Blick aus einem Büro auf die Bruckhausener Werksanlagen der August Thyssen-Hütte AG, um 1935.
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Die Vereinigte Stahlwerke AG wird 1933/34 zur Verbesserung ihrer Leitungsfunktion dezentralisiert. Hierzu werden Werke mit gleichen Produktionsschwerpunkten in sogenannten Betriebsgesellschaften zusammengeschlossen und rechtlich verselbstständigt. Das Anlagevermögen verbleibt bei der Konzernholding, die auch die strategischen Unternehmensfunktionen wahrnimmt. Der Zusammenschluss der im Duisburger Raum liegenden Werke wird nach dem Gründer des bedeutendsten Hüttenwerks der Region August Thyssen-Hütte AG genannt.
Zu ihr gehören die Betriebe Thyssenhütte, Hütte Ruhrort-Meiderich, Hochöfen Hüttenbetrieb, Niederrheinische Hütte und Hütte Vulkan. Produktionsschwerpunkte der exportorientierten Thyssenhütte sind Profilstahl und Halbzeug, die als Massenstähle verkehrsgünstig über den Rhein transportiert werden.