuzurechnen ist, werden als „capital lease“ behandelt. Dementsprechend ist das Leasingobjekt einschließlich der korrespondierenden Verbindlichkeit beim Leasingnehmer zu bilanzieren. Alle übrigen Leasingvereinbarungen, bei denen der Konzern als Leasingnehmer auftritt, sind als „operating lease“ zu behandeln mit der Folge, dass die Leasingzahlungen bei Anfall aufwandswirksam werden. Leasing-Transaktionen, bei denen der Konzern Leasinggeber ist und alle wesentlichen Chancen und Risiken aus der Nutzung des Leasinggegenstandes auf den Vertragspartner überträgt, werden beim Leasinggeber als Verkaufs- oder Finanzierungsgeschäft bilanziert. Alle übrigen Leasing-Transaktionen, bei denen der Konzern Leasinggeber ist, sind als „operating lease“ zu bilanzieren. In diesem Fall verbleibt der verleaste Gegenstand in der Konzernbilanz und wird planmäßig abgeschrieben. Leasingzahlungen werden bei Forderungsentstehung als Ertrag erfasst. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer und auf SachanlagenImmer dann, wenn Anzeichen bestehen, dass eine Wertminderung eingetreten sein könnte, erfolgt eine Überprüfung der Werthaltigkeit der planmäßig abzuschreibenden Gegenstände des Anlagevermögens. In diesem Fall wird der geschätzte zukünftige undiskontierte Cash-Flow dem Restbuchwert des Vermögensgegenstandes gegenüber gestellt. Ergibt sich, dass der Restbuchwert den Betrag der undiskontierten Cash-Flows überschreitet, wird der Zeitwert ermittelt und der Vermögensgegenstand gegebenenfalls auf diesen Wert abgeschrieben. Eine außerplanmäßige Abschreibung wird in dem Umfang berücksichtigt, in welchem der Buchwert den entsprechenden Marktwert übersteigt. Vorräte (ohne Langfristfertigung)Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktwert bewertet (lower of cost or market). Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, die durch den Produktionsprozess veranlasst sind. Gleichartige Vorräte werden nach der Durchschnittskostenmethode bewertet. ForderungenForderungen sind zum Nennwert abzüglich Boni, Skonti und Einzelwertberichtigungen bilanziert (net realizable value). Einzelwertberichtigungen werden vorgenommen, wenn Forderungen uneinbringlich sind oder die Uneinbringlichkeit wahrscheinlich ist, wobei der Betrag der Wertberichtigung hinreichend genau ermittelbar sein muss. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Forderungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei der Abgrenzungsbetrag ratierlich bis zur Fälligkeit der Forderung im Zinsertrag vereinnahmt wird. Der Konzern verkauft ausgewählte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Wechsel sowohl auf revolvierender als auch auf einmaliger Basis an „Special Purpose Entities” und andere Finanzinstitute. Sobald die Finanzaktiva verkauft sind, werden sie nicht mehr in der Konzernbilanz ausgewiesen. Flüssige MittelFlüssige Mittel sind Kassenbestände, Schecks, Bundesbankguthaben und sofort verfügbare Bankguthaben, deren ursprüngliche Laufzeit bis zu drei Monate beträgt. Marktgängige WertpapiereDie marktgängigen Wertpapiere sind jederzeit veräußerbar (sog. „available-for-sale“-Wertpapiere). Sie werden zum Bilanzstichtag mit Marktwerten bewertet. Die aus der Bewertung resultierenden unrealisierten Gewinne und Verluste werden unter Berücksichtigung latenter Steuern erfolgsneutral in der Position „Kumulierte erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen“ (accumulated other comprehensive income) innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Sofern bei einem marktgängigen, jederzeit veräußerbaren Wertpapier eine dauerhafte Wertminderung eintritt, führt dies zu einer ergebniswirksamen Abschreibung in der Gewinn- und Verlustrechnung. Der sich so ergebende Bilanzwert stellt die neue Kostenbasis dar. Marktgängige Wertpapiere sind im Anlage- und im Umlaufvermögen enthalten. Latente SteuernAktive und passive latente Steuern werden für sämtliche temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und der Konzernbilanz sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet (Temporary-Konzept). Dabei werden die Steuersätze angewendet, die nach der derzeitigen Rechtslage künftig gelten werden, wenn sich die nur vorübergehenden Differenzen wahrscheinlich wieder ausgleichen werden. Die Auswirkungen von Steuergesetzänderungen auf die aktiven und passiven latenten Steuern werden in der Periode ihres In-Kraft-Tretens ergebniswirksam berücksichtigt. Aktive latente Steuern werden nur insoweit berücksichtigt, als es wahrscheinlich ist, dass die damit zusammenhängenden Steuervorteile realisiert werden. Kumulierte erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen
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| Mio € | |||
|
|
01.01.2005 |
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
210 |
|
Firmenwert |
|
964 |
|
Sachanlagen |
|
249 |
|
Finanzanlagen |
10 |
||
Vorräte |
|
359 |
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
|
195 |
|
Sonstige Vermögensgegenstände |
|
126 |
|
Wertpapiere einschließlich Flüssige Mittel |
703 |
||
Sonstiges Umlaufvermögen inclusive Latente Steuern |
|
23 |
|
Insgesamt erworbene Vermögensgegenstände |
|
2.839 |
|
|
|
|
|
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen |
|
167 |
|
Übrige Rückstellungen |
479 |
||
Finanzverbindlichkeiten |
|
361 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
138 |
||
Verpflichtungen aus Aufträgen in Bearbeitung (PoC) |
|
1.245 |
|
Übrige Verbindlichkeiten inclusive Latente Steuern |
|
134 |
|
Insgesamt übernommene Schulden |
|
2.524 |
|
|
|
|
|
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter |
|
7 |
|
|
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|
Erworbenes Reinvermögen |
|
308 |
|
|
|
|
|
Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Technologie, welche planmäßig über eine durchschnittliche Nutzungsdauer von rund 40 Jahren abgeschrieben wird. Die vorläufige Kaufpreisaufteilung führte zu einem Firmenwert in Höhe von 964 Mio €. Der Firmenwert ist steuerlich nicht abzugsfähig. Bezüglich bestehender steuerlicher Risiken in der erworbenen Unternehmensgruppe bestehen erhebliche Unsicherheiten in deren Beurteilung. Eine begründete Abschätzung der Risikohöhe ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Sollte sich die Beurteilung des Risikos dahingehend konkretisieren, dass sich eine steuerliche Verpflichtung ergibt, so steht dieser gemäß den kaufvertraglichen Vereinbarungen ein entsprechender Ausgleichsanspruch an den Veräußerer gegenüber.
Die nachfolgenden ungeprüften Pro-forma-Angaben stellen das Konzernergebnis so dar, als ob der Erwerb von HDW bereits zum 01. Oktober 2003 bzw. 01. Oktober 2004 stattgefunden hätte:
| Mio € | |||||
|
|
2003/2004 |
2004/2005 |
||
Umsatzerlöse |
38.580 |
42.316 |
|||
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter |
|
1.425 |
1.760 |
||
Konzernüberschuss |
|
901 |
964 |
||
Ergebnis je Aktie (in €): |
|
|
|
||
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten |
|
1,66 |
1,05 |
||
Konzernüberschuss |
|
1,81 |
1,93 |
||
Die ungeprüften Pro-forma-Angaben dienen nur zu Vergleichszwecken und stellen nicht zwangsläufig die Ergebnisse dar, die sich ergeben hätten, wenn die Transaktion tatsächlich zum 01. Oktober 2003 bzw. 01. Oktober 2004 erfolgt wäre, noch sind die Angaben ein Indikator für die künftigen Ergebnisse. Die ungeprüften Pro-forma-Angaben wurden um die zusätzlichen Abschreibungen angepasst, die aus der Kaufpreisverteilung resultieren. Darüber hinaus wurden wesentliche Einmalaufwendungen von ca. 21 Mio €, die aus der Bildung einer Restrukturierungsrückstellung bei HDW vor dem Erwerb resultieren, eliminiert. Die ungeprüften Pro-forma-Angaben beinhalten lediglich die zuvor beschriebenen Anpassungen; die vom Management aus der Akquisition erwarteten Kosteneinsparungen oder anderen Vorteile sind hingegen nicht berücksichtigt.
