Glossar

A

Anarbeitung
in Service-Center ausgelagerte erste Stufe der Werkstoffbearbeitung (z.B. Zuschnitte, Oberflächenbearbeitung)

B

Bruttoergebnis
Umsatz abzüglich Herstellungskosten des Umsatzes

C

Capital Employed
eingesetztes verzinsliches Kapital
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
Zufluss/Abfluss flüssiger Mittel, soweit nicht durch Investitions-, Desinvestitions- oder Finanzierungstätigkeit beeinflusst
Corporate Governance
Bezeichnung im internationalen Sprachgebrauch für die verantwortliche, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle

D

DAX
DAX®-Index, zusammengestellt von der Deutschen Börse. Der Index bildet die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien, darunter auch der ThyssenKrupp Aktie, ab
Delisting
vollständiger oder teilweiser Rückzug einer Aktiengesellschaft von der Börse, z.B. Rücknahme der Notierung an einer ausländischen Börse
Downstream-Aktivitäten
Weiterverarbeitungsstufen von Flachstahl mit hoher Wertschöpfung, z.B. Oberflächenverdelung, Stahl-Service oder Fügetechnik

E

EBIT
Ergebnis vor Steuern, Anteilen anderer Gesellschafter und Zinsergebnis (Earnings before interest, Taxes)
EBITDA
Ergebnis vor Steuern, Anteilen anderer Gesellschafter, Zinsergebnis und Abschreibungen (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
EBT
Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter (Earnings before Taxes)
Eigenkapitalquote
bilanzielles Eigenkapital : Bilanzsumme (je höher die Kennzahl, desto geringer der Verschuldungsgrad)
Emerging Markets
aufstrebende Wirtschaftsregionen insbesondere der Dritten Welt
Entsprechenserklärung
Erklärung von Aufsichtsrat und Vorstand nach §161 AktG zur Umsetzung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex
E-Procurement
Materialeinkauf unter Nutzung moderner elektronischer Medien, insbesondere des Internets

F

Fair Disclosure
Gleichbehandlung aller Anspruchsgruppen bei der Informationspolitik eines börsennotierten Unternehmens
Free Cash-Flow (vor Dividende)
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
Free Float
Streubesitz

G

Gearing
Netto-Finanzschulden : Eigenkapital (je geringer die Kennzahl, desto höher der Eigenkapitalanteil am eingesetzten verzinslichen Kapital)

I

Innenfinanzierungskraft
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit : Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
Investment Grade
Ein Rating wird durch eine Buchstaben- und Zahlen-/ Zeichenkombination ausgedrückt, welche die Bonitätsbeurteilung des Unternehmens durch die Rating-Agentur repräsentiert. Die Bonitätseinstufungen lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: "Investment Grade" (= ausreichend sicher) und "Non Investment Grade" (= spekulativ)

K

Kapitalkostensatz
strategisch vorgegebener Mindestverzinsungsanspruch der Kapitalgeber

L

Long Term Management Incentiveplan (LTMI)
Gewährung von Wertzuwachsrechten für Führungskräfte des Konzerns als kapitalmarktorientiertes Vergütungelement. Ihr Wert orientiert sich an der Entwicklung der ThyssenKrupp Aktie und des Dow Jones STOXX

M

Mid Term Incentiveplan (MTI)
mittelfristige variable Vergütung durch Wertrechte für Vorstandsmitglieder. Kriterien sind Aufgaben, persönliche Leistung und Gesamtleistung des Vorstands sowie wirtschaftliche Lage und Erfolgsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Vergleichsumfeldes

O

One-Stop-Shopping
Komplettlieferung bzw. -leistung von Produkten und Dienstleistungen aus einer Hand

R

Rating
Ratings dienen der Beurteilung der zukünftigen Fähigkeit eines Unternehmens zur pünktlichen und vollständigen Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen und ergeben sich aus der Analyse quantitativer und qualitativer Faktoren. Dabei werden Geschäfts- und Finanzrisikoprofil bewertet
ROCE
Gesamtkapitalrentabilität (Return on Capital Employed)

S

SMC
faserverstärkter Kunststoff-Werkstoff (Sheet Molded Compound)

T

Tailored Blank
Platine, die aus einzelnen Stahlfeinblechen verschiedener Güte, Dicke und Oberflächenveredelung besteht und deren Teile tiefziehfähig miteinander verschweißt sind
ThyssenKrupp best
Programm zur Effizienzsteigerung in allen Bereichen des Unternehmens. best steht für „business excellence in service and technology"

U

Umschlagsdauer Vorräte
Vorratsbestände : Umsatz, multipliziert mit 360 (je niedriger die Kennzahl, desto schneller der Vorratsumschlag)

V

Volatilität
Intensität der Kursschwankungen von Aktien und Devisen bzw. der Preisänderungen von Massengütern im Vergleich zur Marktentwicklung

W

Wertbeitrag
Differenz zwischen ROCE und dem Kapitalkostensatz, multipliziert mit dem Capital Employed. Bei positivem Wertbeitrag liegt Verzinsung des Capital Employed über Kapitalkostensatz

Z

Zahlungsziel Debitoren
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen : Umsatz, multipliziert mit 360 (je niedriger die Kennzahl, desto schneller bezahlen die Kunden)