1862
Einführung des Bessemer-Verfahrens.

Das alte Bessemerwerk in Essen, um 1910.
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Krupp führt bereits 1862 als erstes Unternehmen auf dem europäischen Festland das Bessemer-Verfahren im Dauerbetrieb ein. Damit wird die Massenproduktion von Eisenbahnschienen und Stahlblechen möglich. Dies führt zu einer weiteren sprunghaften Expansion des Unternehmens. Zusätzlich führt Krupp 1869 das Siemens-Martin-Verfahren ein, bei dem mit Einsätzen von Schrott und Roheisen ein Stahl hergestellt werden kann, der dem Bessemerstahl qualitativ überlegen ist und der den teuren Tiegelstahl bei manchen Produkten, z.B. Eisenbahnrädern ersetzen kann. Daneben behält aber der Tiegelstahl für ganz besonders beanspruchte Maschinenteile und Geschützrohre seine Bedeutung.

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