Am 01. Oktober 2003 schloss ThyssenKrupp im Segment Elevator den Erwerb von 75 % der Anteile und des stimmberechtigten Kapitals an der koreanischen Dongyang Gruppe zu einem Kaufpreis von 125 (vorläufig 128) Mio € ab. Der Kaufvertrag enthält eine Call-Option und eine Put-Option für die restlichen 25 %, wobei beide Optionen zwischen dem vierten und dem neunten Jahr nach dem Closing ausgeübt werden können. Darüber hinaus kann die Call-Option bei Eintritt bestimmter, vertraglich fixierter Ereignisse auch vor diesem Zeitpunkt ausgeübt werden. Dongyang ist der zweitgrößte Aufzugshersteller und Anbieter von Aufzugsdienstleistungen in Südkorea. Durch den Erwerb will ThyssenKrupp Elevator die Marktposition in Asien stärken, da Südkorea der drittgrößte Markt für Aufzüge in Asien ist. Die Erstkonsolidierung der Gesellschaft erfolgte zum 01. Oktober 2003. Die nachfolgende Tabelle stellt die geschätzten Marktwerte der erworbenen Vermögensgegenstände und der übernommenen Schulden zum Erwerbszeitpunkt dar.
| Mio € | |||
|
|
01.10.2003 |
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
1 |
|
Firmenwert aus dem Erwerb |
|
130 |
|
Sachanlagen |
|
32 |
|
Vorräte |
|
7 |
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
|
52 |
|
Wertpapiere einschließlich Flüssige Mittel |
|
68 |
|
Sonstiges Umlaufvermögen |
|
16 |
|
Insgesamt erworbene Vermögensgegenstände |
|
306 |
|
|
|
|
|
Rückstellungen |
|
12 |
|
Finanzverbindlichkeiten |
|
48 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
|
16 |
|
Übrige Verbindlichkeiten |
|
97 |
|
Insgesamt übernommene Schulden |
|
173 |
|
|
|
|
|
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter |
|
8 |
|
|
|
|
|
Erworbenes Reinvermögen |
|
125 |
|
|
|
|
|
Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen nahezu ausschließlich Wartungsverträge. Sie werden planmäßig abgeschrieben und haben eine durchschnittliche Nutzungsdauer von rund 15 Jahren. Die endgültige Kaufpreisaufteilung führte zu einem Firmenwert in Höhe von 130 (vorläufig 121) Mio €, der den erworbenen Gesellschaften zugeordnet wurde. Der Firmenwert ist steuerlich nicht abzugsfähig. Am 17. November 2003 erwarb ThyssenKrupp im Segment Automotive 60 % an Mercedes-Benz Lenkungen (MB Lenk) zu einem Kaufpreis von 43 Mio €. Der Kaufvertrag enthält eine Put-Option und eine Call-Option für die restlichen 40 %, wobei die Put-Option innerhalb von zwei bis fünf Jahren ab dem Erwerbszeitpunkt und die Call- Option innerhalb von drei bis sechs Jahren ab dem Erwerbszeitpunkt ausübbar ist. MB Lenk ist Hersteller von Lenkgetrieben. Durch den Erwerb wird ThyssenKrupp Automotive zum weltweit aufgestellten Anbieter von kompletten Lenksystemen. Die Erstkonsolidierung der Gesellschaft erfolgte zum 01. Dezember 2003. Die nachfolgende Tabelle stellt die geschätzten Marktwerte der erworbenen Vermögensgegenstände und der übernommenen Schulden zum Erwerbszeitpunkt dar.
| Mio € | |||
|
|
01.12.2003 |
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
1 |
|
Firmenwert aus dem Erwerb |
|
6 |
|
Sachanlagen |
|
72 |
|
Finanzanlagen |
|
5 |
|
Vorräte |
|
29 |
|
Forderungen |
|
37 |
|
Sonstiges Umlaufvermögen |
|
13 |
|
Latente Steuern |
|
3 |
|
Insgesamt erworbene Vermögensgegenstände |
|
166 |
|
|
|
|
|
Pensionsrückstellungen |
|
39 |
|
Übrige Rückstellungen |
|
22 |
|
Sonstige Verbindlichkeiten |
|
33 |
|
Latente Steuern |
|
4 |
|
Insgesamt übernommene Schulden |
|
98 |
|
|
|
|
|
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter |
|
25 |
|
|
|
|
|
Erworbenes Reinvermögen |
|
43 |
|
|
|||
Die endgültige Kaufpreisaufteilung führte zu einem Firmenwert in Höhe von 6 (vorläufig 8) Mio €, der den Gesellschaften zugeordnet wurde. Der Firmenwert ist steuerlich nicht abzugsfähig.
