Produkte und Projekte
InCar
Mit InCar hat ThyssenKrupp Weichen für das Automobil der nahen Zukunft gestellt. 35 neue Lösungen für Karosserie, Antrieb und Fahrwerk bieten verbesserte Funktionen, sparen Gewicht und Kosten und entlasten nachhaltig das Klima. Ingesamt rund 5.500 Kilogramm Treibhausgase lassen sich mit den ökologisch besten Innovationen für jedes einzelne Auto sparen. Dabei ist die InCar-Ökobilanz ganzheitlich: Sie bewertet nicht nur die Emissionen aus 250.000 Kilometern Fahrbetrieb, sondern auch die bei der Produktion der Bauteile frei werdenden Treibhausgase - beginnend beim Abbau der Rohstoffe.
InCar spart 5.500 Kilogramm Treibhausgase pro Autoleben.
InCar ist ein Forschungsprojekt, in dem der ThyssenKrupp Konzern seine gesamte Automobilkompetenz gebündelt hat. Das Projekt bietet automobile Innovationen für Karosserie, Antrieb und Fahrwerk. Die Innovationen sind mit hohem Aufwand wirtschaftlich und fertigungstechnisch abgesichert, so dass Automobilhersteller sie zügig in die Serienfertigung übernehmen können.
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| InCar 2009 | PDF (2,1 MB) |
Innovative Lösungen für Windenergieanlagen
Der weltweite Bedarf an Ressourcen wächst. Energie ist teuer und wird knapper. Wie gehen wir so verantwortungsvoll wie möglich mit Energie um? Wie können wir unbegrenzt verfügbare Energieträger erschließen? Die Nachfrage nach elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien steigt rasant. Bei seiner Gewinnung spielt Windkraft schon heute eine wichtige Rolle und wird weiter an Bedeutung gewinnen. Für diese globalen Herausforderungen bietet ThyssenKrupp mit seiner Engineering-Kompetenz vielfältige Lösungen für Windenergieanlagen an und sucht kontinuierlich nach weiteren innovativen Antworten. Von unserem herausragenden Ingenieurwissen profitieren auch unsere Kunden für Windenergieanlagen im Offshore und Onshore-Bereich.
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| Broschüre Windenergie | PDF (8,0 MB) |
Neue Beschichtungen für wirtschaftliche Produktion
Das neue Beschichtungsverfahren LubriTreat® verbessert das Umformverhalten verzinkter Stähle entscheidend. Die neuartige Beschichtung ist zudem frei von Schwermetallen und ermöglicht nickelfreie, umweltverträgliche Verarbeitungsprozesse. LubriTreat® sorgt für weniger Reibung im Umformprozess, weniger Werkzeugverschleiß und weniger Ausschuss bei der Blechumformung. Beste Lackhaftung und ein optimales Oberflächenerscheinungsbild sind gewährleistet. Das patentierte Produkt eignet sich für alle feuer- und elektrolytisch verzinkten Feinbleche.
Spezialwerkzeuge für die Zukunftsmärkte der regenerativen Energien
Solarthermische Turmkraftwerke benötigen Tausende von Spiegeln zur Fokussierung der solaren Energie. Diese sogenannten Heliostaten werden im Allgemeinen auf Betonfundamenten verankert. Mit einem von uns entwickelten Spezialgerät zur Gründung von Heliostaten lassen sich die Baukosten jetzt beachtlich senken. Das Gerät rammt vibrierend in kurzer Zeit dünnwandige Rohre in den Boden, wobei der obere Teil des Rohrs als Träger für den Heliostaten inklusive aller Anbauten dient. Auch bei Geothermiebohrungen zur Erforschung und Nutzung von Erdwärme ist unsere Tiefbautechnik gefragt. Durch überlagernde Vibrationen auf dem Drehbohrkopf erhöht sich der Bohrfortschritt erheblich.
