Die erste bei Krupp gebaute Lokomotive, eine E-Güterzuglokomotive der Baureihe G10, 1919
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Nach dem Krieg stellt Krupp als Folge des Versailler Vertrags die Produktion um und beginnt u.a. mit dem Bau von Lokomotiven, Lastkraftwagen, Landmaschinen und Baggern. Die damit verbundenen Kosten und die Verluste durch Demontage, Inflation und Ruhrkampf führen 1924/25 zu einer bedrohlichen Krise des Unternehmens, die nur durch einschneidende Sanierungsmaßnahmen abgewendet werden kann.
Die in dem Zusammenhang von der Unternehmensleitung vorgeschlagene Stilllegung der Krupp-Werke oder ihre Einbringung in die bald darauf gegründete Vereinigte Stahlwerke AG lehnt Gustav Krupp von Bohlen und Halbach ab. In den folgenden Jahren gelingt es, das Unternehmen zu stabilisieren. Dabei konzentriert man sich auf die Straffung der Weiterverarbeitungsbetriebe und den Ausbau der Edelstahlerzeugung.