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Glossar
A
- Anarbeitung
- in Service-Center ausgelagerte erste Stufe der Werkstoffbearbeitung (z.B. Zuschnitte, Oberflächenbearbeitung)
- Anlagendeckung
- Eigenkapital : Anlagevermögen, multipliziert mit 100
- AOD-Konverter
- Spezialkonverter für rost-, säure- und hitzebeständige Stähle
- Audit
- durch unabhängige Prüfer vorgenommene Untersuchung eines Unternehmens(-teils), ob definierte Vorgaben eingehalten sind
B
- Bandgießen
- bei ThyssenKrupp angewendete Technologie, flüssigen Stahl zwischen zwei rotierende Rollen zu gießen, der anschließend zu Band erstarrt. Mit dem Wegfalls eines Walzvorgangs wird ein kompletter Prozessschritt eingespart.
- Bramme
- kompakter Block aus Roh-Stahl als Vorprodukt für Bleche oder Bänder
- Bruttoergebnis
- Umsatz abzüglich Herstellungskosten des Umsatzes
C
- Capital Employed
- eingesetztes verzinsliche Kapitel
- Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
- Zufluss/Abfluss flüssiger Mittel, soweit nicht durch Investitions-, Desinvestitions- oder Finanzierungstätigkeit beeinflusst
- Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
- Abfluss/Zufluss flüssiger Mittel aus Investitionen/Desinvestitionen
- CAx-Technologie
- Gesamtheit aller computerunterstützten Entwicklungs-, Konstruktions-, Fertigungs- und Steuerungstechniken
- Code of Best Practice
- Leitsätze für Corporate Governance in deutschen börsennotierten Gesellschaften, vorgestellt von unabhängiger Grundsatzkommission
- Coil
- zur Rolle gewickeltes Stahlband
- Conference Call
- Telefon-Konferenz, eingesetzt beispielsweise zur aktuellen Unterrichtung von Analysten
- Corporate Governance
- Bezeichnung für die verantwortliche, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle
- CRM
- Customer Relationship Management ist ein Bündel von Maßnahmen, gemeinsam Mehrwerte auf Kunden- und Lieferantenseite im Rahmen langfristiger Geschäftsbeziehungen zu schaffen. Dazu wird die Kundenbeziehung auf allen Prozessebenen intensiviert und auf den Kunden zugeschnitten, um die Kundenbindung nachhaltig zu festigen und die Ausstiegsschwelle aus der Geschäftsbeziehung zu erhöhen.
D
- DAX
- DAX®-Index, zusammengestellt von der Deutschen Börse. Der Index bildet die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Aktien, darunter auch der Thyssenkrupp Aktie, ab
- Delisting
- vollständiger oder teilweiser Rückzug einer Aktiengesellschaft von der Börse, z.B. Rücknahme der Notierung an einer ausländischen Börse
- Downstream-Aktivitäten
- Weiterverarbeitungsstufen von Flachstahl mit hoher Wertschöpfung, z.B. Oberflächenveredelung, Stahl-Service oder Fügetechnik
- Dow Jones Stoxx (DJ Stoxx)
- Europäischer Aktien-Index der Indexgesellschaft Stoxx Ltd.. Gründer von Stoxx waren Deutsche Börse AG, die Bourse de Paris, die Schweizer Börse und das Verlagshaus Dow Jones and Company
- Dynamischer Verschuldungsgrad
- Netto-Finanzverbindlichkeiten : Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
E
- E-Business
- Informationsaustausch, Kommunikation sowie Transaktionen zwischen Lieferanten und Herstellern bzw. Kunden (Business-to-Business) oder zwischen Herstellern und Konsumenten (Business-to-Consumer)
- EBIT
- Ergebnis vor Steuern, Anteilen anderer Gesellschafter und Zinsergebnis (Earnings Before Interest, Taxes)
- EBITDA
- Ergebnis vor Steuern, Anteilen anderer Gesellschafter, Zinsergebnis und Abschreibungen (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
- EBIT-Marge
- EBIT : Umsatz (je höher die Kennzahl, desto höher die Ertragskraft)
- EBITDA-Marge
- EBITDA : Umsatz (je höher die Kennzahl, desto höher die Ertragskraft)
- EBT
- Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter (Earnings Before Taxes)