Im Rahmen des Programms zur Portfoliooptimierung hat der Konzern im aktuellen und im vorangegangenen Geschäftsjahr einige Bereiche veräußert oder deren Verkauf eingeleitet. Gemäß SFAS 144 war der überwiegende Teil dieser Transaktionen als nicht fortgeführte Aktivitäten (Discontinued Operations) zu klassifizieren. Dies hat zur Folge, dass das laufende Ergebnis sowie der Gewinn oder Verlust aus der Veräußerung der nicht fortgeführten Aktivitäten separat in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeile „Nicht fortgeführte Aktivitäten (nach Steuern)“ auszuweisen sind. Die Darstellungen der Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst. Sofern ein Verkauf zum 30. September des jeweiligen Jahres noch nicht abgeschlossen war, wurden die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Group in der jeweils aktuellen Berichtsperiode separat in der Bilanz in den Zeilen „Zur Veräußerung vorgesehene Vermögensgegenstände“ bzw. „Schulden in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögensgegenständen“ ausgewiesen.
Im Segment Steel wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr folgende Bereiche veräußert oder deren Verkauf eingeleitet: Im März 2005 wurde der Verkauf der Edelstahl Witten-Krefeld GmbH (EWK) eingeleitet. EWK ist ein weltweit tätiger Langprodukt-Produzent hochwertiger Stahlsorten in den Bereichen Edelbaustähle, Werkzeugstähle und rostfreie Stähle. Am 09. Mai 2005 wurde der Verkauf vollzogen. Der Verkaufspreis betrug 107 Mio €, woraus ein Verlust vor Steuern in Höhe von 52 (nach Steuern 52) Mio € resultierte, wovon 44 Mio € auf die außerplanmäßige Abschreibung der relevanten Buchwerte der langlebigen Vermögensgegenstände auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten entfielen. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuVTabelle zum Segment Steel dargestellt.
Im September 2005 wurde der Verkauf der Hoesch Contecna Systembau GmbH eingeleitet. Die Gesellschaft ist im Leistungsgeschäft mit Dach- und Wandverkleidungen aus Stahlbauelementen tätig. In Verbindung mit dem eingeleiteten Verkauf wurden Aufwendungen aus der außerplanmäßigen Abschreibung der relevanten Buchwerte auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten in Höhe von 11 (nach Steuern 11) Mio € im Veräußerungsergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuV-Tabelle zum Segment Steel, die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Group zum 30. September 2005 in der Bilanz-Tabelle zu Hoesch Contecna Systembau abgebildet.
Im September 2005 wurde darüber hinaus der Verkauf des Produktionsstandortes Schwerte der Hoesch Hohenlimburg GmbH eingeleitet, an dem Spezialprofile aus Stahl hergestellt werden. Das Werk Schwerte erfüllt nicht die Voraussetzungen für den Ausweis als nicht fortgeführte Aktivität. Damit werden die Aufwendungen und Erträge bis zum Zeitpunkt der Veräußerung weiterhin im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen; dies gilt auch für die in Verbindung mit dem eingeleiteten Verkauf entstehenden Aufwendungen aus der außerplanmäßigen Abschreibung der relevanten Buchwerte auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten in Höhe von 19 Mio €. Die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Group zum 30. September 2005 sind in der Bilanz-Tabelle zu Hoesch Hohenlimburg, Werk Schwerte abgebildet.
Die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Groups im Segment Steel stellen sich wie folgt dar:
| HOESCH CONTECNA SYSTEMBAU Mio € | |||
|
|
30.09.2005 |
|
Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände |
|
1 |
|
Flüssige Mittel |
|
8 |
|
Latente Steuern |
|
1 |
|
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögensgegenstände |
|
10 |
|
|
|
|
|
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
|
3 |
|
Übrige Rückstellungen |
|
3 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
|
3 |
|
Latente Steuern |
|
1 |
|
Schulden in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögensgegenständen |
|
10 |
|
|
|||
| HOESCH HOHENLIMBURG, WERK SCHWERTE Mio € | |||
|
|
