Die Fusion der beiden Stahlgesellschaften von Thyssen und Krupp zum 1. September 1997 wurde unübersehbar an der Hauptverwaltung des neuen Unternehmens dokumentiert.
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Nachdem Bemühungen um Kooperation zwischen Thyssen und Krupp im Flachstahlbereich bis dahin zu keinem Erfolg führten (siehe Thyssen 1983), wird im März 1997 die Absicht der Fried. Krupp AG Hoesch-Krupp bekannt, den Thyssen-Konzern mehrheitlich zu erwerben. Nach Aufgabe des Übernahmevorhabens beraten beide Unternehmen intensiv über das industrielle Konzept einer gemeinsamen Flachstahlgesellschaft, in die die Thyssen Stahl AG und die Krupp Hoesch Stahl AG ihre Flachstahlaktivitäten einbringen. Die Thyssen Krupp Stahl AG nimmt am 1. September 1997 ihren Geschäftsbetrieb auf; sie gehört zu den weltweit größten Flachstahlherstellern.
Im Zuge der Stahlfusion verabreden beide Unternehmen die Prüfung weiterer Felder der Zusammenarbeit (siehe 17. März 1999).