Die Werksanlagen der Westfälischen Drahtindustrie in Hamm, Ansicht aus den 1950-er Jahren
Vergrößerung
Bereits 1911 hatte Krupp einen Interessengemeinschaftsvertrag mit der Westfälischen Drahtindustrie in Hamm abgeschlossen und 1915 sämtliche Kuxe (Anteilscheine) der Gewerkschaft Schlesische Nickelwerke bei Frankenstein (Schlesien) erworben. 1919 erwirbt Krupp die Aktienmehrheit an dem Feinblechwalzwerk Capito & Klein AG, Benrath (Betriebsüberlassungsvertrag 1938). 1921 schließt die Fried. Krupp AG Betriebs- und Interessengemeinschaftsverträge ab mit den Gewerkschaften Ver. Helene und Amalie in Essen (Erwerb 1927) und Ver. Constantin der Große in Bochum (Aktienmehrheit 1927). Die Aktienmehrheit der Norddeutschen Hütte AG in Bremen erwirbt Krupp 1927, die Mehrheitsbeteiligung an der Harburger Eisen- und Bronzewerke AG 1929. Ebenfalls mehrheitlich beteiligt ist Krupp an der Gründung der Badischen Wolframerzgesellschaft mbH in Söllingen 1928.