1926
Einbringung wesentlicher Teile des Thyssen-Konzerns in die Vereinigte Stahlwerke AG.

Eintrag im Erzeugungs- und Verkaufsplan der Vereinigte Stahlwerke AG zur August Thyssen-Hütte, 1929.
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Kapitalbedarf und den deutschen Stahlmarkt belastende Überkapazitäten lassen August Thyssen 1925, damals über 80 Jahre alt, grundsätzlich der Einbringung seiner Firmen in einen neuen Konzernzusammenschluss, der Vereinigte Stahlwerke AG, zustimmen, dem außer Hoesch, der Gutehoffnungshütte, Mannesmann, Klöckner und Krupp alle Montankonzerne des Ruhrgebiets angehören sollen. Ziel der Fusion ist es, die schwierige Lage der eisenschaffenden Industrie - bedingt durch Überkapazitäten - von der Kosten- und Produktionsseite her zu lösen. Wenige Wochen nach August Thyssens Tod (4. April 1926) geben sein Sohn Fritz und sein Neffe Hans (für die Linie Joseph Thyssen) die Zustimmung zur Einbringung ihrer Thyssen-Unternehmen in die Vereinigte Stahlwerke AG.

Beteiligungsverhältnisse innerhalb der Vereinigte Stahlwerke AG im Jahr 1926.
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Fritz Thyssen wird Aufsichtsratsvorsitzender des neuen Konzerns. Der Wert der Thyssenschen Montanwerke wird bei Gründung der Vereinigte Stahlwerke AG mit 26 % des Aktienkapitals von nominell 800 Mio. RM angesetzt. Heinrich Thyssen-Bornemisza bringt sein industrielles Erbe nicht in die Vereinigte Stahlwerke AG ein, sondern fasst es zunächst in der August Thyssen'sche Unternehmungen des In- und Auslandes GmbH zusammen.

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