Da die bisher produzierten Walzen praktisch unzerstörbar sind, ist die Nachfrage für sie - langfristig gesehen - abnehmend. Nahezu unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten für den strapazierfähigen Gussstahl eröffnet dagegen der Ausbau der Eisenbahnen. Dies führt zum ersten großen Expansionsschub des Unternehmens. Hergestellt werden neben Achsen und Federn vor allem die 1852/53 von Alfred Krupp - seit 1848 Alleininhaber des Unternehmens - entwickelten nahtlosen Eisenbahnradreifen, die sich bei den wachsenden Fahrgeschwindigkeiten als bruchsicher erweisen. 1875 bestimmt Alfred Krupp drei aufeinander gelegte Radreifen zu seinem dann weltbekannt gewordenen Firmenzeichen.