30.09.2005 |
|
Sachanlagen |
|
14 |
|
Vorräte |
|
25 |
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
16 |
||
Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände |
2 |
||
Latente Steuern |
|
1 |
|
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögensgegenstände |
|
58 |
|
|
|
|
|
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
|
10 |
|
Übrige Rückstellungen |
|
8 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
|
5 |
|
Latente Steuern |
|
1 |
|
Schulden in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögensgegenständen |
|
24 |
|
|
|||
Die Ergebnisse aus den nicht fortgeführten Aktivitäten im Segment Steel stellen sich wie folgt dar:
| Mio € | |||||||||||||
| * Die Werte stellen den Anteil am Konzernabschluss dar | |||||||||||||
|
EWK* |
Hoesch Contecna Systembau * |
|||||||||||
|
2002/2003 |
2003/2004 |
2004/2005 |
2002/2003 |
2003/2004 |
2004/2005 |
|||||||
Umsatzerlöse |
|
454 |
543 |
329 |
37 |
62 |
27 |
||||||
Umsatzkosten |
|
-353 |
-422 |
-301 |
-31 |
-58 |
-35 |
||||||
Bruttoergebnis vom Umsatz |
|
101 |
121 |
28 |
6 |
4 |
-8 |
||||||
Vertriebskosten |
|
-67 |
-61 |
-25 |
-6 |
-6 |
-16 |
||||||
Allgemeine Verwaltungskosten |
|
-39 |
-38 |
-18 |
-2 |
-1 |
-3 |
||||||
Sonstige betriebliche Erträge |
|
7 |
3 |
3 |
0 |
0 |
1 |
||||||
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
-19 |
-8 |
-7 |
0 |
-1 |
0 |
||||||
Ergebnis aus dem Verkauf von konsolidierten Gesellschaften |
|
0 |
0 |
-9 |
0 |
0 |
0 |
||||||
Betriebliches Ergebnis |
|
-17 |
17 |
-28 |
-2 |
-4 |
-26 |
||||||
Beteiligungsergebnis |
|
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
||||||
Zinsergebnis |
|
-3 |
-2 |
-2 |
0 |
0 |
0 |
||||||
Übriges Finanzergebnis |
|
0 |
-1 |
0 |
0 |
0 |
0 |
||||||
Finanzergebnis |
|
-3 |
-3 |
-2 |
0 |
0 |
0 |
||||||
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (vor Steuern) |
|
-20 |
14 |
-30 |
-2 |
-4 |
-26 |
||||||
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
3 |
-7 |
-8 |
1 |
2 |
6 |
||||||
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (nach Steuern) |
|
-17 |
7 |
-38 |
-1 |
-2 |
-20 |
||||||
davon: |
|
|
|
|
|
|
|
||||||
Laufendes Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (vor Steuern) |
|
-20 |
14 |
22 |
-2 |
-4 |
-15 |
||||||
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
3 |
-7 |
-8 |
1 |
2 |
6 |
||||||
Laufendes Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (nach Steuern) |
|
-17 |
7 |
14 |
-1 |
-2 |
-9 |
||||||
Ergebnis aus der Veräußerung von nicht fortgeführten Aktivitäten (vor Steuern) |
|
0 |
0 |
-52 |
0 |
0 |
-11 |
||||||
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
||||||
Ergebnis aus der Veräußerung von nicht fortgeführten Aktivitäten (nach Steuern) |
|
0 |
0 |
-52 |
0 |
0 |
-11 |
||||||
Nicht fortgeführte Aktivitäten (nach Steuern) |
|
-17 |
7 |
-38 |
-1 |
-2 |
-20 |
||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||
Im Segment Automotive wurden folgende Bereiche veräußert oder deren Verkauf eingeleitet:
Im Dezember 2004 wurde der Verkauf des Bereichs Alu Castings eingeleitet. Alu Castings ist Entwicklungspartner und Produzent von Leichtmetall-Gussprodukten für die internationale Automobilindustrie. Am 04. Februar 2005 wurde der Verkauf des Bereichs Alu Castings vollzogen. Der Verkaufspreis betrug 112 Mio €, woraus ein Gewinn vor Steuern in Höhe von 32 (nach Steuern 24) Mio € resultierte. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuV-Tabelle zum Segment Automotive dargestellt.
Im Juni 2005 wurde der Verkauf des europäischen Nutzfahrzeug- Federn-Geschäfts eingeleitet, dessen Hauptprodukte Blattfedern für den Nutzfahrzeugbereich sind. Am 14. Juli 2005 wurde der Verkauf vollzogen. Der Verkaufspreis betrug 10 Mio €, woraus ein Verlust vor Steuern in Höhe von 19 (nach Steuern 13) Mio € aus der außerplanmäßigen Abschreibung der relevanten Buchwerte der langlebigen Vermögensgegenstände auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten resultierte. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuV-Tabelle zum Segment Automotive dargestellt.
