Mitarbeiter
Mitarbeiterzahl deutlich rückläufig
Die Zahl der Mitarbeiter ist weiter zurückgegangen. Am 31. März 2010 zählte ThyssenKrupp weltweit 172.576 Mitarbeiter, 19.945 oder 10,4 % weniger als ein Jahr zuvor. Auf Grund von Unternehmensverkäufen beschäftigte insbesondere die Business Area Materials Services weniger Mitarbeiter. Stellenzuwächse gab es dagegen bei Steel Americas.
Gegenüber dem 30. September 2009 nahm die Mitarbeiterzahl um 14.919 oder 8,0 % ab. Die Entwicklung war sowohl in Deutschland als auch in den übrigen Ländern rückläufig. In Deutschland ging die Mitarbeiterzahl um 12,2 % auf 71.310 zurück, in den übrigen Ländern um 4,7 % auf 101.266. Ende März 2010 hatten damit 41 % der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz in Deutschland, 24 % im europäischen Ausland, 13 % im NAFTA-Raum, 11 % in Asien – insbesondere in China und Indien –, 9 % in Südamerika sowie 2 % in den übrigen Regionen.
Gegen Ende des 1. Halbjahres 2009/2010 waren im ThyssenKrupp Konzern weltweit nur noch 7.188 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen – gegenüber einem Höchststand im April 2009 von 38.020. Seit Sommer 2009 ist die Kurzarbeit stetig zurückgegangen. So sank die Zahl der Mitarbeiter in Kurzarbeit bei der Business Area Steel Europe von 14.004 im April 2009 auf nur 819 im März 2010. Ein Ende dieser beschäftigungssichernden Maßnahme ist für dieses Geschäftsjahr aber noch nicht absehbar.
Aufbau von ThyssenKrupp Business Services und ThyssenKrupp IT Services
Nachhaltige Veränderungen in der Belegschaftsstruktur finden derzeit im Bereich Corporate statt. Die im Rahmen der Neuorganisation des Konzerns gegründeten ThyssenKrupp Business Services GmbH und ThyssenKrupp IT Services GmbH übernehmen ausgewählte standardisierbare sowie kompetenzbasierte Prozesse, die nicht zu den Kernaktivitäten der Konzernunternehmen gehören. Sie bündeln und optimieren diese und erzielen dadurch nachhaltige Kostenvorteile. Die Spanne der internen Leistungen reicht von der Entgeltabrechnung über Buchhaltungsaufgaben bis zu kommunikativen und IT-Dienstleistungen.
Beim Aufbau der neuen Einheiten werden bereits bestehende Shared-Services-Strukturen genutzt. Der Fokus liegt zunächst in Deutschland, später wird das Konzept konzernweit ausgedehnt.
Nach dem Start der beiden Gesellschaften im Oktober 2009 wuchs die Belegschaft bis 31. März 2010 auf 578 Mitarbeiter. Noch in diesem Geschäftsjahr ist ein weiterer Anstieg auf rund 700 Mitarbeiter geplant, mittelfristig erwarten wir eine Belegschaftsstärke von über 1.500 Mitarbeitern.




