Um die staatlichen Aufträge erfüllen zu können, wird die Produktion im Ersten Weltkrieg bis auf mehr als das Fünffache der Vorkriegserzeugung gesteigert. Besonders bekannt wird der schwere 42 cm Mörser "Dicke Berta". Von den anfänglichen Kriegsgewinnen investiert Krupp den größten Teil in aufwändige neue Fabrikbauten, für die es später kaum noch eine Nutzung gibt.
Die zunächst hohen Rücklagen werden u.a. durch die während und nach dem Krieg besonders hohen Personal- und Sozialkosten sowie durch die notwendige Produktionsumstellung aufgezehrt.