1914
Kriegsbedingte Aufnahme von Rüstungsproduktion.

Dreiwegweiche aus dem Weichen- und Gleisbremsenbau der Gewerkschaft Deut-scher Kaiser in Hamborn-Bruckhausen, um 1916.
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Im Ersten Weltkrieg kommt es nach anfänglich rapidem Rückgang der Industrieerzeugung zu einer kriegsbedingten Ausweitung der Produktion. Bei der Gewerkschaft Deutscher Kaiser werden - wie bei anderen Stahlunternehmen auch - Rüstungsgüter, u. a. Geschosshüllen, Gleisanlagen für Feldbahnen, gefertigt. Wie in der deutschen Kriegswirtschaft allgemein, so werden auch bei der Gewerkschaft Deutscher Kaiser wegen Arbeitskräftemangel Frauen, belgische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene beschäftigt.

Frauenarbeit in der Industrie war während des Ersten Weltkriegs nicht ungewöhnlich: Hier Gichtstaubbrikettierung im Hochofenbetrieb der Gewerkschaft Deutscher Kaiser im Jahr 1918.
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