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Geschäftslage
| ThyssenKrupp in Zahlen |
| Alle Angaben beziehen sich auf fortgeführte Aktivitäten. * vor Steuern |
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Auftragseingang |
Mio € |
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11.180 |
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12.776 |
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22.036 |
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24.331 |
Umsatz |
Mio € |
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10.610 |
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11.786 |
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20.698 |
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22.728 |
EBITDA |
Mio € |
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963 |
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1.278 |
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1.963 |
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2.176 |
Ergebnis* |
Mio € |
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448 |
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773 |
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978 |
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1.198 |
Mitarbeiter (31.03.) |
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186.930 |
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187.997 |
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186.930 |
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187.997 |
Auftragseingang und Umsatz
Nach dem guten Start in das 1. Quartal konnte ThyssenKrupp auch im 2. Quartal 2005/2006 die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen. Auftragseingang und Umsatz zeigten erfreuliche Zuwächse. Die Entwicklung des Euro gegenüber wichtigen Währungen hatte sich positiv ausgewirkt.
Der Auftragseingang aus fortgeführten Aktivitäten stieg um 14 % auf 12,8 Mrd €. Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten wuchs um 11 % auf 11,8 Mrd €. Die Segmente Steel und Stainless profitierten von der gestiegenen Nachfrage auf den internationalen Stahlmärkten und höheren Preisen. Automotive hat sich in einem schwierigen Marktumfeld behauptet. Technologies erzielte ein hohes Geschäftsvolumen. Elevator ist sowohl im Service- als auch im Neuinstallationsgeschäft gewachsen. Auch bei Services hat die anziehende Nachfrage das Geschäft spürbar belebt.
UMSATZ* in Mrd €

* aus fortgeführten Aktivitäten
Ergebnis
ERGEBNIS* in Mio €

* aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern
Im 2. Quartal 2005/2006 erzielte ThyssenKrupp mit einem Ergebnis vor Steuern von 773 Mio € eine Steigerung um 325 Mio € und den höchsten Quartalsgewinn seit der Fusion von Thyssen und Krupp 1999. Der Quartalsgewinn enthält im Bereich Corporate einen einmaligen Ertrag aus der Vereinnahmung der Break Fee aus der nicht durchgeführten Übernahme des kanadischen Stahlunternehmens Dofasco in Höhe von netto 142 Mio € nach Abzug der Transaktionskosten, aber auch einmalige Aufwendungen aus einer außerplanmäßigen Abschreibung im Segment Automotive in Höhe von 49 Mio €. Ohne diese wesentlichen Sondereffekte erreichte das Ergebnis vor Steuern 680 Mio €. Insbesondere die Segmente Steel und Technologies verzeichneten herausragende Gewinnsteigerungen. Steel erwirtschaftete deutlich mehr als die Hälfte des Gesamtergebnisses.
Das Segment Steel erzielte die Gewinnsteigerung auf Grund einer anhaltend hohen Nachfrage bei steigenden Preisen; dadurch wurden signifikante Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Frachten mehr als kompensiert. Stainless erreichte den Vorjahresgewinn nicht, da die Basispreise für rostfreie Edelstähle im 2. Quartal noch deutlich unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals lagen. Der Stainless-Markt in China wird weiter durch Überkapazitäten geprägt; dies führte zu Verlusten bei der chinesischen Aktivität. Automotive verbuchte einen Verlust in Folge einer außerplanmäßigen Abschreibung des Sachanlagevermögens im kanadischen Presswerk Kitchener. Bereinigt um diesen Einmaleffekt lag der operative Gewinn von Automotive etwa auf Vorjahreshöhe. Technologies steigerte den Gewinn durch hohe Auslastung und gute Auftragsergebnisse bei Plant Technology und Marine Systems sowie die anhaltend hohe Nachfrage nach den Produkten von Mechanical Engineering. Positiv wirkte auch der Wegfall der Belastungen aus zwischenzeitlich abgegebenen Verlustbereichen. Elevator erzielte trotz anhaltenden Wettbewerbsdrucks einen deutlichen Gewinnzuwachs, insbesondere in Nordamerika führte die gestiegene Nachfrage nach Neuinstallationen zu deutlich höheren Ergebnissen. Zum Gewinnanstieg im Segment Services trugen vor allem die Erfolge bei den Gerüstdienstleistungen in Nordamerika bei.
Nach der Berücksichtigung von Corporate und der Steueraufwendungen verblieb ein Periodenüberschuss von 441 Mio €. Zieht man hiervon den auf Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Gewinn von 12 Mio € ab, ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie von 0,84 €. Im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es 2,13 €. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahresquartal 1,63 € pro Aktie aus nicht fortgeführten Aktivitäten stammten, für die im Berichtsquartal keine Aufwendungen oder Erträge mehr anfielen.
Netto-Finanzverbindlichkeiten und Investitionen
NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN in Mio €

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten zum 31. März 2006 beliefen sich auf 191 Mio €. Sie haben sich somit nur geringfügig verändert, obwohl die Liquidität durch die Dividendenzahlung im Januar 2006 mit 412 Mio € belastet wurde.
Gegenüber dem 31. März 2005 konnten die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns um 1.784 Mio € zurückgeführt werden.
ThyssenKrupp investierte im 2. Quartal 2005/2006 insgesamt 492 Mio €, 15 % weniger als im Vorjahresquartal. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte erreichten 362 Mio €, die übrigen 130 Mio € entfielen auf den Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen sowie auf andere finanzielle Vermögenswerte.
Mitarbeiter
Im laufenden Geschäftsjahr stieg die Zahl der Mitarbeiter. ThyssenKrupp zählte am 31. März 2006 weltweit 187.997 Mitarbeiter, 2.065 oder 1 % mehr als zu Ende des vergangenen Geschäftsjahres. Im Segment Services, aber auch bei Elevator hat sich die Mitarbeiterzahl durch Unternehmenskäufe erhöht, während sie in den übrigen Segmenten rückläufig war.
In Deutschland hat sich die Zahl der Mitarbeiter um 4 % auf 84.117 verringert, außerhalb Deutschlands stieg sie um 5 % auf 103.880. Ende März 2006 waren damit 45 % der Mitarbeiter in Deutschland tätig, 23 % in den übrigen Ländern Europas und 18 % im Nafta-Raum.