Europäische Kommission genehmigt Zusammenschluss von Outokumpu und Inoxum

Freigabe für Bündelung der Edelstahlgeschäfte zu einem neuen Weltmarktführer - Voraussetzung für nachhaltige Sicherung von Beschäftigung und Wertpotenzial

Weiterer wichtiger Meilenstein bei der strategischen Weiterentwicklung von ThyssenKrupp

Die Europäische Kommission hat heute den Zusammenschluss von Outokumpu und Inoxum, der Edelstahlsparte von ThyssenKrupp, unter Auflagen genehmigt und damit der Bündelung der Geschäfte zu einem neuen Weltmarktführer im Edelstahlsektor eine Freigabe erteilt. Das Closing der Transaktion wird noch in diesem Jahr erwartet.

Meilenstein für die Strategische Weiterentwicklung

„Der Zusammenschluss von Inoxum und Outokumpu markiert für uns einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung unserer strategischen Weiterentwicklung“, sagte Dr. Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp. „Wir haben mit der heutigen Freigabe einen wichtigen Schritt auf unserem Weg zu einem diversifizierten Industriekonzern getan. ThyssenKrupp schärft durch diese Transaktion sein strategisches Profil und reduziert die Nettoverschuldung.“

Hiesinger ergänzte: „Der Zusammenschluss von Outokumpu und Inoxum wird nach unserer Überzeugung das neue Unternehmen trotz der Auflagen der Europäischen Kommission auf dem Weltmarkt deutlich wettbewerbsfähiger machen. Die Verbindung schafft vielversprechende Perspektiven, die sich langfristig auch für die Beschäftigten von Inoxum auszahlen werden. Ich danke den Mitarbeitern von Inoxum und den Arbeitnehmervertretern ausdrücklich dafür, dass Sie den Zusammenschluss von Anfang an mitgetragen und die Transaktion kooperativ begleitet haben.“

Portfoliooptimierung zügig umgesetzt

ThyssenKrupp hatte die Trennung von Inoxum als Teil seiner strategischen Weiterentwicklung beschlossen.
Der Konzern hatte im Mai 2011 im Rahmen einer Portfoliooptimierung angekündigt, sich von solchen Geschäften zu trennen, für die alternative strategische Optionen außerhalb des Konzerns tragfähiger sind. Insgesamt handelte es sich dabei um Geschäfte mit einem Umsatzvolumen von mehr als 10 Mrd. Euro. Mit der nun genehmigten Einbringung von Inoxum hat ThyssenKrupp weniger als 18 Monate später für alle im Mai 2011 angekündigten Portfoliomaßnahmen Lösungen gefunden oder die Transaktionen bereits vollständig abgeschlossen.

Bei ThyssenKrupp arbeiten 170.000 Mitarbeiter in rund 80 Ländern mit Leidenschaft und hoher Kompetenz an Produktlösungen für nachhaltigen Fortschritt. Ihre Qualifikation und ihr Engagement sind die Basis für unseren Erfolg. ThyssenKrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Umsatz von 49 Mrd €.

Innovationen und technischer Fortschritt sind für uns Schlüsselfaktoren, um das globale Wachstum und den Einsatz begrenzter Ressourcen nachhaltig zu gestalten. Mit unserer Ingenieurkompetenz in den Anwendungsfeldern "Material", "Mechanical" und "Plant" ermöglichen wir unseren Kunden, sich Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erarbeiten sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen.

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Veröffentlicht am 07.11.2012, 12:10 Uhr (MEZ)