Die Produktionsanlagen der Stahlwerk Thyssen AG in Hagendingen lagen in unmittelbarer Nähe der Erzfelder, die August Thyssen sowohl im deutschen als auch im französischen Teil Lothringens erworben hatte.
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1910 erfolgt der Bau eines neuen Stahlwerks - diesmal nicht auf der Rohstoffgrundlage Kohle, sondern neben den Minetteerzen - in Hagendingen / Lothringen. Der vertikale Unternehmensverbund wird nach Lothringen ausgedehnt. Aus dem rheinisch-westfälischen Industrierevier werden Kohlen und Koks für die lothringischen Hüttenwerke geliefert und als Rückfracht Minetteerze zur Verhüttung an die Ruhr gebracht. Die Stahlwerk Thyssen AG in Hagendingen nimmt 1912 ihre Produktion auf. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wird das Werk vom französischen Staat enteignet.
Isometrische Gesamtansicht der Stahlwerk Thyssen AG Hagendingen mit sechs Hochöfen, um 1914, damals das modernste Werk seiner Zeit.
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Nach dem gleichen Schema errichtet August Thyssen auf den Eisenerzgruben der Normandie ein Hüttenwerk in Caen.