Im September 2005 wurde im Segment Automotive der Verkauf der ThyssenKrupp Stahl Company eingeleitet. ThyssenKrupp Stahl ist eine der größten Aluminiumgießereien in den USA. In Verbindung mit dem eingeleiteten Verkauf werden Aufwendungen aus der außerplanmäßigen Abschreibung der relevanten Buchwerte auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten in Höhe von 42 (nach Steuern 24) Mio € im Veräußerungsergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuV-Tabelle zum Segment Automotive, die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Group zum 30. September 2005 in der Bilanz-Tabelle zur ThyssenKrupp Stahl Company abgebildet.
Die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Group im Segment Automotive stellen sich wie folgt dar:
| THYSSENKRUPP STAHL COMPANY Mio € | |||
|
|
30.09.2005 |
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
2 |
|
Sachanlagen |
|
10 |
|
Vorräte |
14 |
||
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
19 |
||
Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände |
1 |
||
Latente Steuern |
|
16 |
|
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögensgegenstände |
|
62 |
|
|
|
|
|
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
|
13 |
|
Finanzverbindlichkeiten |
|
91 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
|
4 |
|
Übrige Verbindlichkeiten |
7 |
||
Latente Steuern |
|
1 |
|
Schulden in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögensgegenständen |
|
116 |
|
|
|||
Die Ergebnisse aus den nicht fortgeführten Aktivitäten im Segment Automotive stellen sich wie folgt dar:
Tabelle: Ergebnisse aus den nicht fortgeführten Aktivitäten im Segment Automotive
Im Segment Technologies wurden folgende Bereiche veräußert oder deren Verkauf eingeleitet:
Im März 2005 wurde der Verkauf der ThyssenKrupp Stahlbau eingeleitet. ThyssenKrupp Stahlbau betreibt die Herstellung und den Verkauf von Stahlbauerzeugnissen jeder Art, einschließlich Gebäuden, Industrieanlagen und Verkehrsanlagen. Am 15. April 2005 wurde der Verkauf vollzogen. Aus der Veräußerung resultierte ein Verlust vor Steuern in Höhe von 14 (nach Steuern 14) Mio € aus der außerplanmäßigen Abschreibung der relevanten Buchwerte der langlebigen Vermögensgegenstände auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuV-Tabelle zum Segment Technologies dargestellt.
Im August 2005 wurde der Verkauf der Business Unit MetalCutting des Segments Technologies eingeleitet. MetalCutting bietet anwendungsorientierte Lösungen im Bereich zerspanende Werkzeugmaschinen für individuelle Aufgabenstellungen an. Das Produktspektrum reicht von der Standardmaschine über Fertigungssysteme bis zur Applikationsmaschine. In Verbindung mit dem eingeleiteten Verkauf wurden im 3. Quartal 2004/2005 Aufwendungen aus der außerplanmäßigen Abschreibung der relevanten Buchwerte der langlebigen Vermögensgegenstände auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten in Höhe von 126 Mio € realisiert. Über diese Abschreibungen der langlebigen Vermögenswerte hinaus wurde im 4. Quartal 2004/2005 ein Verlust in Höhe von 78 Mio € im Veräußerungsergebnis ausgewiesen, so dass sich der Veräußerungsverlust in 2004/2005 insgesamt auf 204 Mio € vor Steuern bzw. 166 Mio € nach Steuern beläuft. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuV-Tabelle zum Segment Technologies, die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Group zum 30. September 2005 in der Bilanz-Tabelle zu MetalCutting abgebildet.
Ebenfalls im August 2005 wurde der Verkauf der Operating Group Turbinenkomponenten eingeleitet. Turbinenkomponenten ist Hersteller von Komponenten für die Luftfahrtindustrie und die Energiewirtschaft. In Verbindung mit dem eingeleiteten Verkauf werden Aufwendungen aus der außerplanmäßigen Abschreibung der relevanten Buchwerte auf die korrespondierenden Zeitwerte abzüglich etwaiger Veräußerungskosten in Höhe von 27 (nach Steuern 27) Mio € im Veräußerungsergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. Die Ergebnisse aus der nicht fortgeführten Aktivität sind in der GuV-Tabelle zum Segment Technologies, die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Group zum 30. September 2005 in der Bilanz-Tabelle zu Turbinenkomponenten abgebildet.
Die Vermögensgegenstände und Schulden der Disposal Groups im Segment Technologies stellen sich wie folgt dar:
| METALCUTTING Mio € | |||
|
|
30.09.2005 |
|
Vorräte |
|
159 |
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
|
89 |
|
Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände |
2 |
||
Wertpapiere |
1 |
||
Flüssige Mittel |
77 |
||
Latente Steuern |
20 |
||
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
2 |
|
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögensgegenstände |
< | ||