Die Thyssenschen Unternehmen in Hamborn beeinflussten maßgeblich die Bevölkerungsentwicklung Hamborns von einer Landgemeinde zur Großstadt.
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Im letzten Jahr vor dem Ersten Weltkrieg arbeiten in den Werken in [Duisburg-] Hamborn, Dinslaken (Band- und Rohrwalzwerk) und [Duisburg-]Meiderich (Roheisen) fast 11.000 Menschen, weitere 16.000 finden Beschäftigung in unternehmenseigenen Zechen und Kokereien.
Im Bau befindliche Kolonie Emschergrund in Duisburg-Beeck für Schachtanlage 4 der Gewerkschaft Deutscher Kaiser, um 1911.
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Um dem Wohnraummangel entgegenzuwirken, der die Anwerbung von Arbeitskräften für das noch wenig entwickelte westliche Ruhrgebiet erschwerte, sieht sich die Gewerkschaft Deutscher Kaiser 1880 erstmals zum Wohnungsbau veranlasst. Dieser setzt 1895/96 im großen Maßstab ein. Bis Ende des Jahres 1913 verfügt der Thyssen-Bergbau für seine 15.500 Arbeiter und etwa 850 Beamten über 8.750 Wohnungen, in denen circa 44.000 Menschen leben. Dies bedeutet, dass nicht nur für jeden zweiten Thyssen-Bergmann eine eigene Werkswohnung zur Verfügung steht, sondern auch, dass circa 1/3 der Hamborner Bevölkerung in Wohnungen der Gewerkschaft Deutscher Kaiser leben kann. Den Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur förderte August Thyssen ebenfalls.