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Ergebnis, DividendeDer Gewinn vor Steuern aus fortgeführten Aktivitäten vor Sondereffekten erreichte mit 1,8 Mrd € einen neuen Spitzenwert. Den größten Beitrag leistete wieder das Segment Steel, das mehr als die Hälfte zum Konzerngewinn beisteuerte. Wir schlagen der Hauptversammmlung vor, eine um 0,10 € auf 0,70 € erhöhte Dividende je Stückaktie zu beschließen. Zusätzlich soll aus dem nahezu abgeschlossenen Desinvestitionsprogramm eine Sonderausschüttung von 0,10 € gezahlt werden. ThyssenKrupp erzielte im Geschäftsjahr 2004/2005 aus fortgeführten Aktivitäten vor Sondereffekten ein Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter von 1.836 Mio €; nicht berücksichtigt sind hierin die Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Neueinschätzung der 20,6%igen Beteiligung an der RAG Aktiengesellschaft in Höhe von 474 Mio €, aber auch der unter den nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesene Gewinn von 870 Mio € aus dem Verkauf der Wohnimmobilien. Damit erreichte ThyssenKrupp wiederum ein Spitzenergebnis, das noch um 359 Mio € über dem bisher besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte im Vorjahr lag. Wesentliche Treiber dieses Erfolges waren die ausgezeichneten Ergebnisse bei Steel. In allen Segmenten wirkten die erfolgreich umgesetzten Programme zur Effizienzsteigerung und die durchgeführten Portfolio-Bereinigungen. Ergebnisbelastungen resultierten vor allem aus der Steigerung der Vormaterialund Rohstoffpreise sowie der sich verschärfenden Situation in Teilen der Automobilindustrie in den USA und Großbritannien. Das Desinvestitionsprogramm für Nicht-Kernaktivitäten wurde im Verlauf des Geschäftsjahres nahezu abgeschlossen. Elf wesentliche Einheiten wurden im Verlauf des Geschäftsjahres 2004/2005 veräußert oder der Verkauf wurde eingeleitet. Aus diesen Transaktionen resultierte in Summe ein Veräußerungsgewinn von 469 Mio € vor Steuern; auf die verkauften Einheiten entfiel ein laufendes Ergebnis von insgesamt 21 Mio € vor Steuern, das ebenso wie das Verkaufsergebnis unter den nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen ist. Deutlichen Gewinnsteigerungen bei Steel, Services und Technologies standen rückläufige Gewinne insbesondere bei Automotive gegenüber. Das Segment Steel erzielte eine signifikante Gewinnsteigerung und trug mehr als die Hälfte zum Konzernergebnis bei. Auf Basis der erzielten Effizienzsteigerungen und der hohen Durchschnittserlöse für nicht legierten Stahl verbesserte Carbon Steel den Gewinn signifikant um mehr als 50 %. Demgegenüber führten bei Stainless Steel die ab dem 2. Quartal rückläufigen Erlöse in Verbindung mit Rohstoffpreissteigerungen zu einem geringeren Gewinn als im Vorjahr. In Folge des dramatischen Preisverfalls im chinesischen Markt erwirtschaftete das chinesische Kaltwalzwerk einen Verlust. Im Segment Automotive waren die höheren Stahlpreise und die mangelnde Kapazitätsauslastung
bei den nordamerikanischen Werken für Karosserieteile und Rahmen die Hauptursachen für einen deutlichen Gewinnrückgang. Das Segment Technologies profitierte von der verstärkten Nachfrage im allgemeinen Maschinenbau. In Verbindung mit dem Wegfall von Sonderaufwendungen, die das Vorjahr belasteten, führte dies zu einer deutlichen Gewinnsteigerung. Der Gewinn von Elevator erreichte wieder ein hohes Niveau, blieb aber unter dem Vergleichswert des Vorjahres, eine Folge höherer Vormaterialpreise und des verschärften Wettbewerbs. Das Segment Services verbuchte auf hohem Niveau nochmals eine deutliche Gewinnsteigerung; ausschlaggebend waren die gute internationale Konjunktur für Werk- und Rohstoffe, die Geschäftsausweitung in Ost- und Mitteleuropa sowie Kosteneinsparungen. Auch Industrial Services profitierte von dem