Technologie ohne Grenzen

Vom Zuckerhut zur Zugspitze und zurück

 



Mehr als 9.000 Kilometer voneinander entfernt – und dennoch eng miteinander verbunden: ThyssenKrupp Metalúrgica Campo Limpo in Brasilien und ThyssenKrupp Gerlach in Deutschland arbeiten gemeinsam an effizienten Kurbelwellen, die Fahrzeug- und Motorenherstellern dabei helfen, den Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen zu verringern. Durch diesen internationalen Transfer von Technologiekompetenz gelang es, dank des Einsatzes neuer Materialien optimierte Kurbelwellen mit reduziertem Gewicht zu entwickeln. Auch bei den Herstellungsprozessen trägt die intensive Zusammenarbeit Früchte: Die in den letzten Jahren gestiegene Nachfrage nach Dieselmotoren verlangte nach einer Kapazitätserweiterung bei der Produktion geschmiedeter Kurbelwellen. Zur Sicherung der technologischen Führerschaft entstand bei ThyssenKrupp Gerlach eine vollautomatisierte Produktionslinie. Mit einer Taktzeit von 7,5 Sekunden und einer Durchlaufzeit von 4,5 Stunden vom Ausgangsmaterial bis zum versandfertigen Produkt ließ sich die Kapazität auf jährlich über zwei Millionen Kurbelwellen erhöhen. Der hohe Automatisierungsgrad reduziert die Fertigungskosten um 35% und garantiert darüber hinaus eine konstant hohe Produktqualität. Kein Wunder also, dass die Jury des Wettbewerbes „International Engine of the Year 2005“ in der Kategorie 1,0 bis 1,4 Liter dem 1,3 Liter Turbodiesel-Motor von Fiat / General Motors den ersten Preis verliehen hat. Denn Herzstück des Motors ist eine 4 Zylinder-Kurbelwelle, die von ThyssenKrupp Gerlach geschmiedet wird und die Modelle Fiat Panda und Punto, Lancia Ypsilon sowie Opel Astra, Tigra und Corsa antreibt. Ein Erfolg, der mit dazu beiträgt, dass ThyssenKrupp Weltmarktführer für Kurbelwellen im Pkw- und Nutzfahrzeugsegment ist.