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Finanz- und VermögenslageAnalyse der KapitalflussrechnungDer in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente". Aus der operativen Geschäftstätigkeit ergibt sich im Berichtsquartal ein Mittelabfluss in Höhe von -0,1 Mrd € nach +0,9 Mrd € im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Verschlechterung des Operating Cash-Flow um 1,0 Mrd € ist im Wesentlichen mit dem verstärkten Aufbau des Working Capital als Folge der Geschäftsausweitung zu erklären. Der negative Betrag des Cash-Flow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,3 Mrd € auf -1,1 Mrd €. Ursache hierfür sind die um 0,6 Mrd € auf 1,2 Mrd € gestiegenen Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen, die im Wesentlichen die Errichtung des Stahlwerks in Brasilien betreffen. Im Vergleich zum Vorjahr wirken um 0,1 Mrd € geringere Investitionen in Finanzielle Vermögenswerte gegenläufig. Die Einzahlungen aus Desinvestitionen von Finanziellen Vermögenswerten und Sachanlagen erhöhten sich jeweils um 0,1 Mrd € gegenüber dem 2. Quartal 2005/2006. Der Free Cash-Flow, d.h. die Summe aus Operating Cash-Flow und Cash-Flow aus Investitionstätigkeit, hat sich mit -1,1 Mrd € im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,3 Mrd € verringert. Ursachen hierfür sind insbesondere der erhöhte Aufbau des Working Capital sowie die gestiegenen Investitionen in Sachanlagen. Analyse der BilanzstrukturDie nachfolgende Darstellung der Bilanzstruktur schließt die zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte und Schulden ein, die in der Konzerbilanz separat ausgewiesen werden. Insgesamt ist die Bilanzsumme gegenüber dem 30. September 2006 mit 36.551 Mio € leicht gestiegen. Die Erhöhung des Sachanlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus dem Baufortschritt des Stahlwerks in Brasilien. Der Anstieg der Vorräte um 1.403 Mio € auf 8.813 Mio €, im Wesentlichen in den Segmenten Stainless und Services, resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Rohstoffpreise, insbesondere der Nickelpreise, und den auf Grund von Umsatzausweitungen gestiegenen Mengenbeständen. Die Ausweitung des Geschäftsbetriebs führte in nahezu allen Bereichen zu einem deutlichen Anstieg der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dieser Effekt wurde durch die Veräußerung des nordamerikanischen Karosserie- und Fahrwerksgeschäfts abgemildert. Aus diesem Abgang ergab sich zudem eine Reduzierung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die kurzfristigen Übrigen Verbindlichkeiten zum 31. März 2007 enthalten die Kartellstrafe der EU-Kommission gegen ThyssenKrupp Elevator wegen Wettbewerbsverstößen in Höhe von rund 480 Mio €. Insbesondere der beschriebene Anstieg der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen führte zu einem Mittelabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit; ferner ergab sich durch Investitionen in das Sachanlagevermögen ein Abfluss von Geldmitteln für Investitionen. Insgesamt führte dies zu einem Rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 1.831 Mio € auf 2.616 Mio €. Das Eigenkapital stieg um 182 Mio € auf 9.109 Mio €. Wesentliche Faktoren waren der im 1. Halbjahr 2006/2007 erzielte Periodenüberschuss sowie gegenläufig die Dividendenausschüttung der ThyssenKrupp AG in Höhe von 489 Mio €. |
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