Hochflexible Aufzugstechnologie
Zu den am Markt erfolgreichsten Innovationen der vergangenen Jahre gehört TWIN: Zwei Aufzugskabinen fahren übereinander und unabhängig voneinander im gleichen Schacht. Das beansprucht deutlich weniger Platz und sorgt für einen großen Gewinn an Leistung und Komfort. Unser Elevator-Bereich bietet die TWIN-Technologie exklusiv an. Der Erfolg von TWIN zeugt von der wachsenden Bedeutung des High-Rise-Segments: Hochhäuser, die nach anspruchsvollen Transportlösungen verlangen. Insbesondere in sehr hohen Gebäuden ergänzen sich schnelle Doppeldecker-Aufzüge und hochflexible TWIN-Systeme optimal, um Passagiere innerhalb bestimmter Gebäudezonen zu befördern. Ein gutes Beispiel für ein solches Mobilitätskonzept ist der 385 m hohe CMA Tower in Riad, Saudi-Arabien. Hier sind 17 TWINs mit elf Doppeldeckeraufzügen und zwölf weiteren Anlagen – unter anderem in besonders energieeffizienter maschinenraumloser Ausführung – eingebaut. Bei diesem Projekt kamen fast alle High-Rise-Komponenten aus unserem Produktportfolio zum Einsatz. Ohne die neuesten Maschinen-, Steuer-, Regel- und Sicherheitstechnologien, die in den letzten Jahren für die Personenbeförderung entwickelt wurden, wären solche anspruchsvollen Bauvorhaben kaum zu realisieren.
iwalk – neuer Fahrsteig setzt Maßstäbe
Wesentlich weniger Platz als herkömmliche Fahrsteige benötigt der iwalk. Der nutzbare Fahrsteigbereich wird bei gleichen Außenabmessungen breiter und bietet dem Fahrgast mehr Raum und Komfort. Die erheblich reduzierte Einbautiefe bedeutet auch deutlich geringere Bauarbeiten. Der iwalk kann sogar direkt auf dem vorhandenen Boden installiert werden – ohne zusätzliche Baumaßnahmen. Dank des neuartigen modularen Konzepts lassen sich innerhalb kürzester Zeit je nach Bedarf einzelne Fahrsteigsegmente ergänzen oder entfernen, ein kompletter Standortwechsel ist ebenfalls möglich. Der iwalk eignet sich besonders für Metrostationen, Bahnhöfe, Flughäfen und Messegelände – nicht nur für Neuinstallationen, sondern auch zur Modernisierung bestehender Anlagen. Zudem kann der iwalk mit einem neuen Energieeinsparsystem ausgestattet werden: Je nach Anzahl der Fahrgäste optimiert das System den Stromverbrauch, ohne die Betriebsgeschwindigkeit zu verringern.
Biobasierte Kunststoffe aus Bernsteinsäure
Nachhaltiger Ressourceneinsatz erfordert neue Wege bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Seit 2006 entwickeln wir daher biotechnologische Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Im Fokus der chemischen Industrie steht unter anderem die Bernsteinsäure als Rohstoff für biobasierte Kunststoffe. Dafür haben wir gemeinsam mit einem US-amerikanischen Unternehmen ein Produktionsverfahren entwickelt. Nach erfolgreichen Versuchen in einer Pilotanlage in Mexiko entsteht in Louisiana/USA die erste industrielle biotechnologische Bernsteinsäureanlage der Welt.
Ressourcenschonung in der Zementherstellung
Um natürliche Ressourcen zu schonen, haben unsere Anlagenspezialisten eine Strategie zum thermischen und stofflichen Recycling von Abfällen bei der Zementherstellung entwickelt. Die umfangreichen Konzepte sehen vor, möglichst auf fossile Brennstoffe im Zementwerk zu verzichten. In Kombination mit einer intensiven Kundenberatung lassen sich auf diesem Weg Kosten und Emissionen enorm senken. Ein Beispiel für die vielen Einzelmaßnahmen ist der weiterentwickelte Hauptbrenner, der im Drehrohrofen den Rohstoff zum Klinker brennt. Durch eine konstruktive Anpassung können die Primärluftdüsen auch während des Brennbetriebs jederzeit von außen verstellt und dem eingesetzten Ersatzbrennstoff angepasst werden.
Zylinderkopfhaube mit integrierten Nockenwellen
Unseren Ingenieuren und Technikern ist es gelungen, das bewährte Presta-Fügeverfahren für gebaute Nockenwellen erstmalig für eine komplette Zylinderkopfhaube inklusive der integrierten Nockenwellen einzusetzen. Der Kunde erhält somit von uns nicht nur einzelne Nockenwellen, sondern ein einbaufertiges Modul. Modulkonzepte mit integrierten Nockenwellen sind neu am Markt und in Serie bisher nicht verfügbar. Neben eingesparten Kosten bei der Zylinderkopfbearbeitung ist auch der Aufwand bei der Motormontage geringer. Durch den Zusammenbau der einzelnen fertig bearbeiteten Nockenwellenbauteile direkt in der Zylinderkopfhaube können die Lagerdeckel entfallen. Dies verbessert die Hydrodynamik, Wälzlager lassen sich einfach und ohne Deformation integrieren.



