1926
Krupp bringt das Werkzeugmetall WIDIA auf den Markt.

Ein mit Widia-Bohrstücken besetzter Fischschwanzmeißel für Tiefbohrungen, 1936
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Das auf Wolframkarbidbasis gesinterte Hartmetall ist von der "Osram Studiengesellschaft für elektrische Beleuchtung" entwickelt worden, um Diamanten als Werkstoff für die Metallbearbeitung zu ersetzen. Weil die Osram GmbH nicht für die industrielle Nutzung im großen Rahmen eingerichtet ist, verkauft sie Ende 1925 die Lizenz an Krupp. 1926 bringt Krupp das Hartmetall unter dem Namen WIDIA ( wie Diamant) auf den Markt. Es leitet durch seine Härte und Verschleißfestigkeit einen entscheidenden Fortschritt in der Werkzeugtechnik ein. Der neue Produktbereich entwickelt sich sehr erfolgreich, WIDIA wird bald zur Bezeichnung für Hartmetall schlechthin.

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