1940
Kriegseinsatz der August Thyssen-Hütte AG.

Arbeiter in Schutzkleidung auf der Ofenbühne im Elektrostahlwerk der August Thyssen-Hütte AG, um 1940.
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Die seit Mitte der 1930er-Jahre betriebene Aufrüstungspolitik zeigt bei der August Thyssen-Hütte AG zunächst wenige Auswirkungen, da ihr innerhalb der Vereinigte Stahlwerke AG der Produktbereich Halbzeug zugewiesen ist. Mit Kriegsbeginn ändert sich dies: In der reglementierten Kriegswirtschaft gestaltet sich die Produktion bei Baustoff-, Rohstoff-, Arbeitskräfte- und Energiemangel zunehmend schwieriger. Der durch Einberufungen von Mitarbeitern bei gleichzeitig steigenden Rüstungsanforderungen entstandene Arbeitskräftemangel wird durch den Einsatz ausländischer Arbeitskräfte, insbesondere durch Fremdarbeiter und Kriegsgefangene, ausgeglichen.

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