Frühere Hilfsprojekte
ThyssenKrupp hat sich bereits beim Erdbeben in Sichuan, dem Hurrikan Katrina und beim Tsunami in Asien für dringend benötigte Hilfe engagiert.
Bau einer Schule in Chengdu
Am 12. Mai 2008 hatte ein Erbeben der Stärke 7,9 die chinesische Provinz Sichuan erschüttert. Chengdu war neben anderen Städten besonders betroffen. Durch das Erdbeben wurden komplette Dörfer und Stadtteile zerstört, ganze Straßenzüge, Fabriken und auch Schulen brachen in sich zusammen. Mit Spenden der ThyssenKrupp AG und Mitarbeitern der Shanghai Krupp Stainless wurde der Wiederaufbau einer Schule für Behinderte ermöglicht.
Hilfe für Hurrikan Opfer
Die Hilfsaktion "Convoy of Compassion" - frei übersetzt: "Konvoi des Mitgefühls" - war im Sommer 2005 eine professionell organisierte Aktion von ThyssenKrupp USA und ThyssenKrupp Services zur Unterstützung der Opfer, die durch den Hurrikan "Katrina" ihr Hab und Gut verloren hatten. Fünf riesige Trucks brachten Wasser, notwendige Lebensmittel, Verbandszeug und andere lebenswichtige Dinge in die zerstörten Regionen. Der "Convoy of Compassion" ergänzte die finanzielle Hilfe des Konzerns: ThyssenKrupp USA hat mit einer Spende von einer Million US-Dollar die Mitarbeiter unterstützt, deren Häuser zerstört oder beschädigt wurden und nicht versichert waren.
Tsunami in Asien
Eine verheerende Flutwelle in Asien hat Ende 2004 Hunderttausenden das Leben genommen und Millionen Menschen zurückgelassen, die zwar ihr Leben retten konnten, aber alles andere verloren haben. Der Vorstand der ThyssenKrupp AG hat daher unmittelbar nach der Flut ein Spendenvolumen von rund 2,5 Mio. € zur Verfügung gestellt. Zugleich rief der Konzernbetriebsrat mit der Aktion "Eine Stunde für Asien" weltweit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns auf, für die Flutopfer zu spenden. Diese Aktion stieß auf eine extrem hohe Spendenbereitschaft: Rund 300.000 € haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns für die Flutopfer gespendet – obwohl viele zuvor schon privat gespendet hatten.
Mit diesen Geldern wurden langfristige Wiederaufbau-Projekte unterstützt, die die Lebensgrundlagen der betroffenen Menschen nachhaltig sichern. Schwerpunkte der ThyssenKrupp Hilfsmaßnahmen lagen in den Ländern Indien und Thailand.
Plakat "Eine Stunde für Asien"
Hilfsprojekte in Asien im Einzelnen
- Indien |
- Indonesien |
- Thailand
- Indien
- Unterstützung für Kleinstbauern in der Region Nagapattinam (Belegschaftsspende)
- Durch den Tsunami wurden die Felder der Kleinstbauern im Nagapattinam-Distrikt überschwemmt und die Ernte, die unmittelbar bevorstand, komplett vernichtet.
- Wiederaufbau und Dorfentwicklung in der Region Kanyakumari
- Die Menschen an der Südspitze Indiens leben überwiegend vom Fischfang. Durch die Flut wurden sie daher nicht nur ihrer Unterkünfte und Habseligkeiten beraubt, sondern auch ihre Lebensgrundlage - die Fischerboote - wurde fast vollständig zerstört.
- Hilfe für die Unberührbaren und das Volk der Irula
- In den Distrikten Kanchipuram und Cuddalore leben viele Fischerfamilien, die zur Kaste der Unberührbaren gehören. Sie haben durch den Tsunami alles verloren, erhalten aber von offiziellen Stellen keine Unterstützung.
- Indonesien
- Abgelegen aber nicht vergessen:
- ThyssenKrupp errichtete ein Medical Center in der abgelegenen und stark betroffenen Region Janggeut.
- Thailand
- Die Ban Tab La Mu-Schule
- In den sechs südlichen Provinzen von Thailand hatten die Behörden rund 150 Schulen benannt, die Hilfe benötigen.
- Baan Nam Kem Tsunami Memorial Park
- Am 26.12.2005 ist der mehrheitlich von ThyssenKrupp finanzierte Tsunami Memorial Park in Baan Nam Kem, wo mehr als 700 Tote zu beklagen waren, feierlich der Öffentlichkeit übergeben worden.
- Children’s World Academy
- In Zusammenarbeit mit weiteren Sponsoren unterstützt ThyssenKrupp eine Initiative der "Internationale Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie an der Freien Universität Berlin" zum Bau einer Schule.