guten internationalen Umfeld für Industriedienstleistungen. Eine detaillierte Erläuterung der Segmentergebnisse ist im Kapitel "Analyse der wirtschaftlichen Situation" enthalten. Ergebnis der ThyssenKrupp AGDer nach den Regeln des HGB ermittelte Jahresüberschuss der ThyssenKrupp AG betrug im Berichtsjahr 920 Mio € nach 301 Mio € im Vorjahr. Die ThyssenKrupp AG verbesserte ihr Beteiligungsergebnis von 460 Mio € auf 1.540 Mio €. Aus der Gewinnabführung durch die ThyssenKrupp Real Estate GmbH resultierten 1.844 Mio € in Folge der Veräußerung des Bereichs Wohnimmobilien. Gegenläufig wirkte der Aufwand aus der Bewertungsanpassung für Pensionsrückstellungen wegen der rückläufigen Zinsentwicklung. Neben 38 Mio € Aufwand bei der ThyssenKrupp AG wurden darüber hinaus 531 Mio € für die künftige Belastung der Organgesellschaften zurückgestellt, die das Beteiligungsergebnis minderten. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen durch Steuerumlagen an Organgesellschaften sowie eine Zuschreibung auf den Buchwert der ThyssenKrupp Steel AG in Höhe von 52 Mio €. Nach Aufrechnung mit den Aufwendungen aus der konzernleitenden Tätigkeit, den Aufwendungen für die Altersversorgung ehemaliger Mitarbeiter der ThyssenKrupp AG und ihrer Vorgängergesellschaften sowie der Berücksichtigung der Zinsaufwendungen ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1.578 Mio €; im Vorjahr waren es 338 Mio €. Das außerordentliche Ergebnis resultiert in seiner Gesamthöhe von 512 Mio € aus der vollständigen außerplanmäßigen Abschreibung auf den Buchwert der RAG Aktiengesellschaft. Auf Grund der Mindeststeuer ergab sich trotz der noch bestehenden Verlustvorträge ein Steueraufwand von 146 Mio €. Aus dem sich danach ergebenden Jahresüberschuss von 920 Mio € sind 481 Mio € den anderen Gewinnrücklagen zugeführt. Darin enthalten ist eine Zuschreibung auf die Anteile der ThyssenKrupp Steel AG nach § 58 Abs.2a AktG mit einem Eigenkapitalwert von 43 Mio €. Danach verbleibt einschließlich des Gewinnvortrags ein Bilanzgewinn von 448 Mio €. Vorbehaltlich der Beschlussfassung der Hauptversammlung soll davon ein Betrag von 349 Mio € zur Ausschüttung einer Dividende und ein Betrag von 50 Mio € als Sonderausschüttung verwendet, ein Betrag von 37 Mio € zur Stärkung des Eigenkapitals in andere Gewinnrücklagen eingestellt sowie der Restbetrag von 12 Mio € auf neue Rechnung vorgetragen werden. 0,70 € Dividende und 0,10 € Sonderausschüttung je StückaktieDie rechtliche Basis für die Ausschüttung bildet der nach HGB ermittelte Bilanzgewinn der ThyssenKrupp AG in Höhe von 448 Mio €; im Vorjahr waren es 309 Mio €. Er setzt sich zusammen aus dem nach HGB ermittelten Jahresüberschuss der ThyssenKrupp AG in Höhe von 920 (im Vorjahr 301) Mio € abzüglich einer durch die Verwaltung bereits vorgenommenen Einstellung von 481 Mio € in die anderen Gewinnrücklagen zuzüglich des Gewinnvortrags. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,70 € (im Vorjahr 0,60 €) je Stückaktie und einer Sonderausschüttung von 0,10 € je Stückaktie, die Einstellung weiterer 37 Mio € in die anderen Gewinnrücklagen und den Vortrag des darüber hinausgehenden Betrags von 12 Mio € auf neue Rechnung vor. Soweit sich die Anzahl der dividendenberechtigten Aktien bis zum Tag der Hauptversammlung ändern sollte, wird der Gewinnverwendungsvorschlag entsprechend angepasst. Damit ist aus dem Bilanzgewinn von 448 Mio € ein Teilbetrag von insgesamt 399 Mio € zur Ausschüttung auf die zum 30. September 2005 dividendenberechtigen 499.149.151 Aktien vorgesehen. Die Sonderausschüttung resultiert aus dem nahezu abgeschlossenen Desinvestitionsprogramm. Der Jahresabschluss der ThyssenKrupp AG ist in Kurzform in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
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