Blick vom Winderhitzer des Hochofens I auf das Thomas- und Siemens-Martin-Stahlwerk Bruckhausen mit Kokerei (vorn rechts) nach alliierten Luftangriff im Januar 1945. Man beachte den von US-Artillerie von der linken Rheinseite zerschossenen Kamin.
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Im Zweiten Weltkrieg wird die Thyssenhütte 96-mal von alliierten Bomberverbänden angegriffen, jedoch nur zweimal mit nachhaltigem Erfolg. Nach dem schweren Angriff im Oktober 1944 kommt die Produktion nur kurzfristig zum Erliegen, erst nach dem Luftangriff vom 22. Januar 1945 steht die Thyssenhütte endgültig still, da insbesondere Energie- und betriebliche Verkehrsanlagen schwer beschädigt sind. Am 28. März 1945 wird Hamborn von US-Truppen besetzt. Nach Kriegsende werden die Arbeiter mit Aufräumarbeiten beschäftigt, da die Alliierten dem Werk Thyssenhütte eine Produktionsgenehmigung verweigern.