FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Flüssige Mittel".

Aus der operativen Geschäftstätigkeit ergibt sich im Berichtsquartal ein Mittelabfluss in Höhe von -0,6 Mrd € nach +0,1 Mrd € im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Verschlechterung des Operating Cash-Flow um 0,7 Mrd € ist im Wesentlichen mit dem Aufbau von Vorräten in Höhe von 1,1 Mrd € gegenüber der Vorperiode zu erklären. Gegenläufig wirkte sich der Periodenüberschuss vor Abschreibungen aus, der im 1. Quartal 2006/2007 um 0,4 Mrd € höher lag.

Der negative Betrag des Cash-Flow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,2 Mrd € auf -0,6 Mrd €. Ursache hierfür sind die um 0,4 Mrd € auf 0,8 Mrd € gestiegenen Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen. Gegenläufig haben sich die im 1. Quartal 2006/2007 um 0,2 Mrd € höheren Einnahmen aus Desinvestitionen langfristiger Vermögenswerte ausgewirkt.

Der Free Cash-Flow, d.h. die Summe aus Operating Cash-Flow und Cash-Flow aus Investitionstätigkeit, hat sich im Berichtsquartal mit -1,2 Mrd € im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres um 0,8 Mrd € verringert; zu den Ursachen zählen der erhöhte Aufbau von Vorräten sowie die gestiegenen Investitionen in Sachanlagen. Der im Berichtszeitraum erzielte negative Free Cash-Flow ist verantwortlich für die Erhöhung der Netto-Finanzverbindlichkeiten.

Die nachfolgende Darstellung der Bilanzstruktur schließt die zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ein, die in der Konzernbilanz separat ausgewiesen werden.

Insgesamt ist die Bilanzsumme gegenüber dem 30. September 2006 mit 35.810 Mio € nahezu unverändert.

Die Veräußerung des nordamerikanischen Karosserie- und Fahrwerksgeschäfts führte zu einem Rückgang der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Der Anstieg der Vorräte um 1.110 Mio € auf 8.520 Mio € – im Wesentlichen in den Segmenten Stainless und Services – resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Rohstoffpreise, insbesondere der Nickelpreise, und der auf Grund von Umsatzausweitungen gestiegenen Mengenbestände.

Die höheren Vorräte führten zu einem Mittelabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit; ferner ergab sich durch Investitionen in das Sachanlagevermögen ein Abfluss von Geldmitteln für Investitionen. Beides ließ die Flüssigen Mittel um 1.130 Mio € auf 3.317 Mio € zurückgehen.

Das Eigenkapital stieg um 499 Mio € auf 9.426 Mio €. Wesentlicher Faktor war hier das positive Ergebnis des Quartals.