1903
Umwandlung des Unternehmens Fried. Krupp in eine Aktiengesellschaft.

Probedruck der 1909 ausgegebenen Aktien der Fried. Krupp AG
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Als Friedrich Alfred Krupp 1902 unerwartet im Alter von nur 48 Jahren stirbt, wird die ältere Tochter Bertha Krupp Alleinerbin des Unternehmens. Dieses wird 1903, einer testamentarischen Empfehlung von Friedrich Alfred Krupp folgend, in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, wobei die Aktien bis auf die gesetzlich vorgeschriebenen vier im Besitz der Erbin bleiben. Die Unternehmensleitung liegt jetzt bei Vorstand und Aufsichtsrat. Da Bertha Krupp noch minderjährig ist, nimmt ihre Mutter, Margarethe Krupp, deren Rechte als Inhaberin wahr und steht damit de facto an der Spitze des Unternehmens. 1906 heiratet Bertha Krupp den Legationsrat Gustav von Bohlen und Halbach, der durch königlich-preußischen Erlass das Recht erhält, seinem Namen den Namen Krupp voranzustellen. Er tritt Ende 1906 als stellvertretender Vorsitzender in den Aufsichtsrat der Fried. Krupp AG ein und ist von 1909 bis Ende 1943 dessen Vorsitzender. In den Folgejahren expandiert das Unternehmen stark.

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