- EBT-Marge
- EBT : Umsatz (je höher die Kennzahl, desto höher die Ertragskraft)
- Eigenkapitalrentabilität
- Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter: Eigenkapital
- Elektrostahl
- im Lichtbogenofen oder im Induktionsofen erschmolzener Stahl
- Emerging Markets
- Aufstrebende Wirtschaftsregionen insbesondere der Dritten Welt
- Entsprechenserklärung
- Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zur Umsetzung der Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex
- E-Procurement
- Materialeinkauf unter Nutzung moderner elektronischer Medien, insbesondere des Internets
- Euroland
- Wirtschaftsraum der Mitgliedsstaaten der Europäischen Währungsunion
F
- Fair Disclosure
- Gleichbehandlung aller Anspruchsgruppen bei der Informationspolitik eines börsennotierten Unternehmens
- Feinblech
- Flacherzeugnis in Dicken von 0,35 mm bis unter 3,00 mm: Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus weichen oder höherfesten Sorten zum Kaltumformen. Diese werden überwiegend metallisch oder organisch beschichtet
- Free Cash-Flow (vor Dividende)
- Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
- Free Float
- Streubesitz
- Full-Service-Supplier
- Dienstleistungsunternehmen, das seinen Kunden alle benötigten Dienstleistungen aus einer Hand anbietet
G
- Gearing
- Netto-Finanzverbindlichkeiten : Eigenkapital (je geringer die Kennzahl, desto höher der Eigenkapitalanteil am eingesetzten verzinslichen Kapital)
- Gießwalzanlage
- Moderne Fertigungslinie in der Stahlproduktion auf Basis der Dünnbrammentechnik zur Herstellung von Warmband aus flüssigem Rohstahl in nur einem Produktionsschritt
- Gross Margin
- Bruttoergebnis : Umsatz (je höher die Kennzahl, desto höher die operative Ertragskraft)
I
- Innenfinanzierungskraft
- Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit : Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
- Innenhochdruckumformen
- Innovatives Umformverfahren für die Fertigung äußerst komplexer Formen z.B. aus rohrförmigen Ausgangsteilen
- Investment Grade
- Ein Rating wird durch eine Buchstaben- und Zahlen-/Zeichenkombination ausgedrückt, welche die Bonitätsbeurteilung des Unternehmens durch die Rating-Agentur repräsentiert. Die Bonitätseinstufungen lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Investment Grade (= ausreichend sicher) und Non-Investment Grade (= spekulativ)
K
- Kapitalintensitität
- strategisch vorgegebener Mindestverzinsungsanspruch der Kapitelgeber
L
- Legierung
- Stahlwerkstoffe mit zusätzlichen metallischen und/oder nichtmetallischen Elementen (z. B. Kohlenstoff, Chrom, Silizium).
- Long Term Management Incentiveplan (LTMI)
- Gewährung von Wertzuwachsrechten für Führungskräfte des Konzerns als kapitalmarktorientiertes Vergütungselement. Ihr Wert orientiert sich an der Entwicklung der ThyssenKrupp Aktie und des Dow Jones STOXX
M
- Mid Term Incentiveplan (MIT)
- mittelfristige variable Vergütung durch Wertrechte für Vorstandsmitglieder. Kriterien sind Aufgaben, persönliche Leistung und Gesamtleistung des Vorstands sowie wirtschaftliche Lage und Erfolgsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Vergleichsumfeldes
N
- NSB®
- Kurzbezeichnung für NewSteelBody, Entwicklungsprojekt von ThyssenKrupp für eine komplette, konsequent gewichtsoptimierte Rohkarosserie aus Stahl
O
- Oberflächenveredelung
- Korrosionsschutz bei Qualitätsflachstahl durch Beschichten mit metallischen (Zink, Nickel, Aluminium) oder organischen Überzügen (Farbe, Kunststoff)
- One-Stop-Shopping
- Komplettlieferung bzw. -leistung von Produkten und Dienstleistungen aus einer Hand
- One-to-One-Marketing
- kundenindividuell ausgerichtete Verkaufsberatung und -betreuung
P
- Page-Impressions
- Anzahl von Seiten-Aufrufen innerhalb eines Internet-Auftritts
- Pick-up-Truck
- leichter Nutzkraftwagen (NKW) mit kleiner offener Ladefläche
- Purchase Accounting
- US-GAAP-Rechnungslegungsmethode zur Bilanzierung eines Unternehmenserwerbs
O
- Oberflächenveredelung
- Korrosionsschutz bei Qualitätsflachstahl durch Beschichten mit metallischen (Zink, Nickel, Aluminium) oder organischen Überzügen (Farbe, Kunststoff)
R
- Rating
- Ratings dienen der Beurteilung der zukünftigen Entwicklung eines Unternehmens zur pünktlichen und vollständigen Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen
- Recruiting
- Einstellungspolitik eines Unternehmens einschließlich Methoden der Personalbedarfsanalyse sowie der Personalsuche und -auswahl
- RSH-Stähle
- rost-, säure- und hitzebeständige Edelstähle
S
- Schrottanhänger
- Preiszuschlag, der an die Entwicklung der Schrottpreise gekoppelt ist
- Simultaneous Engineering
- enge technische Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie zur werkstoff- und produktionsintegrierten Entwicklung
- SMC
- faserverstärkter Kunststoff-Werkstoff (Sheet Molded Compound)
- Sport-Utility-Vehicle
- sportliches und geländegängiges, aber dennoch straßentaugliches Mehrzweckfahrzeug, z.B. Geländewagen
- Spotgeschäft
- Kauf bzw. Verkauf von kurzfristig verfügbaren standardisierten Produkten zu tagesaktuellen Preisen
- Spread
- Bandbreite von Kurs- bzw. Preisschwankungen
- Stahl-Service-Center
- moderne, leistungsstarke Anarbeitungsbetriebe mit fangreichen Liefer- und Service-Programm in Stahlbändern, -blechen und -zuschnitten
- Stainless
- englische Bezeichnung für Edelstahl Rostfrei.
- Stakeholder
- gesellschaftliche Gruppen, die zum Unternehmenserfolg beitragen und in verschiedener Weise Ansprüche an das Unternehmen stellen (z.B. Aktionäre, Banken, Kunden, Mitarbeiter, staatliche Stellen)
- Stranggießen
- halbkontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Brammen aus dem flüssigen Stahl
- Supply Chain Managemernt
- integrierte Planung, Steuerung und Kontrolle aller in einer Lieferkette auftretenden logistischen Aktivitäten
T
- Tailored Blank
- Platine, die aus einzelnen Stahlfeinblechen verschiedener Güte, Dicke und Oberflächenveredelung besteht und deren Teile tiefziehfähig miteinander verschweißt sind
- ThyssenKrupp best
- Programm zur Effizienzsteigerung in allen Bereichen des Unternehmens – best steht für „business excellence in service and technology“
- Triade
- Zusammenfassende Bezeichnung für die Wirtschaftsräume USA, Europäische Union und Japan
U
- ULSAB
- "Kurzbezeichnung für UltraLight Steel Auto Body, Entwicklungsprojekt der internationalen Stahlindustrie für Leichtbau-Lösungen in der Automobilfertigung; verwandte Projekte sind ULSAC (UltraLight Steel Auto Closure) und ULSAS (UltraLight Steel Auto Suspension)"
- Umschlagdauer Vorräte
- Vorratsbestände : Umsatz, multipliziert mit 360 (je niedriger die Kennzahl, desto schneller der Vorratsumschlag)
- US-GAAP
- US-amerikanische Bilanzierungsregeln (United States Generally Accepted Accounting Principles)
V
- Value-Reporting
- Kommunikation mit Öffentlichkeit und Finanzmarkt über wertorientierte Kenngrößen eines Unternehmens
- Volatilität
- Intensität der Kursschwanlungen von Aktien und Devisen bzw. der Preisänderungen von Massengütern im Vergleich zur Marktentwicklung
W
- Wertbeitrag
- Differenz ROCE und dem Kapitalkostensatz, multipliziert mit dem Capital Employed. Bei positivem Wertbeitrag liegt Verzinsung des Capital Employed über Kapitalkostensatz
Z
- Zahlungsziel Debitoren
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen : Umsatz, mulitpliziert mit 360. (je niedriger die Kennzahl, desto schneller bezahlen die Kunden)
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